Speicherhersteller: Kunden kaufen lieber weniger RAM als kleine SSDs
Nach Einschätzung eines bekannten Speicherherstellers würden die meisten Gaming-Fans in der aktuellen Speicherkrise wohl eher auf Arbeitsspeicher verzichten als auf SSD-Kapazität. Lexar zufolge sind vor allem SSDs unter 512 GB kaum gefragt.
Laut Lexars General Manager für Europa Grace Su stellte man zuletzt fest, dass die Kunden vor dem Hintergrund der enorm gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher bereit seien, zu RAM-Kits mit weniger Kapazität zu greifen, SSDs mit weniger als 512 Gigabyte Kapazität sich aber weiterhin nicht gut verkaufen. Je nach Budget müssten sich die Kunden derzeit oft entscheiden, ob sie lieber in mehr RAM oder eine größere SSD investieren.
In manchen Fällen würden die Käufer aktuell sogar lieber eine traditionelle Festplatte mit hoher Kapazität erwerben als eine SSD mit weniger als 512 GB. Angesichts des enormen Speicherbedarfs moderner Spiele überrascht dies laut Lexar nicht. Inwiefern sich diese Beobachtungen des chinesischen Herstellers auf internationale Märkte und die allgemeine Kundschaft für PC-Komponenten ausweiten lassen, ist natürlich Spekulation.
Aktuell liegen die Preise für DRAM- und NAND-Chips weiterhin auf Rekordniveau. In Extremfällen haben die Tagespreise, die von den Herstellern von PCs oder fertigen Speichermodulen für den Einkauf von RAM-Chips gezahlt werden müssen, innerhalb des letzten Jahres um über 2000 Prozent zugenommen.
Siehe auch:
- Lexar sieht: Käufer sparen eher beim RAM als bei der SSD-Kapazität
- SSDs unter 512 GB sind laut Hersteller derzeit kaum nachgefragt
- Steigende Preise zwingen viele, zwischen mehr RAM und mehr SSD zu wählen
- Moderne Spiele brauchen viel Platz, daher hat Speicher oft Priorität
- Manche greifen lieber zur großen HDD als zu einer SSD unter 512 GB
- DRAM- und NAND-Chips erreichten Rekordpreise, teils plus 2000 %
Lexar beobachtet Verhalten in der Speicherkrise
In einem Interview mit dem US-Magazin Digital Foundry ließ der auf Speichermedien mit NAND-Flash spezialisierte Hersteller Lexar durchblicken, dass viele seiner Kunden derzeit eher Arbeitsspeicher opfern würden als zu einer SSD mit geringerer Kapazität zu greifen. Wenn es darum geht, die Kosten für einen PC zu drücken, habe der Speicherplatz für Spiele und andere Inhalte Vorrang gegenüber dem RAM, so das Unternehmen.Laut Lexars General Manager für Europa Grace Su stellte man zuletzt fest, dass die Kunden vor dem Hintergrund der enorm gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher bereit seien, zu RAM-Kits mit weniger Kapazität zu greifen, SSDs mit weniger als 512 Gigabyte Kapazität sich aber weiterhin nicht gut verkaufen. Je nach Budget müssten sich die Kunden derzeit oft entscheiden, ob sie lieber in mehr RAM oder eine größere SSD investieren.
In manchen Fällen würden die Käufer aktuell sogar lieber eine traditionelle Festplatte mit hoher Kapazität erwerben als eine SSD mit weniger als 512 GB. Angesichts des enormen Speicherbedarfs moderner Spiele überrascht dies laut Lexar nicht. Inwiefern sich diese Beobachtungen des chinesischen Herstellers auf internationale Märkte und die allgemeine Kundschaft für PC-Komponenten ausweiten lassen, ist natürlich Spekulation.
Aktuell liegen die Preise für DRAM- und NAND-Chips weiterhin auf Rekordniveau. In Extremfällen haben die Tagespreise, die von den Herstellern von PCs oder fertigen Speichermodulen für den Einkauf von RAM-Chips gezahlt werden müssen, innerhalb des letzten Jahres um über 2000 Prozent zugenommen.
Siehe auch:
- Speicherkrise trifft Surface: Microsoft schraubt Preise kräftig nach oben
- IDC: PC-Verkäufe im ersten Quartal 2026 trotz Speicherkrise gestiegen
- Dell-CEO warnt: Speichermangel erreicht 2028 'unvorstellbare Ausmaße'
- 755% Plus: Sogenannte Speicherkrise bringt Samsung Traumgewinne
- Samsung erhöht DRAM-Preis erneut massiv - Speicher bald unbezahlbar
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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