Windows-Update im Juni: Eigene Ordnersymbole verschwinden plötzlich
Ein aktuelles Sicherheitsupdate für Windows sorgt für sichtbare Änderungen. Plötzlich verschwinden angepasste Ordnersymbole und spezielle Verzeichnisnamen. Der Grund dafür ist eine unsichtbare Datei, die ab sofort vom System strenger kontrolliert wird.
Hintergrund ist eine gezielte Härtung der Systemsicherheit. Die Datei desktop.ini steuert im Hintergrund die Darstellung von Ordnern im Explorer. Sie ermöglicht abweichende Anzeigenamen sowie individuelle Symbole und Infotexte. Vor allem in Firmennetzwerken und bei geteilten Ressourcen wird sie genutzt, um Strukturen übersichtlich oder mehrsprachig darzustellen.
Die Änderung erhöht die Sicherheit. Manipulationen, bei denen schädliche Inhalte als vertrauenswürdige Ordner erscheinen, werden erschwert.
Microsoft empfiehlt, interne Quellen als vertrauenswürdig zu definieren. Alternativ lässt sich die Blockierung einzelner Dateien per PowerShell aufheben, etwa mit dem Befehl "Unblock-File" und dem jeweiligen Dateipfad. Für mehrere Dateien kann der Befehl mit "Get-ChildItem" kombiniert werden.
Eine Deaktivierung der Sicherheitsfunktion über Gruppenrichtlinien ist möglich, gilt jedoch als riskant. Administratoren sollten stattdessen Netzwerklaufwerke prüfen und gezielt Freigaben setzen. Das Update reduziert Anpassungsmöglichkeiten, erhöht jedoch den Schutz vor Täuschungsversuchen.
Wie geht ihr mit dem Verlust der angepassten Ordnersymbole um? Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr Sicherheit priorisiert oder die Icons vermisst. Diskutiert mit uns!
Siehe auch:
Sicherheit vor angepasster Optik
Mit dem Juni-Sicherheitsupdate greift Windows in ein oft übersehenes Detail ein. Die versteckte Datei desktop.ini kann dazu führen, dass angepasste Ordnersymbole und -namen nicht mehr angezeigt werden. Seit dem 9. Juni 2026 berichten Nutzer aktueller Windows- und Server-Versionen weltweit, dass individuell gestaltete Verzeichnisse wieder mit Standardsymbolen erscheinen.Hintergrund ist eine gezielte Härtung der Systemsicherheit. Die Datei desktop.ini steuert im Hintergrund die Darstellung von Ordnern im Explorer. Sie ermöglicht abweichende Anzeigenamen sowie individuelle Symbole und Infotexte. Vor allem in Firmennetzwerken und bei geteilten Ressourcen wird sie genutzt, um Strukturen übersichtlich oder mehrsprachig darzustellen.
Strengere Regeln für Netz-Dateien
Wie Microsoft mitteilt, wertet das System solche Dateien nun strenger aus. Grundlage ist das sogenannte "Mark of the Web" (MOTW). Diese Metadaten kennzeichnen Dateien aus dem Internet oder aus potenziell unsicheren Netzwerkquellen. Trägt eine desktop.ini eine solche Markierung, wird sie ignoriert.Die Änderung erhöht die Sicherheit. Manipulationen, bei denen schädliche Inhalte als vertrauenswürdige Ordner erscheinen, werden erschwert.
Wege zur Wiederherstellung
Gleichzeitig verlieren heruntergeladene Icon-Pakete oder Vorlagen aus Netzwerken ihre Funktion. In Unternehmen kann das insbesondere bei lokalisierten Ordnernamen zu Verwirrung führen. Die enthaltenen Daten bleiben unverändert.Microsoft empfiehlt, interne Quellen als vertrauenswürdig zu definieren. Alternativ lässt sich die Blockierung einzelner Dateien per PowerShell aufheben, etwa mit dem Befehl "Unblock-File" und dem jeweiligen Dateipfad. Für mehrere Dateien kann der Befehl mit "Get-ChildItem" kombiniert werden.
Eine Deaktivierung der Sicherheitsfunktion über Gruppenrichtlinien ist möglich, gilt jedoch als riskant. Administratoren sollten stattdessen Netzwerklaufwerke prüfen und gezielt Freigaben setzen. Das Update reduziert Anpassungsmöglichkeiten, erhöht jedoch den Schutz vor Täuschungsversuchen.
Wie geht ihr mit dem Verlust der angepassten Ordnersymbole um? Lasst uns in den Kommentaren wissen, ob ihr Sicherheit priorisiert oder die Icons vermisst. Diskutiert mit uns!
Zusammenfassung
- Das Windows-Sicherheitsupdate vom Juni 2026 ändert die Ordnerdarstellung
- Individuelle Symbole verschwinden durch die strikte Prüfung von Netz-Dateien
- Metadaten markieren nun Dateien aus potenziell unsicheren Netzwerkquellen
- Sicherheitsrisiken durch getarnte Ordner werden effektiv minimiert
- Per PowerShell-Befehl lässt sich die Blockierung gezielt wieder aufheben
- Administratoren können interne Netzwerkquellen als vertrauenswürdig setzen
Siehe auch:
- Windows 11 ohne Bing-Zwang: Warum die Suche jetzt schneller wird
- Windows 11: Juni-Update erhöht Leistung, gibt Nutzern mehr Kontrolle
- Windows 11: Microsoft will das Kontextmenü grundlegend überarbeiten
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Windows 11 ist auf und davon - Windows-Nutzerzahlen im Mai 2026
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