Samsung dementiert Ende von SATA-SSDs - Gerüchte angeblich 'falsch'
Samsung hat den Gerüchten rund um einen bevorstehenden Ausstieg des Unternehmens aus dem Vertrieb von Solid-State-Drives mit SATA-Schnittstelle widersprochen. Angeblich will das Unternehmen auch weiterhin derartige Speicherlösungen anbieten - vorerst.
Dem soll laut einer von Wccftech zitierten Stellungnahme eines Sprechers oder einer Sprecherin von Samsung Electronics aber nicht so sein. Konkret soll die Person gegenüber den Kollegen folgendes erklärt haben: "Das Gerücht über die Abschaffung von Samsung SATA oder anderen SSDs ist falsch." Mehr war von dem koreanischen Konzern offenbar nicht zu erfahren.
Zu den SATA-SSDs von Samsung gehört unter anderem die aktuelle Samsung SSD 870 EVO Reihe, die im Vergleich zu den per NVMe angebundenen Samsung-SSDs etwas günstiger ist und nicht die gleichen enorm hohen Übertragungsraten bietet. Die 870er-SSDs sind dennoch wegen ihrer zuverlässigen Performance durchaus beliebt, gerade wenn es darum geht, den Host-PC mit zusätzlicher Speicherkapazität zu versehen.
Unterdessen soll sich SK Hynix, der weltweit größte Anbieter vor Samsung, wenn es um Arbeitsspeicher geht, zu den aktuellen Engpässen infolge des KI-Booms und den dadurch enorm steigenden Preisen geäußert haben. Man arbeite derzeit daran, die Probleme in den Griff zu bekommen und gehe davon aus, dass sich die Situation in einigen Monaten wieder normalisiert, hieß es.
Siehe auch:
Samsung: Gerücht um Ende von SATA-SSDs 'falsch'
Der Abschied von Micron aus dem Endkundenmarkt für RAM- und Flash-Speicherprodukte sorgte vor ein paar Tagen für einen Schock im PC-Bereich. Zuletzt war dann zu hören, dass Samsungs Halbleitersparte aktuell intern bereits darauf hinarbeitet, das Angebot an SSDs zu reduzieren, indem man die derzeit noch verfügbaren Versionen mit SATA-Anbindung auslaufen lässt.Dem soll laut einer von Wccftech zitierten Stellungnahme eines Sprechers oder einer Sprecherin von Samsung Electronics aber nicht so sein. Konkret soll die Person gegenüber den Kollegen folgendes erklärt haben: "Das Gerücht über die Abschaffung von Samsung SATA oder anderen SSDs ist falsch." Mehr war von dem koreanischen Konzern offenbar nicht zu erfahren.
Samsung soll Ausstieg Anfang 2026 planen
Zuvor hatte ein bekannter YouTuber, der sich häufig mit brancheninternen Entwicklungen im Hardware-Bereich befasst, in einem Video berichtet, dass Samsung in Kürze bei seinen SATA-basierten SSDs den "Stecker ziehen" würde, wobei bestehende Aufträge noch bedient werden, bevor die Fertigung Anfang 2026 aufgegeben werden soll. Hintergrund sei der Wunsch des Konzerns, weitere Kapazitäten für die Fertigung von Speicherprodukten für KI-Anwendungen frei zu machen.Zu den SATA-SSDs von Samsung gehört unter anderem die aktuelle Samsung SSD 870 EVO Reihe, die im Vergleich zu den per NVMe angebundenen Samsung-SSDs etwas günstiger ist und nicht die gleichen enorm hohen Übertragungsraten bietet. Die 870er-SSDs sind dennoch wegen ihrer zuverlässigen Performance durchaus beliebt, gerade wenn es darum geht, den Host-PC mit zusätzlicher Speicherkapazität zu versehen.
Unterdessen soll sich SK Hynix, der weltweit größte Anbieter vor Samsung, wenn es um Arbeitsspeicher geht, zu den aktuellen Engpässen infolge des KI-Booms und den dadurch enorm steigenden Preisen geäußert haben. Man arbeite derzeit daran, die Probleme in den Griff zu bekommen und gehe davon aus, dass sich die Situation in einigen Monaten wieder normalisiert, hieß es.
Zusammenfassung
- Samsung dementiert Gerüchte über Ausstieg aus SATA-SSD-Markt
- Ein YouTuber hatte behauptet, Samsung würde Anfang 2026 die Fertigung einstellen
- Angeblicher Grund wäre Kapazitätsfreigabe für KI-Speicherprodukte gewesen
- Samsungs SSD 870 EVO-Reihe bleibt somit weiterhin im Sortiment erhalten
- Die Nachricht sorgt für Erleichterung nach dem Rückzug von Micron
- SK Hynix erwartet Entspannung der aktuellen Speicherpreiskrise in wenigen Monaten
Siehe auch:
- Speicherkrise eskaliert unaufhaltsam: Samsung gibt SATA-SSDs wohl auf
- Samsung bringt Portable SSD T7 mit Gehäuse aus Smartphone-"Abfall"
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