Fliegendes Auto: Elon Musk deutet "denkwürdigen" Tesla für 2025 an
Elon Musk lässt im Joe Rogan Experience Podcast durchblicken, dass Tesla noch 2025 ein fliegendes Auto demonstrieren könnte. So soll der neue Roadster "verrückte Technologie" enthalten und seine Präsentation "unvergesslich" werden.
Der Tesla-Chef kündigte an, dass das Unternehmen "hoffentlich" noch vor Ende 2025 den neuen Roadster demonstrieren werde. Dabei deutete Musk an, dass das Fahrzeug über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen könnte.
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In seinem aktuellen Auftritt im Joe Rogan Experience Podcast bezeichnete Musk die geplante Präsentation als "die denkwürdigste Produktvorstellung aller Zeiten", ohne konkrete Details preiszugeben. Er verglich das Fahrzeug mit James Bond-Autos und behauptete: "Wenn man alle James Bond-Autos kombiniert, ist es verrückter als das." Zudem machte Musk vage Andeutungen. Als Rogan nachfragte, verwies Musk auf seinen Freund Peter Thiel, der einst meinte, dass die Zukunft fliegende Autos haben sollte: "Ich denke, wenn Peter ein fliegendes Auto will, sollten wir in der Lage sein, eines zu kaufen."
Als Rogan nachhakte und fragte, ob der Prototyp eventuell ausklappbare Flügel haben könnte, erwiderte Musk nur, er könne die "Enthüllung nicht vor der Enthüllung machen". Der Roadster habe aber das Potenzial, "die denkwürdigste Produktvorstellung aller Zeiten zu werden".
Der ursprüngliche Tesla Roadster war das erste Elektroauto von Tesla und revolutionierte die Automobilindustrie als erstes Serienfahrzeug mit Lithium-Ionen-Batterie und einer Reichweite von fast 400 Kilometern. Nach seiner Vorstellung im Juli 2006 auf dem Flughafen Santa Monica begann die Kleinserienproduktion im März 2008 und endete 2012. Insgesamt wurden etwa 2450 Roadster produziert und weltweit verkauft.
Als Basis diente dem kalifornischen Autobauer der englische Sportwagen Lotus Elise. Das Modell erlangte später noch größere Berühmtheit, als Musk 2018 einen roten Roadster mit der Falcon Heavy-Rakete ins All schoss, inklusive eines Dummys namens "Starman" am Steuer. Das Fahrzeug kreist seitdem umher und ist das erste Serienfahrzeug der Welt, das in den Weltraum befördert wurde.
Die Entwicklung eines funktionsfähigen fliegenden Autos erscheint realistisch betrachtet sehr ambitioniert. Regulatorische Hürden für fliegende Fahrzeuge sind komplex und zeitaufwendig. Sollte Tesla tatsächlich einen Prototyp präsentieren, ist es sehr unwahrscheinlich, das daraus ein marktreifes Produkt wird.
Was haltet ihr von Musks neuesten Roadster-Versprechungen? Glaubt ihr an das fliegende Auto oder ist das wieder nur Marketing-Gerede? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit!
Siehe auch:
Musk verspricht spektakuläre Roadster-Demo
Zuletzt hatte Tesla seinem Model 3 und Y mithilfe neuer Akkuzellen mehr Reichweite spendiert. Zudem steht das günstigere Model Y Standard bereit, das an vielen Stellen Einsparungen vornimmt und etwa das Glasdach hinter einem Stoffbezug versteckt. Zusätzlich äußerte sich CEO Elon Musk jetzt zum Roadster des Autobauers, der acht Jahre nach der ersten Ankündigung bald vorgestellt werden soll.Der Tesla-Chef kündigte an, dass das Unternehmen "hoffentlich" noch vor Ende 2025 den neuen Roadster demonstrieren werde. Dabei deutete Musk an, dass das Fahrzeug über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen könnte.
Auf YouTube ansehenIn seinem aktuellen Auftritt im Joe Rogan Experience Podcast bezeichnete Musk die geplante Präsentation als "die denkwürdigste Produktvorstellung aller Zeiten", ohne konkrete Details preiszugeben. Er verglich das Fahrzeug mit James Bond-Autos und behauptete: "Wenn man alle James Bond-Autos kombiniert, ist es verrückter als das." Zudem machte Musk vage Andeutungen. Als Rogan nachfragte, verwies Musk auf seinen Freund Peter Thiel, der einst meinte, dass die Zukunft fliegende Autos haben sollte: "Ich denke, wenn Peter ein fliegendes Auto will, sollten wir in der Lage sein, eines zu kaufen."
