AMD-Chefin Lisa Su warnt vor CPU-Engpässen über die nächsten 5 Jahre
AMD-Chefin Lisa Su geht davon aus, dass die Nachfrage rund um CPUs in den kommenden Jahren extrem steigen wird. In der Branche habe niemand mit einem so starken Nachfrageschub gerechnet. Für Privatkunden bedeutet dies Engpässe und steigende Preise.
In den letzten drei oder vier Jahren sei der CPU-Markt nur gering um jeweils drei oder vier Prozent pro Jahr gewachsen, während der Fokus voll auf Grafikprozessoren (GPUs) lag, so Su. Da nun aber "agentische KI" und "KI-Inferencing" deutlich stärker gefragt seien, erwartet Su laut dem Wirtschaftsdienst Nikkei Asia eine drastische Steigerung der Nachfrage rund um CPUs.
Einige der Engpässe, die man derzeit überall verzeichnet, würden immerhin schnell beseitigt. Um die aufkommenden Engpässe zu bewältigen, müsse die gesamte Halbleiter- und Technologiebranche zusammenarbeiten, auch um so die Weiterentwicklung von KI-Systemen zu fördern. AMD stecke derzeit viel Geld in den Ausbau des Ökosystems, so Su weiter.
Sie hatte bei ihrem Aufenthalt in Taiwan unter anderem Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Dollar für den Aufbau von Kapazitäten bei Zulieferern und Partnern angekündigt. Das Geld fließt unter anderem in Substrate für das Chip-Packaging, Testing-Kapazitäten und Rack-Design.
AMD und Intel haben jüngst jeweils die Preise ihrer CPUs bereits angehoben, um so einerseits höhere Kosten auf ihrer Seite abzufedern, andererseits aber auch, um von der erhöhten Nachfrage zu profitieren. Inwiefern wirklich drastische Engpässe wie bei Speicherprodukten zu erwarten sind, die dann auch zu extremen Preissteigerung führen könnten, ließ Su offen.
Siehe auch:
Su: 'Niemand hat mit so hoher Nachfrage gerechnet'
Nach Speicher und anderen Komponenten dürften in den kommenden Jahren auch CPUs deutlich teurer werden. Dies geht aus Aussagen von AMD-Chefin Lisa Su hervor, die sie während eines Besuchs in Taiwan machte. Weil die Branche nicht mit einem derart starken Anstieg der Nachfrage gerechnet habe, sei sie schlecht darauf vorbereitet.In den letzten drei oder vier Jahren sei der CPU-Markt nur gering um jeweils drei oder vier Prozent pro Jahr gewachsen, während der Fokus voll auf Grafikprozessoren (GPUs) lag, so Su. Da nun aber "agentische KI" und "KI-Inferencing" deutlich stärker gefragt seien, erwartet Su laut dem Wirtschaftsdienst Nikkei Asia eine drastische Steigerung der Nachfrage rund um CPUs.
AMD-Chefin erwartet 35% Wachstum pro Jahr
Innerhalb der nächsten fünf Jahre werde der CPU-Markt durch die neuen Faktoren wohl jährlich um mehr als 35 Prozent wachsen, weshalb AMD natürlich große Nachfrage sehe, hieß es von Su weiter. Der gesamte CPU-Markt erlebt schon jetzt eine deutlich höhere Nachfrage, als man noch vor einem Jahr vorhergesehen habe, so die AMD-Chefin.Einige der Engpässe, die man derzeit überall verzeichnet, würden immerhin schnell beseitigt. Um die aufkommenden Engpässe zu bewältigen, müsse die gesamte Halbleiter- und Technologiebranche zusammenarbeiten, auch um so die Weiterentwicklung von KI-Systemen zu fördern. AMD stecke derzeit viel Geld in den Ausbau des Ökosystems, so Su weiter.
Sie hatte bei ihrem Aufenthalt in Taiwan unter anderem Investitionen in Höhe von zehn Milliarden Dollar für den Aufbau von Kapazitäten bei Zulieferern und Partnern angekündigt. Das Geld fließt unter anderem in Substrate für das Chip-Packaging, Testing-Kapazitäten und Rack-Design.
AMD und Intel haben jüngst jeweils die Preise ihrer CPUs bereits angehoben, um so einerseits höhere Kosten auf ihrer Seite abzufedern, andererseits aber auch, um von der erhöhten Nachfrage zu profitieren. Inwiefern wirklich drastische Engpässe wie bei Speicherprodukten zu erwarten sind, die dann auch zu extremen Preissteigerung führen könnten, ließ Su offen.
Zusammenfassung
- Lisa Su erwartet stark steigende Nachfrage nach CPUs in den kommenden Jahren
- Die Halbleiterbranche war schlecht auf diesen Nachfragezuwachs vorbereitet
- Der CPU-Markt soll in fünf Jahren über 35 Prozent jährlich wachsen
- Agentische KI und KI-Inferencing sind neue Treiber der Nachfrage
- AMD investiert zehn Milliarden Dollar in Zulieferer und Kapazitäten
- AMD und Intel haben bereits die Preise für CPUs angehoben
- Für Privatkunden könnte es zu Engpässen und höheren Preisen kommen
Siehe auch:
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