Speicherkrise: Valve gehen die Steam Decks aus - droht Preiserhöhung?
Die globale Krise bei Speicherkomponenten scheint Valve einzuholen. So ist das Steam Deck in etlichen Regionen der Welt momentan nicht zu bekommen. Der Hersteller könnte bald dazu gezwungen sein, die Preise für den Handheld zu erhöhen.
Als Begründung wurde die aktuelle Speicherkrise genannt, die dafür sorgt, dass benötigte Komponenten schwer verfügbar und teuer sind. Dem Anschein nach fällt jetzt noch ein weiteres Gerät von Valve dieser Entwicklung zum Opfer.
So ist das Steam Deck OLED in den Vereinigten Staaten, Kanada und weiten Teilen Asiens nahezu flächendeckend ausverkauft. Valve hat zwar noch keine offizielle Stellungnahme zur Ursache abgegeben, doch Branchenbeobachter sehen einen direkten Zusammenhang mit der gerade erwähnten massiven Preissteigerung bei Arbeitsspeicher. In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind im Steam-Store sowohl das 512-GB- als auch das 1-TB-Modell des Steam Deck OLED zumindest momentan noch bestellbar.
Zuerst bemerkt wurde der plötzliche Bestandschwund in den USA vom bekannten Deal-Jäger Wario64 auf Bluesky, wie Tom's Hardware berichtet. Dass auch bei Valves asiatischem Vertriebspartner Komodo die Lager in Japan, Hongkong, Südkorea und Taiwan leer gefegt sind, deutet darauf hin, dass es sich nicht um ein lokales Logistikproblem, sondern um einen globalen Engpass in der Produktion handelt.
Der Engpass betrifft jedoch nicht nur das Steam Deck. Neben der eingangs erwähnten Steam Machine wurde auch das kommende VR-Headset Steam Frame bereits verschoben. Dass nun zudem der etablierte Handheld des Unternehmens betroffen ist, lässt vermuten, dass Valve die Produktion drosseln muss, um nicht bei jedem verkauften Gerät draufzuzahlen.
Im Vergleich zur Konkurrenz steht das Steam Deck preislich trotzdem immer noch attraktiv da, sofern man eines bekommt. Wettbewerber rufen für ihre Geräte wie das Asus ROG Xbox Ally X mit 899 Euro oder das Lenovo Legion Go 2 für 1.249,99 Euro deutlich höhere Preise auf. Sollte der vermutete Engpass jedoch anhalten, könnte auch Valve gezwungen sein, die Preise bald zu erhöhen.
Liebäugelt ihr mit einem Steam Deck und zieht den Kauf jetzt vor oder wartet ihr auf die nächste Generation? Schreibt uns eure Erfahrungen zur aktuellen Hardware-Verfügbarkeit gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Leere Lager bei Valve
Bei der Hardware von Valve sorgte in den letzten Wochen vor allem die kommende Steam Machine für Schlagzeilen. Erst deutete AMD-CEO Lisa Su an, das Gerät würde schon "früh in diesem Jahr" ausgeliefert werden. Nur einen Tag später informierte Valve dann jedoch darüber, dass sich der Release nach hinten verschiebt.Als Begründung wurde die aktuelle Speicherkrise genannt, die dafür sorgt, dass benötigte Komponenten schwer verfügbar und teuer sind. Dem Anschein nach fällt jetzt noch ein weiteres Gerät von Valve dieser Entwicklung zum Opfer.
So ist das Steam Deck OLED in den Vereinigten Staaten, Kanada und weiten Teilen Asiens nahezu flächendeckend ausverkauft. Valve hat zwar noch keine offizielle Stellungnahme zur Ursache abgegeben, doch Branchenbeobachter sehen einen direkten Zusammenhang mit der gerade erwähnten massiven Preissteigerung bei Arbeitsspeicher. In Deutschland und anderen europäischen Ländern sind im Steam-Store sowohl das 512-GB- als auch das 1-TB-Modell des Steam Deck OLED zumindest momentan noch bestellbar.