Als Rogan nachhakte und fragte, ob der Prototyp eventuell ausklappbare Flügel haben könnte, erwiderte Musk nur, er könne die "Enthüllung nicht vor der Enthüllung machen". Der Roadster habe aber das Potenzial, "die denkwürdigste Produktvorstellung aller Zeiten zu werden".
Nicht das erste Mal
Die Erwähnung fliegender Autos ist nicht neu für Musk. Bereits in früheren Interviews spekulierte er über die Integration von "verrückter Technologie" in den Roadster. Experten vermuten, dass eventuelle "Flug"-Fähigkeiten eher durch Kaltluft-Triebwerke oder Ventilatoren realisiert werden könnten, die dem Fahrzeug kurzzeitig ermöglichen würden, abzuheben und zu schweben. Diese Technologie basiert auf dem SpaceX-Draco-Triebwerk-System, das bereits bei Raumfahrzeugen zum Einsatz kommt.Roadster mit Verzögerung
Der Tesla Roadster der zweiten Generation wurde ursprünglich 2017 angekündigt, mit einer geplanten Produktion für 2020. Seitdem wurde der Termin mehrfach verschoben. Die anhaltenden Verzögerungen führten dazu, dass prominente Vorbesteller wie etwa OpenAI-Chef Sam Altman und Tech-Reviewer Marques Brownlee ihre 50.000-Dollar-Anzahlungen zurückforderten und ihre Bestellungen stornierten.Der ursprüngliche Tesla Roadster war das erste Elektroauto von Tesla und revolutionierte die Automobilindustrie als erstes Serienfahrzeug mit Lithium-Ionen-Batterie und einer Reichweite von fast 400 Kilometern. Nach seiner Vorstellung im Juli 2006 auf dem Flughafen Santa Monica begann die Kleinserienproduktion im März 2008 und endete 2012. Insgesamt wurden etwa 2450 Roadster produziert und weltweit verkauft.
Als Basis diente dem kalifornischen Autobauer der englische Sportwagen Lotus Elise. Das Modell erlangte später noch größere Berühmtheit, als Musk 2018 einen roten Roadster mit der Falcon Heavy-Rakete ins All schoss, inklusive eines Dummys namens "Starman" am Steuer. Das Fahrzeug kreist seitdem umher und ist das erste Serienfahrzeug der Welt, das in den Weltraum befördert wurde.
Skepsis angebracht bei Musk-Versprechen
Musks Ankündigungen kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem Teslas Gewinne im jüngsten Quartal um 37 Prozent eingebrochen sind. Kritiker erinnern an andere Musk-Projekte wie das Loop-System in Las Vegas, die in ihrer finalen Umsetzung deutlich von den ursprünglichen Versprechungen abwichen. Auch der Cybertruck, ursprünglich für 2021 angekündigt, kam erst Ende 2023 in sehr begrenzter Stückzahl auf den Markt und ist seither von Problemen geplagt. Gleiches gilt für den Optimus-Roboter.Die Entwicklung eines funktionsfähigen fliegenden Autos erscheint realistisch betrachtet sehr ambitioniert. Regulatorische Hürden für fliegende Fahrzeuge sind komplex und zeitaufwendig. Sollte Tesla tatsächlich einen Prototyp präsentieren, ist es sehr unwahrscheinlich, das daraus ein marktreifes Produkt wird.
Was haltet ihr von Musks neuesten Roadster-Versprechungen? Glaubt ihr an das fliegende Auto oder ist das wieder nur Marketing-Gerede? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- Musk deutet in Podcast einen fliegenden Tesla bis Ende 2025 an
- Neuer Roadster soll mit verrückter Technologie die James-Bond-Autos übertreffen
- Potenzielle Flugfähigkeit könnte durch SpaceX-Triebwerk-Technik realisiert werden
- Roadster wurde ursprünglich für 2020 angekündigt und mehrfach verschoben
- Kritiker erinnern an frühere Musk-Projekte, die hinter Versprechungen zurückblieben
- Regulatorische Hürden für Flugfahrzeuge machen Markteinführung unwahrscheinlich
Siehe auch:
- Bei Teslas "unzerstörbarem" Cybertruck fallen jetzt die Scheinwerfer ab
- Elon Musks rechte Politik hat Tesla rund eine Million Autos gekostet
- Tesla trollt US-Behörden, startet den rücksichtslosen Mad Max-Modus
- Kuriose Strategie: Tesla versteckt Model-Y-Glasdach hinter Stoffbezug
- Tesla überfordert: Optimus ist zu komplex - Produktion mehr als halbiert
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