Nvidia-Chef über neue ARM-CPUs:
Ausnahmslos alle Apps werden laufen
Nvidia hat mit großen Versprechungen seine neuen ARM-CPUs der "RTX Spark"-Reihe für Windows-PCs angekündigt. In Sachen Software-Kompatibilität sieht Konzernchef Jen-Hsun Huang keine Hürden. Wirklich jede jemals für Windows entwickelte Software werde laufen, versprach er.
"Jede einzelne Anwendung, die jemals unter Windows gelaufen ist, wurde sorgfältig optimiert, sodass dieser Computer buchstäblich alles ausführen kann, was jemals entwickelt wurde", verkündete Huang vollmundig während seiner Keynote-Ansprache vor einigen Tagen. Microsoft und Nvidia hätten die entsprechende Arbeit bereits erledigt. Er ließ allerdings offen, wie genau man dies bewerkstelligen will.
Die Käufer der kommenden ARM-basierten Laptops und Desktop-PCs wie dem Surface Laptop Ultra müssten sich somit keine Gedanken mehr darüber machen, ob ihre bisher auf Rechnern mit AMD- oder Intel-CPU genutzten Programme auch auf den ARM-basierten Nvidia-Chips laufen können.
Nvidia hat bereits bestätigt, dass man eng mit einer Reihe von Spieleherstellern bzw. Publishern kooperiert, um sicherzustellen, dass Anti-Cheat-Lösungen voll von der RTX-Spark-Plattform unterstützt werden. Spiele wie PUBG, Valorant oder auch Fortnite sollen daher ohne jede Probleme auch auf den neuen Geräten laufen.
Was den Umstand angeht, dass die meisten Spiele noch immer nicht nativ für ARM-basierte Windows-PCs entwickelt werden, gab man sich bei Nvidia ebenfalls zuversichtlich. Mit Hilfe von Microsofts Emulations-Ebene Prism sollen auch für x86/x64 entwickelte Titel ohne weiteres laufen, weil die RTX-Spark-Chips entsprechend viel Leistung mitbringen, so der Tenor.
Angesichts vollmundiger Versprechen, die seit einiger Zeit vermehrt von Huang und Nvidia zu diversen Themen rund um Künstliche Intelligenz zu hören sind, darf man aber durchaus seine Zweifel haben, inwiefern und wie zeitnah die Umsetzung in der Realität erfolgen wird. Immerhin hätten die Anwender künftig mehr Auswahl, was die verfügbaren Plattformen für den Betrieb von Windows angeht.
Siehe auch:
Nvidia-Chef verspricht maximale Software-Unterstützung
Nvidia will mit dem N1 und N1X als Teil seiner neuen "RTX Spark"-Familie als zweiter Anbieter von ARM-CPUs bei Windows-PCs mitmischen. Während man sich anlässlich der Vorstellung der Chips auf der Computex 2026 vor allem darauf konzentrierte, die enorme KI-Leistung hervorzuheben, ging Nvidia-Boss Huang auch auf mögliche Bedenken bezüglich der Kompatibilität von Software mit den ARM-Chips ein."Jede einzelne Anwendung, die jemals unter Windows gelaufen ist, wurde sorgfältig optimiert, sodass dieser Computer buchstäblich alles ausführen kann, was jemals entwickelt wurde", verkündete Huang vollmundig während seiner Keynote-Ansprache vor einigen Tagen. Microsoft und Nvidia hätten die entsprechende Arbeit bereits erledigt. Er ließ allerdings offen, wie genau man dies bewerkstelligen will.
Huang verspricht das Blaue vom Himmel
Bisher kann man auch bei Nvidia noch nicht zaubern und will deshalb vermutlich in Kooperation mit Microsoft darauf setzen, die Softwarekompatibilität auch im Fall von einst für x86-Systeme entwickelten Programmen weiter zu verbessern. Jedenfalls lässt der Nvidia-Chef es so klingen, als hätte man alle Hürden in Sachen Kompatibilität überwunden.Die Käufer der kommenden ARM-basierten Laptops und Desktop-PCs wie dem Surface Laptop Ultra müssten sich somit keine Gedanken mehr darüber machen, ob ihre bisher auf Rechnern mit AMD- oder Intel-CPU genutzten Programme auch auf den ARM-basierten Nvidia-Chips laufen können.
Nvidia hat bereits bestätigt, dass man eng mit einer Reihe von Spieleherstellern bzw. Publishern kooperiert, um sicherzustellen, dass Anti-Cheat-Lösungen voll von der RTX-Spark-Plattform unterstützt werden. Spiele wie PUBG, Valorant oder auch Fortnite sollen daher ohne jede Probleme auch auf den neuen Geräten laufen.
Was den Umstand angeht, dass die meisten Spiele noch immer nicht nativ für ARM-basierte Windows-PCs entwickelt werden, gab man sich bei Nvidia ebenfalls zuversichtlich. Mit Hilfe von Microsofts Emulations-Ebene Prism sollen auch für x86/x64 entwickelte Titel ohne weiteres laufen, weil die RTX-Spark-Chips entsprechend viel Leistung mitbringen, so der Tenor.
Angesichts vollmundiger Versprechen, die seit einiger Zeit vermehrt von Huang und Nvidia zu diversen Themen rund um Künstliche Intelligenz zu hören sind, darf man aber durchaus seine Zweifel haben, inwiefern und wie zeitnah die Umsetzung in der Realität erfolgen wird. Immerhin hätten die Anwender künftig mehr Auswahl, was die verfügbaren Plattformen für den Betrieb von Windows angeht.
Zusammenfassung
- Nvidia kündigt ARM-CPUs N1 und N1X der RTX-Spark-Reihe für Windows-PCs an
- Konzernchef Huang verspricht volle Kompatibilität mit jeder Windows-Software
- Microsoft und Nvidia sollen gemeinsam an der Softwarekompatibilität arbeiten
- Anti-Cheat-Lösungen für Spiele wie PUBG, Valorant und Fortnite bestätigt
- Microsofts Emulationsebene Prism soll x86-Programme auf ARM-Chips ausführen
- Experten zweifeln an der zeitnahen Umsetzung der vollmundigen Versprechen
- Nutzer hätten künftig mehr Auswahl bei Plattformen für den Windows-Betrieb
Siehe auch:
- Microsoft: Neuer Entwickler-PC mit Nvidias Super-Chip und mehr WSL
- Nvidia-Chef: Wir sollten Mitarbeiter im KI-Boom bestmöglich bezahlen
- Boost für alle RTX-Karten: Nvidia stellt DLSS 4.5 Ray Reconstruction vor
- Microsoft Surface Laptop Ultra: Über-Laptop mit Nvidia ARM-CPU
- Nvidia bringt mit RTX Spark einen überraschend starken PC-Prozessor
Themen:
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