Valve bestätigt: Steam Deck 2 braucht Chips, die es noch nicht gibt

Das Steam Deck 2 von Valve soll einen massiven technischen Generationssprung bei der Leistung hinlegen. Doch genau dieser hohe Anspruch bremst den Release massiv aus. Der Markt bietet schlicht noch keine effizienten Chips für die Batterie.
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Entwicklung des Steam Deck 2

Valve treibt die Entwicklung des Steam Deck 2 voran, doch das bedeutet nicht, dass Gamer das Gerät zeitnah in den Händen halten werden. Mehr als vier Jahre nach dem Start der ersten Gerätegeneration befindet sich der Nachfolger in Arbeit. Ein Marktstart im Jahr 2026 ist aber ausgeschlossen, da die Verantwortlichen auf einen Generationssprung bei der Leistung abzielen. Das Unternehmen plant also keine kleinen Upgrades, das neue Modell soll deutliche technische Fortschritte bieten.

Ein Leistungsplus von 20 bis 50 Prozent reicht dem Steam-Betreiber nicht aus. Eine reine Leistungssteigerung darf nicht zulasten der Akkulaufzeit gehen. Die Batteriekapazität stellte bereits beim Vorgänger einen Kritikpunkt dar. Aktuell bietet der Markt noch keine passenden Lösungen für die gestiegenen Anforderungen an mobile PC-Hardware. Die Halbleiterindustrie muss zunächst effizientere Chips entwickeln, die mehr Rechenkraft bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch liefern.


Wie der Entwickler Pierre-Loup Griffais in einem Interview mit IGN erklärte, nutzt das Team die Erfahrungen aus bisherigen Hardware-Projekten. Jeder Entwicklungsschritt baut auf den Erkenntnissen der Vorgänger auf. Die Software-Kompatibilität über das Betriebssystem SteamOS spielt dabei eine zentrale Rolle. Ein Veröffentlichungsdatum bzw. -zeitraum gibt es freilich noch nicht, in Branchenkreisen kursiert aber das Jahr 2028 als mögliches Zeitfenster.

Engpässe bei der Hardware

Neben der Zukunftsplanung muss Valve aktuelle Hürden im Tagesgeschäft bewältigen. Eine weltweite Knappheit bei Arbeitsspeicher führt derzeit zu Lieferproblemen beim ersten Steam Deck in verschiedenen Regionen. Die Bauteilkrise betrifft nicht nur die Mobilkonsole, sondern wirkt sich auf die gesamte Elektronikindustrie aus. Hersteller von Smartphones und Laptops konkurrieren um dieselben Speicherchips, was die Beschaffung von Komponenten auf dem Weltmarkt zusätzlich erschwert.

Um die Produktion aufrechtzuerhalten, arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen Zulieferern zusammen. Die Strategie soll Abhängigkeiten reduzieren und die Lieferketten für die Endmontage stabilisieren. Dennoch müssen Kunden mancherorts mit längeren Wartezeiten rechnen. Es wird voraussichtlich noch einige Monate dauern, bis die Speicherknappheit auf dem Weltmarkt nachlässt. Erst dann dürfte sich die Verfügbarkeit der Geräte im regulären Handel wieder vollständig normalisieren.

Wie wichtig ist euch ein großer Leistungssprung bei mobilen Konsolen? Teilt eure Gedanken und Erwartungen an kommende Handhelds gerne mit uns in den Kommentaren.
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