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Volkswagen überrascht mit verschärftem Sparkurs, 50.000 Jobs weg
Paukenschlag bei Volkswagen. Die Aufsichtsratssitzung zum Start der Woche endet mit einem Schock. Der Vorstand erklärt das alte Geschäftsmodell für tot! 50.000 Jobs in Deutschland fallen bei VW, Audi, Porsche weg.
Der einstige Marktführer kämpft mit sinkenden Margen und Konkurrenz aus Asien. Ziel ist die Reduzierung der weltweiten Produktionskapazität auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr.
Der Konzern plant nun allein in Deutschland 50.000 Stellen bei VW, Audi und Porsche abzubauen. Das soll über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen, da betriebsbedingte Kündigungen bis 2030 vertraglich ausgeschlossen sind. Die bisherigen Effizienzprogramme reichen nicht für die Investitionen in Elektromobilität und Software.
Zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit plant VW bis 2030 drei Schwerpunkte: Entwicklung von 50 Modellen für China, Ausbau von KI und Konnektivität sowie Prüfung der Fertigung militärischer Transportfahrzeuge in Osnabrück - aber ganz bewusst ohne Kampfpanzer, wie zuvor in der Gerüchteküche gemunkelt wurde.
Was meint ihr zu den Plänen des Konzerns? Teilt eure Gedanken und Perspektiven gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Umbaupläne für die Zukunft
Der Vorstand des Wolfsburger Autobauers Volkswagen hält das bisherige Geschäftsmodell für nicht mehr zukunftsfähig. Auf einer Aufsichtsratssitzung am späten Montagabend wurden daher weitreichende Einschnitte an deutschen Standorten angekündigt.Der einstige Marktführer kämpft mit sinkenden Margen und Konkurrenz aus Asien. Ziel ist die Reduzierung der weltweiten Produktionskapazität auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr.
Werke und Betriebsrat im Fokus
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sorgen interne Papiere von Beratungsfirmen zudem für Unruhe in der Belegschaft. Traditionsreiche Werke wie Emden, Hannover und Zwickau stehen wegen hoher Kosten im Fokus. Der Emden-Standort, wo das Elektroauto ID.7 gebaut wird, kostet jährlich rund 600 Millionen Euro. Die Produktion musste dort wegen schwacher Verkäufe mehrfach pausieren.Der Konzern plant nun allein in Deutschland 50.000 Stellen bei VW, Audi und Porsche abzubauen. Das soll über Altersteilzeit und Abfindungen erfolgen, da betriebsbedingte Kündigungen bis 2030 vertraglich ausgeschlossen sind. Die bisherigen Effizienzprogramme reichen nicht für die Investitionen in Elektromobilität und Software.
Zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit plant VW bis 2030 drei Schwerpunkte: Entwicklung von 50 Modellen für China, Ausbau von KI und Konnektivität sowie Prüfung der Fertigung militärischer Transportfahrzeuge in Osnabrück - aber ganz bewusst ohne Kampfpanzer, wie zuvor in der Gerüchteküche gemunkelt wurde.
Zukunft der Standorte bleibt offen
Der Betriebsrat fordert die Einhaltung der Beschäftigungssicherung und lehnt Werksschließungen ab. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies spricht sich gegen Schließungen europäischer Werke aus und schlägt Modelle mit chinesischen Partnern vor. Das Land hält 20 Prozent der Stimmrechte am Konzern.Was meint ihr zu den Plänen des Konzerns? Teilt eure Gedanken und Perspektiven gerne unten in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Volkswagen erklärt Geschäftsmodell für nicht mehr zukunftsfähig
- Konzern streicht weltweit 50000 Stellen an deutschen Standorten
- Produktionskapazität soll auf neun Millionen Fahrzeuge sinken
- Einsparungen durch Altersteilzeit und Abfindungen geplant
- Deutsche Werke wie Emden, Hannover und Zwickau im Fokus
- Emden verursacht jährlich Kosten von etwa 600 Millionen Euro
- Fokus auf 50 neue Modelle für China sowie KI und Konnektivität
- Osnabrück prüft Fertigung militärischer Transportfahrzeuge
- Betriebsrat und Politik lehnen Werksschließungen entschieden ab
- Olaf Lies fordert Auslastung mit chinesischen Partner-Modellen
Siehe auch:
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