Speichermangel trifft Produktion
Die älteren LCD-Modelle sind aber auch hierzulande nicht mehr verfügbar. Das war jedoch zu erwarten, da Valve eine Ankündigung zur Einstellung der günstigeren Variante bereits im Dezember 2025 gemacht hatte. Dass jedoch nun auch die aktuellen OLED-Versionen der Konsole in den genannten Regionen den Status "Nicht vorrätig" aufweisen, ist ein alarmierendes Signal. Das Steam Deck setzt auf fest verlöteten LPDDR5-Speicher, was Valve wenig Spielraum bei der Beschaffung lässt und das Unternehmen zwingt, direkt mit den volatilen Preisen am Weltmarkt zu kalkulieren.Zuerst bemerkt wurde der plötzliche Bestandschwund in den USA vom bekannten Deal-Jäger Wario64 auf Bluesky, wie Tom's Hardware berichtet. Dass auch bei Valves asiatischem Vertriebspartner Komodo die Lager in Japan, Hongkong, Südkorea und Taiwan leer gefegt sind, deutet darauf hin, dass es sich nicht um ein lokales Logistikproblem, sondern um einen globalen Engpass in der Produktion handelt.
Preise könnten steigen
Für Valve ist die Speicherkrise besonders problematisch. Denn im Gegensatz zu Giganten wie Dell oder HP verfügt das Unternehmen nicht über vergleichbare Skaleneffekte oder langfristig gesicherte Komponenten-Backlogs. Schwankungen bei den Komponentenpreisen schlagen hier besonders hart durch.Der Engpass betrifft jedoch nicht nur das Steam Deck. Neben der eingangs erwähnten Steam Machine wurde auch das kommende VR-Headset Steam Frame bereits verschoben. Dass nun zudem der etablierte Handheld des Unternehmens betroffen ist, lässt vermuten, dass Valve die Produktion drosseln muss, um nicht bei jedem verkauften Gerät draufzuzahlen.
Im Vergleich zur Konkurrenz steht das Steam Deck preislich trotzdem immer noch attraktiv da, sofern man eines bekommt. Wettbewerber rufen für ihre Geräte wie das Asus ROG Xbox Ally X mit 899 Euro oder das Lenovo Legion Go 2 für 1.249,99 Euro deutlich höhere Preise auf. Sollte der vermutete Engpass jedoch anhalten, könnte auch Valve gezwungen sein, die Preise bald zu erhöhen.
Liebäugelt ihr mit einem Steam Deck und zieht den Kauf jetzt vor oder wartet ihr auf die nächste Generation? Schreibt uns eure Erfahrungen zur aktuellen Hardware-Verfügbarkeit gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Steam Deck OLED in USA, Kanada und Teilen Asiens nicht mehr verfügbar
- Speicherkrise führt zu Lieferengpässen bei Valves Handheld-Konsole
- In Europa sind beide OLED-Modelle mit 512 GB und 1 TB noch bestellbar
- LCD-Modelle wurden wie angekündigt im Dezember 2025 eingestellt
- Valve hat wenig Spielraum bei Beschaffung des fest verlöteten Speichers
- Preiserhöhungen könnten folgen, Konkurrenzprodukte sind bereits teurer
- Auch andere Valve-Produkte wie Steam Machine und Steam Frame betroffen
Siehe auch:
- Steam-Alarm: Selbstduplizierendes Virus befällt Indie-Hit, löscht Daten
- Steam Sales: Valve enthüllt Termine für alle Rabattaktionen 2026
- Steam Machine: Preis-Leak sorgt bei einigen Gamern für kleinen Schock
- Steam Awards 2025: So haben die Spieler abgestimmt - Alle Gewinner
- Steam Deck wird teurer: Günstiges LCD-Modell wird eingestellt
Thema:
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