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F/A-18 und Helikopter geborgen:
US Navy gewinnt Wettlauf gegen China
Die US Navy hat eine heikle Bergungsmission im Südchinesischen Meer erfolgreich beendet. Spezialkräfte holten eine Super Hornet und einen Hubschrauber aus 122 Metern Tiefe, um sensible Militärtechnik vor fremdem Zugriff zu schützen.
Die Wracks befanden sich in einer Tiefe von etwa 122 Metern. Obwohl diese Tiefe im Vergleich zu anderen Bergungsmissionen dieser Art moderat erscheint, war die Operation aus technischer Sicht herausfordernd. Der primäre Fokus lag auf der schnellen Sicherung sensibler Technologien sowie des Flugdatenschreibers, um eine präzise Unfallanalyse zu ermöglichen.
Die Bergung hatte neben der Unfallaufklärung eine signifikante geopolitische Komponente. Die F/A-18F Super Hornet ist mit moderner AESA-Radartechnologie und elektronischen Kampfführungssystemen ausgestattet, während der MH-60R Seahawk über hoch entwickelte Sonar- und Datenlink-Systeme zur U-Boot-Jagd verfügt. Das Südchinesische Meer ist ein stark umstrittenes Gebiet mit hoher Präsenz chinesischer Streitkräfte. Es war daher von höchster Priorität, dass weder die Avionik noch kryptografische Schlüssel in die Hände Chinas fallen, da Peking in der Region über umfangreiche maritime Überwachungskapazitäten verfügt.
Im Gegensatz zu drei Super Hornets, die kürzlich im Roten Meer verloren gingen und bisher nicht geborgen wurden, wurde das Risiko eines Technologieabflusses hier deutlich höher bewertet. Die vergleichsweise geringe Tiefe hätte die Wracks theoretisch auch für Akteure mit weniger hoch entwickelten Bergungskapazitäten erreichbar gemacht, was eine schnelle "Access Denial"-Operation zwingend erforderlich machte.
Das Schiff befindet sich derzeit auf seiner voraussichtlich letzten großen Einsatzfahrt. Ab dem kommenden Jahr beginnt der komplexe Prozess zur Außerdienststellung und Deaktivierung, der bis 2027 abgeschlossen sein soll. Der Verlust der beiden Maschinen markiert somit ein unglückliches Kapitel am Ende einer fast 50-jährigen Dienstzeit.
Was haltet ihr von dem technischen und logistischen Aufwand, der für die Sicherung solcher Wracks betrieben wird? Ist die Sorge vor Technologiespionage in diesem Ausmaß eurer Meinung nach gerechtfertigt oder übertrieben? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Hightech-Bergung aus 122 Metern Tiefe
Die US Navy hat eine komplexe Bergungsoperation im Südchinesischen Meer erfolgreich abgeschlossen. Spezialkräfte bargen am 5. Dezember 2025 die Überreste einer F/A-18F Super Hornet und eines MH-60R Seahawk-Hubschraubers. Beide Luftfahrzeuge waren am 26. Oktober 2025 im Abstand von nur 30 Minuten bei Routineoperationen vom Flugzeugträger USS Nimitz ins Meer gestürzt. Glücklicherweise konnten alle fünf Besatzungsmitglieder beider Maschinen unmittelbar nach den Unfällen gerettet werden, was den Fokus der Mission nun rein auf die materielle Sicherung lenkte.Die Wracks befanden sich in einer Tiefe von etwa 122 Metern. Obwohl diese Tiefe im Vergleich zu anderen Bergungsmissionen dieser Art moderat erscheint, war die Operation aus technischer Sicht herausfordernd. Der primäre Fokus lag auf der schnellen Sicherung sensibler Technologien sowie des Flugdatenschreibers, um eine präzise Unfallanalyse zu ermöglichen.
Einsatz ferngesteuerter Systeme
Wie der Commander, U.S. 7th Fleet in einer offiziellen Mitteilung bestätigte, wurde die Operation von einem breit aufgestellten Team durchgeführt. Unter der Leitung der Task Force 73 kamen Experten für Bergung und Tauchen (SUPSALV) sowie die Mobile Diving and Salvage Unit zum Einsatz.Die Bergung hatte neben der Unfallaufklärung eine signifikante geopolitische Komponente. Die F/A-18F Super Hornet ist mit moderner AESA-Radartechnologie und elektronischen Kampfführungssystemen ausgestattet, während der MH-60R Seahawk über hoch entwickelte Sonar- und Datenlink-Systeme zur U-Boot-Jagd verfügt. Das Südchinesische Meer ist ein stark umstrittenes Gebiet mit hoher Präsenz chinesischer Streitkräfte. Es war daher von höchster Priorität, dass weder die Avionik noch kryptografische Schlüssel in die Hände Chinas fallen, da Peking in der Region über umfangreiche maritime Überwachungskapazitäten verfügt.
Im Gegensatz zu drei Super Hornets, die kürzlich im Roten Meer verloren gingen und bisher nicht geborgen wurden, wurde das Risiko eines Technologieabflusses hier deutlich höher bewertet. Die vergleichsweise geringe Tiefe hätte die Wracks theoretisch auch für Akteure mit weniger hoch entwickelten Bergungskapazitäten erreichbar gemacht, was eine schnelle "Access Denial"-Operation zwingend erforderlich machte.
Abschied der USS Nimitz
Ein interessantes Detail am Rande betrifft die Trägerplattform selbst: Die USS Nimitz, von der die Maschinen starteten, ist der älteste aktive Flugzeugträger der US Navy und Typschiff ihrer Klasse. Der atomgetriebene Gigant wurde bereits 1975 in Dienst gestellt und erlangte unter anderem durch den Science-Fiction-Film "Der letzte Countdown" (1980) weltweite Bekanntheit.Das Schiff befindet sich derzeit auf seiner voraussichtlich letzten großen Einsatzfahrt. Ab dem kommenden Jahr beginnt der komplexe Prozess zur Außerdienststellung und Deaktivierung, der bis 2027 abgeschlossen sein soll. Der Verlust der beiden Maschinen markiert somit ein unglückliches Kapitel am Ende einer fast 50-jährigen Dienstzeit.
Was haltet ihr von dem technischen und logistischen Aufwand, der für die Sicherung solcher Wracks betrieben wird? Ist die Sorge vor Technologiespionage in diesem Ausmaß eurer Meinung nach gerechtfertigt oder übertrieben? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- US Navy barg erfolgreich F/A-18 und MH-60R aus 122 Metern Tiefe
- Alle fünf Besatzungsmitglieder wurden nach den Unfällen am 26. Oktober gerettet
- Bergungsziel war der Schutz sensibler Technologien vor chinesischem Zugriff
- Die Sicherung der Wracks erfolgte durch spezialisierte Bergungsteams
- Beide Luftfahrzeuge starteten von der USS Nimitz auf ihrer letzten Mission
- Die Bergungsoperation hatte neben technischer auch geopolitische Bedeutung
Siehe auch:
- Überarbeitete Version von Chinas Next-Gen-Kampfjet J-36 gesichtet
- Im Kampf gegen Ukraine-Drohnen schießt Russland eigenen Kampfjet ab
- Boeing F/A-XX: Erste Bilder zeigen den neuen Kampfjet für die US Navy
- Ukraine verliert ersten Mirage-2000-Kampfjet - aber nicht im Kampf
- Next-Gen-Kampfjet F-35 bekommt doch noch externe Treibstofftanks
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