Absatzkrise: Tesla vermietet jetzt Autos, die man nicht verkaufen kann
Tesla startet in Kalifornien neues Mietprogramm: Für 60 Dollar am Tag können Kunden Elektroautos der gesamten Modellpalette mieten - inklusive kostenlosem Supercharging und Full Self-Driving. Das Programm ist eine Reaktion auf sinkende Verkaufszahlen.
Tesla verzeichnete in den vergangenen Monaten massive Rückgänge der Verkäufe, das Unternehmen steht nun unter erheblichem Druck, da die Konkurrenz in wichtigen Märkten deutlich zulegt. Im so wichtigen Markt China etwa steigerte der heimische Konkurrent BYD seine Verkäufe reiner Elektroautos um 41 Prozent auf 1,76 Millionen Fahrzeuge.
Wie Electrek berichtet, dürfte das Mietprogramm ein Versuch sein, um überschüssige Lagerbestände zu nutzen, nachdem ein relevanter Anteil der potenziellen Autokäufer von Elon Musks kontroversem Verhalten abgeschreckt wird. Das neue Angebot zielt zudem darauf ab, Interessenten nach dem längeren Ausprobieren zum Kauf zu bewegen.
Das Programm unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Mietwagenangeboten. Während traditionelle Anbieter meist nur Basismodelle ohne Extras vermieten, können Tesla-Kunden die vollständige Technologie des Unternehmens testen. Das Full Self-Driving-System kostet normalerweise 8000 Dollar als einmalige Zahlung oder 99 Dollar monatlich im Abonnement.
Tesla ist wohlgemerkt nicht der erste Anbieter, der auf Elektroauto-Vermietung setzt. Hertz hatte zuvor eine große Tesla-Flotte aufgebaut, verkaufte diese jedoch in den letzten zwei Jahren wieder ab. Die hohen Reparaturkosten und der starke Wertverlust machten das Geschäft unrentabel. Tesla könnte diese Probleme durch die hauseigene Abwicklung besser kontrollieren, da das Unternehmen direkten Zugang zu Ersatzteilen und Service hat.
Was haltet ihr von Teslas neuem Mietprogramm? Könnte das ein Weg sein, mehr Menschen für Elektroautos zu begeistern? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Tesla kämpft mit neuen Mitteln gegen Absatzrückgang
Tesla hat ein neues internes Mietprogramm gestartet, das Kunden ermöglicht, Elektrofahrzeuge der gesamten Modellpalette für drei bis sieben Tage zu mieten. Die Preise beginnen bei 60 Dollar (etwa 52 Euro) täglich für Model 3 und Model Y, während der Cybertruck für 75 Dollar (etwa 65 Euro) und die Premium-Modelle Model S und Model X für 90 Dollar (etwa 78 Euro) pro Tag verfügbar sind. Das Programm ist derzeit nur in San Diego und Costa Mesa in Kalifornien verfügbar, könnte aber demnächst erweitert werden.Tesla verzeichnete in den vergangenen Monaten massive Rückgänge der Verkäufe, das Unternehmen steht nun unter erheblichem Druck, da die Konkurrenz in wichtigen Märkten deutlich zulegt. Im so wichtigen Markt China etwa steigerte der heimische Konkurrent BYD seine Verkäufe reiner Elektroautos um 41 Prozent auf 1,76 Millionen Fahrzeuge.
Wie Electrek berichtet, dürfte das Mietprogramm ein Versuch sein, um überschüssige Lagerbestände zu nutzen, nachdem ein relevanter Anteil der potenziellen Autokäufer von Elon Musks kontroversem Verhalten abgeschreckt wird. Das neue Angebot zielt zudem darauf ab, Interessenten nach dem längeren Ausprobieren zum Kauf zu bewegen.
Kostenlose Extras
Als Reaktion auf die schwächelnden Verkaufszahlen bietet das Mietprogramm attraktive Zusatzleistungen: kostenloses Supercharging an allen Tesla-eigenen Ladestationen und die Nutzung des Full Self-Driving (Supervised) Systems ohne Aufpreis. Die Kilometerzahl ist unbegrenzt, allerdings dürfen Mieter den Bundesstaat nicht verlassen. Wer innerhalb von sieben Tagen nach der Miete ein Tesla-Fahrzeug bestellt, erhält einen Gutschein über 250 Dollar.Das Programm unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Mietwagenangeboten. Während traditionelle Anbieter meist nur Basismodelle ohne Extras vermieten, können Tesla-Kunden die vollständige Technologie des Unternehmens testen. Das Full Self-Driving-System kostet normalerweise 8000 Dollar als einmalige Zahlung oder 99 Dollar monatlich im Abonnement.
Tesla ist wohlgemerkt nicht der erste Anbieter, der auf Elektroauto-Vermietung setzt. Hertz hatte zuvor eine große Tesla-Flotte aufgebaut, verkaufte diese jedoch in den letzten zwei Jahren wieder ab. Die hohen Reparaturkosten und der starke Wertverlust machten das Geschäft unrentabel. Tesla könnte diese Probleme durch die hauseigene Abwicklung besser kontrollieren, da das Unternehmen direkten Zugang zu Ersatzteilen und Service hat.
Was haltet ihr von Teslas neuem Mietprogramm? Könnte das ein Weg sein, mehr Menschen für Elektroautos zu begeistern? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Tesla vermietet komplette Modellpalette ab 60 Dollar pro Tag in Kalifornien
- Mietprogramm beinhaltet kostenloses Supercharging und Full Self-Driving
- Reaktion auf massive Verkaufsrückgänge und wachsende Konkurrenz durch BYD
- Vermietung soll überschüssige Lagerbestände reduzieren und Kaufanreize setzen
- Unbegrenzte Kilometer und 250-Dollar-Gutschein bei anschließendem Autokauf
- Anders als traditionelle Anbieter können Kunden die volle Tesla-Technologie testen
Siehe auch:
- Musks kühne Tesla-Pläne: Terafab für Chips, Roadster 2 im April & mehr
- Tesla-Aktionäre stimmen zu: Elon Musk winkt Bonus von 1 Billion Dollar
- Fast überall Abstürze: Tesla wird in Europa immer weiter abgestraft
- Fliegendes Auto: Elon Musk deutet "denkwürdigen" Tesla für 2025 an
- Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
Themen:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Optionales Windows-11-Update mit neuer Wiederherstellung gestartet
- Neue Ikea-Smart-Home-Produkte aufgetaucht - das soll bald kommen
- Preis-Kracher im Vodafone-Netz: 70 GB Allnet-Flat für nur 9,99 Euro
- Amazon Prime Day: Die Tages- und Blitzangebote im Vergleich
- AMD bestätigt Probleme mit FSR-Treiber 26.6.2 auf vielen Windows-PCs
- Apple startet iOS 27 Beta 2 und zeigt, was Nutzer ab Herbst erwartet
- Samsung Galaxy Z Flip8, Fold8 & Fold8 Ultra: Infos zu Farben & Speicher
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen