Microsoft kündigt neue Features für OneDrive, Teams und Word an
Microsoft hat neue Funktionen für mehrere zentrale Anwendungen seines Microsoft 365-Paketes angekündigt. Gearbeitet wurde hier vor allem an der Cloud-Speicherlösung OneDrive, der Textverarbeitung Word sowie der Kollaborationsplattform Teams.
Hintergrund dessen ist ein technisches Limit: Wird der maximale Dateipfad von 520 Zeichen überschritten, kann die Synchronisierung fehlschlagen. Bisher war oft unklar, welche Ordner oder Dateien dafür verantwortlich sind. Daher soll der Fehlerdialog hier nun konkrete Hinweise anzeigen und direkt auf die betroffenen Ordner verweisen.
Anwender können dann zu lange Dateinamen kürzen, um das Problem zu beheben. Wenn mehrere Speicherorte betroffen sind, fasst die Anwendung diese zudem in einer einzigen Meldung zusammen, statt zahlreiche einzelne Warnungen anzuzeigen. Die Verbesserung soll laut Microsoft im Mai 2026 verfügbar werden.
Darüber hinaus erweitert Microsoft auch Teams um mehrere praktische Funktionen. Ab April sollen Nutzer automatisch erzeugte Inhalte aus Meetings gezielt löschen können. Dazu zählen etwa Transkriptionen, KI-generierte Zusammenfassungen, Aufzeichnungen oder automatisch erstellte Notizen. Über eine Löschfunktion auf der "Recap"-Seite lassen sich diese Inhalte aus dem Meeting-Chat entfernen. Geteilte Dateien bleiben davon allerdings unberührt.
Ebenfalls für April geplant ist eine neue zentrale Steuerung für Kanal-Benachrichtigungen in Teams. Anstatt die Einstellungen für jeden einzelnen Kanal separat anpassen zu müssen, können Nutzer ihre Präferenzen zukünftig an einem zentralen Ort verwalten. Das soll insbesondere in großen Teams mit vielen Kanälen für mehr Übersicht sorgen und die Flut an Benachrichtigungen besser kontrollierbar machen.
Siehe auch:
OneDrive-Fehler sollen klarer werden
Die Neuerungen sollen die tägliche Arbeit insbesondere in Unternehmen erleichtern und werden in den kommenden Monaten schrittweise eingeführt, berichtet das US-Magazin Neowin. Eine Änderung betrifft zunächst OneDrive. Nutzer, die die Synchronisierung der Desktop-App unter Windows oder MacOS verwenden, sollen zukünftig deutlich verständlichere Fehlermeldungen erhalten.Hintergrund dessen ist ein technisches Limit: Wird der maximale Dateipfad von 520 Zeichen überschritten, kann die Synchronisierung fehlschlagen. Bisher war oft unklar, welche Ordner oder Dateien dafür verantwortlich sind. Daher soll der Fehlerdialog hier nun konkrete Hinweise anzeigen und direkt auf die betroffenen Ordner verweisen.
Anwender können dann zu lange Dateinamen kürzen, um das Problem zu beheben. Wenn mehrere Speicherorte betroffen sind, fasst die Anwendung diese zudem in einer einzigen Meldung zusammen, statt zahlreiche einzelne Warnungen anzuzeigen. Die Verbesserung soll laut Microsoft im Mai 2026 verfügbar werden.
Copilot in Word
Auch Word erhält neue Funktionen rund um den KI-Assistenten Microsoft Copilot. Über die Chat-Oberfläche wird Copilot dann standardmäßig in der Lage sein, Dokumente direkt zu bearbeiten. Nutzer können also Änderungen vorschlagen lassen und diese unmittelbar im Text umsetzen. Microsoft betont jedoch, dass die Kontrolle weiterhin bei den Anwendern bleibt: Alle Änderungen sollen transparent angezeigt, überprüft und bei Bedarf rückgängig gemacht werden können. Der Rollout dieser Funktion beginnt bereits im Laufe dieses Monats.Darüber hinaus erweitert Microsoft auch Teams um mehrere praktische Funktionen. Ab April sollen Nutzer automatisch erzeugte Inhalte aus Meetings gezielt löschen können. Dazu zählen etwa Transkriptionen, KI-generierte Zusammenfassungen, Aufzeichnungen oder automatisch erstellte Notizen. Über eine Löschfunktion auf der "Recap"-Seite lassen sich diese Inhalte aus dem Meeting-Chat entfernen. Geteilte Dateien bleiben davon allerdings unberührt.
Ebenfalls für April geplant ist eine neue zentrale Steuerung für Kanal-Benachrichtigungen in Teams. Anstatt die Einstellungen für jeden einzelnen Kanal separat anpassen zu müssen, können Nutzer ihre Präferenzen zukünftig an einem zentralen Ort verwalten. Das soll insbesondere in großen Teams mit vielen Kanälen für mehr Übersicht sorgen und die Flut an Benachrichtigungen besser kontrollierbar machen.
Zusammenfassung
- Microsoft kündigt neue Funktionen für OneDrive, Teams und Word an
- OneDrive erhält verständlichere Fehlermeldungen bei Synchronisierung
- Zu lange Dateipfade mit über 520 Zeichen verursachen Sync-Probleme
- Copilot in Word kann Dokumente künftig direkt bearbeiten und ändern
- Alle KI-Änderungen bleiben transparent und können rückgängig gemacht werden
- In Teams lassen sich automatisch erzeugte Meeting-Inhalte löschen
- Neue zentrale Steuerung für Kanal-Benachrichtigungen kommt im April
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