Steam Machine: Release wackelt, Valve muss Preise neu kalkulieren
Wer auf Preise und den Release-Termin für die neue Steam Machine wartet, muss sich gedulden. Valve bestätigt: Explodierende Speicherkosten machen eine Kalkulation derzeit unmöglich. Konkrete Informationen verschieben sich, doch ein Trost bleibt.
Massive Preissteigerungen und eine globale Verknappung bei kritischen Komponenten zwingen den Hersteller dazu, die interne Kalkulation vollständig neu aufzurollen. Dennoch hält das Unternehmen bisher an dem Ziel fest, alle drei Produkte noch im ersten Halbjahr 2026 auszuliefern.
Betroffen sind primär Arbeitsspeicher (RAM) und Flash-Speicher (SSD), deren Preise in den letzten Monaten förmlich explodiert sind. Marktbeobachter berichten von einer Verdopplung bis Verdreifachung der Einkaufspreise für DDR5-Module und NVMe-Speicher seit der ersten Hardware-Ankündigung im vergangenen November. Hintergrund ist der ungebrochene Hunger des KI-Sektors nach High-End-Speicherchips. Großprojekte wie Microsofts und OpenAIs Rechenzentrum "Stargate" binden derzeit riesige Kapazitäten bei Herstellern wie Samsung und SK Hynix.
Wie Valve in einem aktuellen Blogbeitrag bestätigt, zwingt die begrenzte Verfügbarkeit dieser kritischen Bauteile dazu, den genauen Versandplan und die Preisgestaltung zu überdenken. Das Unternehmen betont, dass man sich der Dynamik der Situation bewusst sei und erst dann Details nennen werde, wenn diese "mit Zuversicht" verkündet werden können.
Die Volatilität macht es für Valve derzeit unmöglich, einen verlässlichen Endkundenpreis festzulegen, ohne Gefahr zu laufen, entweder die Marge komplett zu verlieren oder die Hardware zu teuer anzubieten.
Das dürfte vor allem Enthusiasten beruhigen, die Sorge hatten, fest verlötete Komponenten würden die Langlebigkeit des Systems einschränken. Folgende Komponenten der Steam Machine sind offiziell durch den Nutzer aufrüstbar:
Auch beim VR-Headset Steam Frame setzt der Konzern auf Transparenz, muss hier aber ebenfalls die Preisgestaltung besonders intensiv prüfen, da auch in diesem Gerät LPDDR5X-Speicher und Flash-Speicher verbaut sind. Ursprünglich wurde von Analysten ein Preis von rund 700 Dollar für die Steam Machine erwartet. Ob dieser Preispunkt angesichts der massiven Steigerung bei DRAM-Vertragspreisen noch realistisch ist, bleibt abzuwarten.
Das Unternehmen verspricht, die Community über den offiziellen Hardware-Blog auf dem Laufenden zu halten, sobald sich die Marktlage stabilisiert hat und verlässliche Aussagen getroffen werden können.
Glaubt ihr, dass Valve den Release im ersten Halbjahr trotz der Preiskrise halten kann? Oder rüstet ihr euren bestehenden PC lieber auf, statt auf die Steam Machine zu warten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
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Siehe auch:
Explodierende Speicherpreise erzwingen Planänderung
Wer auf einen baldigen Vorverkaufsstart der neuen Steam-Hardware gehofft hatte, muss sich weiter gedulden. Ursprünglich wollte der US-Konzern zu diesem Zeitpunkt bereits konkrete Preise und feste Veröffentlichungstermine für die neue Steam Machine, das VR-Headset Steam Frame und den überarbeiteten Controller nennen. Doch die aktuelle Marktsituation macht dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung.Massive Preissteigerungen und eine globale Verknappung bei kritischen Komponenten zwingen den Hersteller dazu, die interne Kalkulation vollständig neu aufzurollen. Dennoch hält das Unternehmen bisher an dem Ziel fest, alle drei Produkte noch im ersten Halbjahr 2026 auszuliefern.
