Steam Deck wieder verfügbar - mit gigantischer Preiserhöhung
Das Valve Steam Deck war schon seit Monaten nicht mehr verfügbar. Jetzt hat Valve gemeldet, dass man wieder liefern kann. Das Ganze hat jedoch einen gigantischen Haken: die Preise sind je nach Modell und Land um fast 40 Prozent oder sogar mehr gestiegen.
Wie Valve gestern verlauten ließ, ist das Steam Deck mit OLED-Display in technisch unveränderter Form ab sofort wieder lieferbar, sofern die Käufer gewillt sind, deutlich tiefer in die Tasche zu greifen. In einem News-Post im Steam-Forum hieß es von Valve, dass das Steam Deck OLED mit 512 Gigabyte internem Speicher jetzt 779 Euro kostet. Für das Modell mit einem Terabyte Festspeicher werden jetzt 919 Euro verlangt.
Laut Valve spiegeln die geänderten Preise die Kosten für die verwendeten Komponenten und "andere globale logistische Herausforderungen" wider. Einerseits kämpft man also mit den stark gestiegenen Speicherkosten und andererseits schlägt sich der durch den Iran-Krieg stark gestiegene Ölpreis natürlich in ebenfalls deutlich erhöhten Kosten für Frachtdienstleistungen nieder.
Konkret bedeuten die neuen Preise vor allem eines: Das Steam Deck OLED ist erheblich teurer geworden, bleibt technisch aber gleich. Bei seiner Einführung Ende 2023 war das Modell zum Preis von 569 bzw. 679 Euro gestartet. In Deutschland kostet das 512-GB-Modell somit nun mit 779 Euro ganze 37 Prozent mehr. Beim 1-TB-Modell springt der Preis von zuvor 679 auf jetzt 919 Euro und somit um gut 35 Prozent.
Deutschland kommt bei den Preissteigerungen sogar noch halbwegs glimpflich davon. Wer die neuen US-Preise mit den alten vergleicht, bekommt vermutlich leichte Bauchschmerzen. Kostete das Gerät dort zuvor 549 US-Dollar in der Basisversion, so werden jetzt 789 Dollar und damit fast 44 Prozent mehr verlangt. Die Version mit einem Terabyte Flash-Speicher ging zuvor für 649 Dollar über die Theke und kostet jetzt 949 Dollar - ein Plus von über 46 Prozent.
Siehe auch:
Valve Steam Deck OLED wieder zu haben
Wer sich ein Valve Steam Deck zulegen wollte, schaute in den letzten Monaten meist in die Röhre. Die äußerst beliebte Handheld-Konsole mit dem Linux-basierten SteamOS war schlicht ausverkauft, auch wenn Valve immer wieder versprach, sich um Nachschub zu kümmern.Wie Valve gestern verlauten ließ, ist das Steam Deck mit OLED-Display in technisch unveränderter Form ab sofort wieder lieferbar, sofern die Käufer gewillt sind, deutlich tiefer in die Tasche zu greifen. In einem News-Post im Steam-Forum hieß es von Valve, dass das Steam Deck OLED mit 512 Gigabyte internem Speicher jetzt 779 Euro kostet. Für das Modell mit einem Terabyte Festspeicher werden jetzt 919 Euro verlangt.
Technik gleich, Speicher & Logistik als Preistreiber
Das Steam Deck selbst habe sich nicht verändert, heißt es. Es bleibt also das gleiche Modell, mit dem bestens bekannten 7,4 Zoll großen OLED-Display mit 1280x800 Pixeln und maximal 90 Hertz Bildwiederholrate, einem Custom-APU von AMD mit vier Zen-2-CPU-Cores und achtkerniger RDNA-2-GPU und 16 Gigabyte LPDDR5-6400-RAM.Laut Valve spiegeln die geänderten Preise die Kosten für die verwendeten Komponenten und "andere globale logistische Herausforderungen" wider. Einerseits kämpft man also mit den stark gestiegenen Speicherkosten und andererseits schlägt sich der durch den Iran-Krieg stark gestiegene Ölpreis natürlich in ebenfalls deutlich erhöhten Kosten für Frachtdienstleistungen nieder.
Konkret bedeuten die neuen Preise vor allem eines: Das Steam Deck OLED ist erheblich teurer geworden, bleibt technisch aber gleich. Bei seiner Einführung Ende 2023 war das Modell zum Preis von 569 bzw. 679 Euro gestartet. In Deutschland kostet das 512-GB-Modell somit nun mit 779 Euro ganze 37 Prozent mehr. Beim 1-TB-Modell springt der Preis von zuvor 679 auf jetzt 919 Euro und somit um gut 35 Prozent.
Deutschland kommt bei den Preissteigerungen sogar noch halbwegs glimpflich davon. Wer die neuen US-Preise mit den alten vergleicht, bekommt vermutlich leichte Bauchschmerzen. Kostete das Gerät dort zuvor 549 US-Dollar in der Basisversion, so werden jetzt 789 Dollar und damit fast 44 Prozent mehr verlangt. Die Version mit einem Terabyte Flash-Speicher ging zuvor für 649 Dollar über die Theke und kostet jetzt 949 Dollar - ein Plus von über 46 Prozent.
Zusammenfassung
- Valve Steam Deck OLED ist nach monatelanger Ausverkaufsphase wieder erhältlich
- Preise sind je nach Modell und Region um bis zu 46 Prozent gestiegen
- Das 512-GB-Modell kostet in Deutschland nun 779 statt 569 Euro
- Das 1-TB-Modell ist von 679 Euro auf 919 Euro angehoben worden
- Technisch bleibt das Gerät mit OLED-Display und AMD-APU unverändert
- Valve nennt gestiegene Komponentenkosten und Logistikprobleme als Grund
- In den USA fallen die Preiserhöhungen mit bis zu 46 Prozent noch höher aus
Siehe auch:
- Valve bestätigt: Steam Deck 2 braucht Chips, die es noch nicht gibt
- SteamOS 3.8: Valve bringt echtes Mega-Update für das Steam Deck
- Katzen züchten: Schräges Indie-Spiel geht bei Steam durch die Decke
- Valve bestätigt: Steam Deck ist wegen RAM-Krise schwer zu bekommen
- Speicherkrise: Valve gehen die Steam Decks aus - droht Preiserhöhung?
Thema:
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