Schlechtes Timing: Intel bringt CPUs speziell für Handheld-Gaming-PCs
Nach diversen Leaks zu Intels Plänen für dedizierte Gaming-CPUs mit integrierter Grafikeinheit als Teil der "Panther Lake"-Familie sind die neuen Chips in zwei Varianten offiziell. Die Intel Arc G3 CPU-Serie bietet unter anderem eine starke Intel Arc-GPU und bis zu 14 CPU-Kerne.
Die beiden neuen Intel-Chips heißen jeweils Arc G3 Extreme und einfach nur Arc G3. Beide Varianten nutzen eine 14-kernige CPU, die jeweils zwei Performance-Cores, acht sogenannte Efficiency-Cores und vier Low-Power Efficiency-Cores an Bord hat.
Intel-Folie zu Arc G3 CPUs
Intel-Folie zu Arc G3 CPUs
Die auf der "Intel 18A"-Node gefertigen Chips erreichen jeweils maximale Turbo-Taktraten von 4,6 oder 4,7 Gigahertz und haben jeweils eine Base-Power von 25 Watt, die bei voller Auslastung kurzfristig auf bis zu 80 Watt hochschnellen kann. Der Basistakt der P-Cores wird für beide Chips mit 1,9 GHz angegeben, während er bei den Stromsparkernen immer 1,5 GHz beträgt.
Zur weiteren Ausstattung der neuen Intel-Chips für Gaming-Handhelds gehören Unterstützung für bis zu 12 PCIe-Lanes, Thunderbolt 4, Wi-Fi 7 R2, Bluetooth 6.0 und XeSS3. Die neuen Chips sollen in kleineren Stückzahlen noch im Juni 2026 an die PC-Hersteller ausgeliefert werden, wobei die breite Verfügbarkeit erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt gegeben sein wird.
Acer hat mit dem Predator Atlas 8 bereits ein erstes neues Gerät auf Basis der Intel Arc G3-Serie angekündigt. Der Handheld-Gaming-PC bringt unter anderem ein acht Zoll großes Full-HD-Display im 16:10-Format mit, bietet bis zu 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und hat eine maximal ein Terabyte große SSD an Bord.
Der Akku soll mit 80Wh üppig dimensioniert sein. Allerdings will Acer das Gerät erst ab Oktober liefern und schweigt bisher sehr laut, was die zu erwartenden Preise angeht. Vermutlich werden die Preise mitten in der Speicherkrise extrem hoch ausfallen, wie sich zuletzt bereits bei anderen ähnlichen Produkten zeigte. Einen schlechteren Zeitpunkt für die Einführung der Arc G3-Serie hätte sich Intel somit wohl kaum aussuchen können.
Siehe auch:
Intel greift (endlich) AMD in Gaming-Handhelds an
Intel bringt - mit einiger Verspätung - seine direkte Antwort auf AMDs APUs, die unter anderem im Valve Steam Deck durchaus beeindruckende Erfolge zu verzeichnen hatten. Den Anfang macht man mit zwei Varianten der Intel Arc G3-Serie. Die Chips sollen in Handheld-PCs Verwendung finden, die in den meisten Fällen auf Windows basieren sollen. Dazu wurde angeblich auch eine Optimierung für den vor einigen Wochen eingeführten Xbox-Modus vorgenommen.Die beiden neuen Intel-Chips heißen jeweils Arc G3 Extreme und einfach nur Arc G3. Beide Varianten nutzen eine 14-kernige CPU, die jeweils zwei Performance-Cores, acht sogenannte Efficiency-Cores und vier Low-Power Efficiency-Cores an Bord hat.
Intel-Folie zu Arc G3 CPUs
Intel-Folie zu Arc G3 CPUs
Die auf der "Intel 18A"-Node gefertigen Chips erreichen jeweils maximale Turbo-Taktraten von 4,6 oder 4,7 Gigahertz und haben jeweils eine Base-Power von 25 Watt, die bei voller Auslastung kurzfristig auf bis zu 80 Watt hochschnellen kann. Der Basistakt der P-Cores wird für beide Chips mit 1,9 GHz angegeben, während er bei den Stromsparkernen immer 1,5 GHz beträgt.
Mehr Grafikleistung als bei AMD-Chips erwartet
Während der Intel Arc G3 Extreme über eine Arc B390 Grafikeinheit verfügt, die mit 12 Xe-Cores und Taktraten von bis zu 2,3 Gigahertz arbeitet, muss der Intel Arc G3 mit einer als Arc B370 bezeicheten Grafikeinheit mit 10 Xe-Cores und maximal 2,2 GHz auskommen. Die Integer-Leistung wird mit jeweils 113 bzw. 80 TOPS angegeben. Insgesamt dürfte die iGPUs von Intel mindestens die gleiche, wenn nicht sogar mehr Leistung liefern als die Radeon 890M, die AMD in seinen APUs verwendet.Zur weiteren Ausstattung der neuen Intel-Chips für Gaming-Handhelds gehören Unterstützung für bis zu 12 PCIe-Lanes, Thunderbolt 4, Wi-Fi 7 R2, Bluetooth 6.0 und XeSS3. Die neuen Chips sollen in kleineren Stückzahlen noch im Juni 2026 an die PC-Hersteller ausgeliefert werden, wobei die breite Verfügbarkeit erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt gegeben sein wird.
Acer hat mit dem Predator Atlas 8 bereits ein erstes neues Gerät auf Basis der Intel Arc G3-Serie angekündigt. Der Handheld-Gaming-PC bringt unter anderem ein acht Zoll großes Full-HD-Display im 16:10-Format mit, bietet bis zu 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und hat eine maximal ein Terabyte große SSD an Bord.
Der Akku soll mit 80Wh üppig dimensioniert sein. Allerdings will Acer das Gerät erst ab Oktober liefern und schweigt bisher sehr laut, was die zu erwartenden Preise angeht. Vermutlich werden die Preise mitten in der Speicherkrise extrem hoch ausfallen, wie sich zuletzt bereits bei anderen ähnlichen Produkten zeigte. Einen schlechteren Zeitpunkt für die Einführung der Arc G3-Serie hätte sich Intel somit wohl kaum aussuchen können.
Zusammenfassung
- Intel bringt erste CPUs speziell für Handheld-Gaming-PCs auf den Markt
- Die Arc G3-Serie umfasst zwei Varianten mit 14 CPU-Kernen und starker iGPU
- Beide Chips nutzen 18A-Fertigung und erreichen Taktraten bis zu 4,7 GHz
- Die iGPU Arc B390 arbeitet mit 12 Xe-Cores und bis zu 2,3 GHz Taktrate
- Acer kündigt mit dem Predator Atlas 8 ein erstes Gerät auf Basis der neuen Chips an
- Der Handheld bietet 8-Zoll-Display, bis zu 24 GB RAM und 1 TB SSD
- Intel liefert erste Exemplare im Juni 2026 aus, Acer Predator Atlas 8 ab Oktober
Siehe auch:
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