Steam Machine und Co.: Valve stellt seine Hardware in einem Video vor
Betroffen sind primär Arbeitsspeicher (RAM) und Flash-Speicher (SSD), deren Preise in den letzten Monaten förmlich explodiert sind. Marktbeobachter berichten von einer Verdopplung bis Verdreifachung der Einkaufspreise für DDR5-Module und NVMe-Speicher seit der ersten Hardware-Ankündigung im vergangenen November. Hintergrund ist der ungebrochene Hunger des KI-Sektors nach High-End-Speicherchips. Großprojekte wie Microsofts und OpenAIs Rechenzentrum "Stargate" binden derzeit riesige Kapazitäten bei Herstellern wie Samsung und SK Hynix.
Wie Valve in einem aktuellen Blogbeitrag bestätigt, zwingt die begrenzte Verfügbarkeit dieser kritischen Bauteile dazu, den genauen Versandplan und die Preisgestaltung zu überdenken. Das Unternehmen betont, dass man sich der Dynamik der Situation bewusst sei und erst dann Details nennen werde, wenn diese "mit Zuversicht" verkündet werden können.
Die Volatilität macht es für Valve derzeit unmöglich, einen verlässlichen Endkundenpreis festzulegen, ohne Gefahr zu laufen, entweder die Marge komplett zu verlieren oder die Hardware zu teuer anzubieten.
Modularität als Lichtblick für PC-Schrauber
Trotz der gedämpften Erwartungen bezüglich Preis und Termin gibt es auch positive technische Details. Im Gegensatz zu geschlossenen Konsolensystemen setzt der Hersteller bei der Steam Machine konsequent auf eine offene PC-Architektur. Das Unternehmen bestätigte, dass Nutzer bestimmte Komponenten selbst tauschen können, sollte die Basiskonfiguration aufgrund der Preissituation zu knapp bemessen sein oder der Bedarf später steigen.Das dürfte vor allem Enthusiasten beruhigen, die Sorge hatten, fest verlötete Komponenten würden die Langlebigkeit des Systems einschränken. Folgende Komponenten der Steam Machine sind offiziell durch den Nutzer aufrüstbar:
- Arbeitsspeicher: Standardisierte DDR5-SODIMM-Steckplätze ermöglichen ein späteres RAM-Upgrade durch den Nutzer.
- Massenspeicher: Die NVMe-SSD (im Format 2230 oder 2280) ist zugänglich und austauschbar, was Speichererweiterungen vereinfacht.
Auch beim VR-Headset Steam Frame setzt der Konzern auf Transparenz, muss hier aber ebenfalls die Preisgestaltung besonders intensiv prüfen, da auch in diesem Gerät LPDDR5X-Speicher und Flash-Speicher verbaut sind. Ursprünglich wurde von Analysten ein Preis von rund 700 Dollar für die Steam Machine erwartet. Ob dieser Preispunkt angesichts der massiven Steigerung bei DRAM-Vertragspreisen noch realistisch ist, bleibt abzuwarten.
Das Unternehmen verspricht, die Community über den offiziellen Hardware-Blog auf dem Laufenden zu halten, sobald sich die Marktlage stabilisiert hat und verlässliche Aussagen getroffen werden können.
Glaubt ihr, dass Valve den Release im ersten Halbjahr trotz der Preiskrise halten kann? Oder rüstet ihr euren bestehenden PC lieber auf, statt auf die Steam Machine zu warten? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Valve verschiebt Preisbekanntgabe für Steam Machine wegen Speicherpreisen
- Veröffentlichung aller drei Hardwareprodukte weiterhin für 1. Halbjahr 2026
- Preise für RAM und Flash-Speicher haben sich verdoppelt bis verdreifacht
- KI-Projekte wie Microsofts 'Stargate' binden große Fertigungskapazitäten
- Steam Machine erlaubt Nutzern den Austausch von RAM und SSD-Speicher
- Ursprünglich erwarteter Preis von 700 Dollar für Steam Machine wackelt
- Valve will Community informieren, sobald die Marktlage stabiler wird
Siehe auch:
- Bitter für Microsoft: Sogar Steam Deck beliebter als Xbox Series X
- AMD verrät: Steam Machine von Valve startet schon überraschend bald
- Steam Sales: Valve enthüllt Termine für alle Rabattaktionen 2026
- Steam Machine: Preis-Leak sorgt bei einigen Gamern für kleinen Schock
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