Nvidia will größter CPU-Hersteller der Welt werden
Bei Grafikchips liegt Nvidia längst ganz vorn, doch jetzt nimmt der Lieblingslieferant aller Betreiber von KI-Rechenzentren auch noch den Markt für CPUs verstärkt ins Visier. Mit einem erwarteten Umsatz von 20 Milliarden Dollar mit CPUs werde man dieses Jahr wohl Intel und AMD in den Schatten stellen, heißt es.
Man habe bereits "Sichtbarkeit" für Bestellungen von CPUs für das laufende Geschäftsjahr, die einen Umsatz von fast 20 Milliarden Dollar ausmachen werden, so Nvidias Chief Financial Officer Colette Kress laut The Register bei dem Gespräch. Natürlich soll es sich dabei vor allem um Chips handeln, die in Verbindung mit den hauseigenen Grafikchips in zahllosen Rechenzentren für die Verarbeitung von Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz genutzt werden sollen.
Nvidia bietet schon lange eigene CPUs an, hatte man doch mit "Grace" einen ersten ARM-basierten Prozessor für den Einsatz in Rechenzentren vorgestellt. Im März kündigte Nvidia dann mit "Vera" eine weitere eigenständige CPU-Plattform an, bei der jeder Chip mit 88 Custom-Cores auf ARM-Basis mit Simultaneous Multi-Threading arbeiten soll.
Weil die Plattform vergleichsweise energiesparend arbeitet, hofft Nvidia auf eine breite Einführung von "Vera" in KI-Rechenzentren, weil deren Betreiber so mehr Leistung auf weniger Raum erzielen können. Tatsächlich soll das Interesse groß sein, haben doch laut Nvidia erst in dieser Woche bereits mehrere KI-Betreiber ihre ersten auf "Vera"-CPUs basierenden Systeme in Empfang genommen. Dazu gehören laut Nvidia unter anderem Anthropic, OpenAI, Oracle und SpaceX.
Nvidia erzielte im letzten Quartal seines Geschäftsjahres einen Umsatz von 81,6 Milliarden Dollar und schlug daraus einen Gewinn in Höhe von 58,3 Milliarden Dollar. Im Jahresvergleich konnte man seinen Gewinn damit um 85 Prozent steigern. Allein gegenüber dem vorangegangenen Quartal stieg der Gewinn um 20 Prozent.
Bei den Äußerungen von Kress ist zu bedenken, dass sie bei ihrer Behauptung, man werde bald größter CPU-Hersteller sein, nicht nach den Stückzahlen der verkauften Chips geht, sondern nach dem damit erzielten Umsatz. Außerdem dürften AMD und Intel im Wettbewerb mit Nvidia durchaus noch ein Wörtchen mitzureden haben, schließlich steigen auch ihre Umsätze mit Server-CPUs derzeit kräftig.
Siehe auch:
- Nvidia will umsatzstärkster CPU-Hersteller der Welt werden und Intel übertreffen
- Nvidia-Finanzchefin Kress erwartet heuer CPU-Umsätze von fast 20 Milliarden Dollar
- Die neue Vera-CPU nutzt 88 ARM-basierte Kerne mit Simultaneous Multi-Threading
- Vera-Chips sind energieeffizient und für KI-Rechenzentren konzipiert
- Anthropic, OpenAI, Oracle und SpaceX erhielten erste Vera-basierte Systeme
- Nvidia plant mit Vera-CPUs einen Umsatz von rund 200 Milliarden Dollar
- Nvidias Quartalsumsatz lag bei 81,6 Milliarden Dollar, Gewinn bei 58,3 Milliarden
- Der Gewinn stieg im Jahresvergleich um 85 Prozent
Nvidias 'Vera'-CPUs sollen sehr gefragt sein
Nvidia will AMD und vor allem Intel den Rang ablaufen und rasch zum umsatzstärksten Anbieter von CPUs (Central Processing Unit) der Welt werden. Dies verkündete die Finanzchefin des Unternehmens gestern im Zuge der Bekanntgabe der erneut stark gestiegenen Geschäftszahlen von Nvidia im Rahmen eines Gesprächs mit Investoren und Vertretern der Finanzwelt.Man habe bereits "Sichtbarkeit" für Bestellungen von CPUs für das laufende Geschäftsjahr, die einen Umsatz von fast 20 Milliarden Dollar ausmachen werden, so Nvidias Chief Financial Officer Colette Kress laut The Register bei dem Gespräch. Natürlich soll es sich dabei vor allem um Chips handeln, die in Verbindung mit den hauseigenen Grafikchips in zahllosen Rechenzentren für die Verarbeitung von Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz genutzt werden sollen.
Nvidia bietet schon lange eigene CPUs an, hatte man doch mit "Grace" einen ersten ARM-basierten Prozessor für den Einsatz in Rechenzentren vorgestellt. Im März kündigte Nvidia dann mit "Vera" eine weitere eigenständige CPU-Plattform an, bei der jeder Chip mit 88 Custom-Cores auf ARM-Basis mit Simultaneous Multi-Threading arbeiten soll.
Weil die Plattform vergleichsweise energiesparend arbeitet, hofft Nvidia auf eine breite Einführung von "Vera" in KI-Rechenzentren, weil deren Betreiber so mehr Leistung auf weniger Raum erzielen können. Tatsächlich soll das Interesse groß sein, haben doch laut Nvidia erst in dieser Woche bereits mehrere KI-Betreiber ihre ersten auf "Vera"-CPUs basierenden Systeme in Empfang genommen. Dazu gehören laut Nvidia unter anderem Anthropic, OpenAI, Oracle und SpaceX.
200 Milliarden Dollar Umsatz mit 'Vera'
Laut Nvidia-CFO Kress geht das Unternehmen davon aus, allein mit "Vera"-CPUs in den kommenden Jahren rund 200 Milliarden Dollar umsetzen zu können. Man erschließe damit einen neuen Markt, der von Nvidia bisher gar nicht angesprochen wurde. Die massive Nachfrage entstehe vor allem deshalb, weil der Trend immer stärker zu "KI-Agenten" geht.Nvidia erzielte im letzten Quartal seines Geschäftsjahres einen Umsatz von 81,6 Milliarden Dollar und schlug daraus einen Gewinn in Höhe von 58,3 Milliarden Dollar. Im Jahresvergleich konnte man seinen Gewinn damit um 85 Prozent steigern. Allein gegenüber dem vorangegangenen Quartal stieg der Gewinn um 20 Prozent.
Bei den Äußerungen von Kress ist zu bedenken, dass sie bei ihrer Behauptung, man werde bald größter CPU-Hersteller sein, nicht nach den Stückzahlen der verkauften Chips geht, sondern nach dem damit erzielten Umsatz. Außerdem dürften AMD und Intel im Wettbewerb mit Nvidia durchaus noch ein Wörtchen mitzureden haben, schließlich steigen auch ihre Umsätze mit Server-CPUs derzeit kräftig.
Siehe auch:
- Die 52. Mersenne-Primzahl wurde mit Nvidia-CPUs endlich gefunden
- Nvidia vs. Intel und AMD: Neue High-End-CPUs für PCs geplant
- TSMC, Nvidia und AMD wollen zusammen Intels CPU-Fertigung kaufen
- Switch 2: Nvidia liefert Infos zu CPU & GPU, verspricht 10x mehr Power
- Neue Nvidia-CPU für PCs: Verzögerungen auch, weil Microsoft trödelt
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Nvidia Aktienkurs in Euro
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