Abzocke oder Service? Mehr VW ID.3 Pro-Leistung gibt es nur im Abo
Volkswagen führt ein umstrittenes Abo-Modell für seine Elektroautos ein: Besitzer des ID.3 Pro und Pro S müssen monatlich rund 19 Euro extra zahlen, um die volle Motorleistung zu nutzen. Das Unternehmen sperrt nämlich 27 PS hinter einer Bezahlschranke.
Um die zusätzlichen 27 PS freizuschalten, müssen die Besitzer ein Abo für rund 19 Euro monatlich abschließen. Alternativ können Kunden die Leistung für 649 Euro dauerhaft freischalten - eine Investition, die auch bei einem Fahrzeugverkauf bestehen bleibt. Die Leistungsbegrenzung wirkt sich auch auf das Drehmoment aus: Statt der verfügbaren 310 Nm stehen nur 265 Nm zur Verfügung.
Laut dem britischen Auto Express, der diese Praxis aufgedeckt hat, handelt es sich um eine reine Software-Beschränkung. Die Hardware ist bereits vollständig vorhanden, wird aber elektronisch gedrosselt. VW betont, dass die Reichweite durch die Leistungsbeschränkung nicht beeinträchtigt wird. Diese Praxis ist in der Automobilindustrie nicht völlig neu, es gab schon früher immer wieder Hersteller, die sich an solchen Extraeinnahmen versuchten.
VW verteidigt das Vorgehen mit dem Argument, dass Kunden traditionell zwischen verschiedenen Motorvarianten wählen konnten. Das Unternehmen erklärt, dass Käufer nun flexibel entscheiden können, ob sie die zusätzliche Leistung benötigen, anstatt von Beginn an einen höheren Kaufpreis zu zahlen.
Kritiker sehen darin jedoch eine fragwürdige Praxis, da die volle Leistung technisch bereits vorhanden ist. Verbraucherschützer argumentieren, dass Kunden faktisch für etwas zahlen, was sie bereits besitzen.
Was haltet ihr von Volkswagens neuem Abo-Modell für Motorleistung? Seht ihr darin eine sinnvolle Flexibilität oder eine fragwürdige Praxis? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
VW macht Motorleistung zur Bezahlsache
Volkswagen führt ein neues Geschäftsmodell ein, das bei Elektroauto-Besitzern für Diskussionen sorgen dürfte. Der deutsche Autohersteller verlangt von Käufern des ID.3 Pro und Pro S eine monatliche Gebühr, um die volle Leistung ihrer Fahrzeuge zu nutzen. Standardmäßig liefert VW diese Modelle mit 201 PS aus, obwohl technisch 228 PS verfügbar wären.Um die zusätzlichen 27 PS freizuschalten, müssen die Besitzer ein Abo für rund 19 Euro monatlich abschließen. Alternativ können Kunden die Leistung für 649 Euro dauerhaft freischalten - eine Investition, die auch bei einem Fahrzeugverkauf bestehen bleibt. Die Leistungsbegrenzung wirkt sich auch auf das Drehmoment aus: Statt der verfügbaren 310 Nm stehen nur 265 Nm zur Verfügung.
Laut dem britischen Auto Express, der diese Praxis aufgedeckt hat, handelt es sich um eine reine Software-Beschränkung. Die Hardware ist bereits vollständig vorhanden, wird aber elektronisch gedrosselt. VW betont, dass die Reichweite durch die Leistungsbeschränkung nicht beeinträchtigt wird. Diese Praxis ist in der Automobilindustrie nicht völlig neu, es gab schon früher immer wieder Hersteller, die sich an solchen Extraeinnahmen versuchten.
Trend zu Abo-Funktionen nimmt zu
Volkswagen ist nicht der erste Autohersteller, der bereits vorhandene Fahrzeugfunktionen hinter Bezahlschranken versteckt. BMW sorgte 2022 für Aufsehen, als das Unternehmen monatlich 15 Euro für die Nutzung der Sitzheizung verlangte. Auch Porsche bot zeitweise Fahrassistenzsysteme im Taycan für bis zu 35 Euro monatlich an. Polestar bietet ebenfalls Performance-Upgrades an, allerdings handelt es sich dabei um echte Software-Verbesserungen und nicht um das Freischalten bereits vorhandener Leistung. Auch Mercedes und Ford haben sich an Abo-Modellen versucht.VW verteidigt das Vorgehen mit dem Argument, dass Kunden traditionell zwischen verschiedenen Motorvarianten wählen konnten. Das Unternehmen erklärt, dass Käufer nun flexibel entscheiden können, ob sie die zusätzliche Leistung benötigen, anstatt von Beginn an einen höheren Kaufpreis zu zahlen.
Kritiker sehen darin jedoch eine fragwürdige Praxis, da die volle Leistung technisch bereits vorhanden ist. Verbraucherschützer argumentieren, dass Kunden faktisch für etwas zahlen, was sie bereits besitzen.
Was haltet ihr von Volkswagens neuem Abo-Modell für Motorleistung? Seht ihr darin eine sinnvolle Flexibilität oder eine fragwürdige Praxis? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- VW verlangt monatlich 19 Euro für volle Motorleistung beim ID.3 Pro
- Freischaltung von 27 PS und 45 Nm Drehmoment nur gegen Bezahlung möglich
- Permanente Freischaltung als Alternative für einmalig 649 Euro erhältlich
- Leistungsbegrenzung erfolgt rein softwareseitig trotz vorhandener Hardware
- Andere Hersteller wie BMW und Porsche nutzen ähnliche Bezahlmodelle
- VW argumentiert mit Flexibilität für Kunden statt höherem Kaufpreis
- Verbraucherschützer kritisieren Bezahlung für bereits vorhandene Technik
Siehe auch:
- ADAC-Dauertest: Akku des VW ID.3 überrascht nach 160.000 km
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