Speicherkrise trifft Surface:
Microsoft schraubt Preise kräftig nach oben

Microsoft hebt die Preise seiner Surface-Geräte ab sofort deutlich an. Unter Verweis auf die steigenden Speicherkosten schraubt der Softwarekonzern die Preise für Surface Pro 11 und Surface Laptop 7 sowie die anderen Surface-Modelle um bis zu 500 Dollar nach oben.
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Speicherkrise trifft jetzt auch Surface-Produkte

Die vom Wahn nach immer größeren Kapazitäten für KI-Aufgaben ausgelöste Speicherkrise erreicht jetzt auch Microsofts Surface-Hardware. Wie das Unternehmen laut US-Medien gestern Abend mitteilte, werden die Preise für die über den Microsoft Store erhältlichen Surface-Produkte der aktuellen Generation in den USA deutlich nach oben korrigiert.

Dies sei aufgrund der jüngsten Steigerungen bei Speicher- und Komponentenkosten nötig, erklärte ein Sprecher gegenüber Windows Central. "Wir sind weiterhin bestrebt, unseren Kunden und Partnern einen Mehrwert zu bieten und dabei unsere Standards in Bezug auf Qualität und Innovation aufrechtzuerhalten," hieß es weiter.


US-Preise legen über alle Varianten hinweg zu

Konkret bedeutet dies, dass die Basismodelle des Surface-Lineups durch die Bank erheblich teurer werden. Das Surface Pro 11 mit Snapdragon X Plus ARM-Plattform kostet jetzt statt 999 US-Dollar zur Markteinführung stattlich 1499 US-Dollar (immerhin mit 512 statt 256 GB SSD-Kapazität). Das Surface Laptop 7 erfährt in der Basisvariante mit 13,8-Zoll-Display eine identische Preiserhöhung.

Auch die zwischenzeitlich eingeführten neuen Surface-Modelle in Form des Surface Pro 12-Zoll und des Surface Laptop 13-Zoll werden teurer. Statt 799 Dollar kostet das Tablet mit 12-Zoll-Bildschirm jetzt mindestens 1049 Dollar. Das Surface Laptop mit 13-Zoll-Bildschirm kostet jetzt nicht mehr mindestens 899 sondern stattliche 1199 Dollar.

Topmodelle erreichen Rekordpreise

Parallel steigen natürlich auch die Preise der anderen Speichervarianten der verschiedenen Surface-Modelle teilweise erheblich. Das Topmodell des Lineups in Form des Surface Laptop 7 mit 15-Zoll-Bildschirm und Snapdragon X Elite kostet mit 64 GB RAM und einem Terabyte SSD enorme 3649 US-Dollar.

Natürlich handelt es sich bei den genannten Preisen nur um die unverbindliche Empfehlung des Herstellers. Händler und andere Vertriebspartner können die Geräte auch günstiger anbieten. Denkbar wäre auch, dass es zum bevorstehenden Generationswechsel in Verbindung mit der Einführung neuer Modelle Sonderangebote gibt, um die Lager zu leeren.

Offensichtlich steigen die Preise zumindest im Microsoft-eigenen Store auch in Deutschland. Lag die UVP beim Surface Pro 11 mit LCD und Snapdragon X Plus in der Basisvariante mit 16 GB RAM und 256 GB zuvor noch bei 1199 Euro, so verlangt Microsoft in seinem Online-Shop jetzt auch in Deutschland mindestens 1399 Euro.

Für das Surface Laptop 7 mit 13,8-Zoll-Bildschirm werden nun mindestens 1669 Euro angesetzt - ebenfalls ein Plus von mehreren hundert Euro gegenüber dem Ursprungspreis. Im WinFuture-Preisvergleich lassen sich zumindest bisher noch diverse Surface-Angebote zu deutlich geringeren Preisen finden.

Zusammenfassung
  • Microsoft erhöht Surface-Preise in den USA um bis zu 500 US-Dollar
  • Grund sind stark gestiegene Speicher- und Komponentenkosten weltweit
  • Surface Pro 11 steigt von 999 auf 1499 US-Dollar, mit mehr SSD-Speicher
  • Auch Surface Laptop 7 sowie 12- und 13-Zoll-Modelle werden teurer
  • In Deutschland steigt etwa das Surface Pro 11 von 1199 auf 1399 Euro
  • Händler können abweichend kalkulieren, Sonderangebote bleiben möglich

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