Apple streicht EU-Nutzern eine Komfortfunktion seiner Smartwatch
Apple entfernt mit iOS 26.2 für EU-Nutzer die automatische WLAN-Synchronisation zwischen iPhone und Apple Watch. Anstatt Drittanbietern im Sinne des Digital Markets Act diese Funktion zu öffnen, schafft der Konzern sie lieber komplett ab - zum Nachteil der Nutzer.
Normalerweise teilt das iPhone automatisch die Zugangsdaten neuer WLAN-Netzwerke mit der gekoppelten Apple Watch, damit sich Nutzer nicht noch einmal extra anmelden müssen. Beim nächsten Mal kann sich die Apple Watch dann auch unabhängig vom iPhone mit dem Netzwerk verbinden. Diese nahtlose Integration war seit der Einführung der Apple Watch im Jahr 2015 eine Komfortfunktion der Wearables.
Der DMA verlangt von Firmen wie Apple allerdings, anderen Entwicklern und Unternehmen kostenlosen und effektiven Zugang zu Hardware- und Software-Funktionen ihrer Systeme zu geben, um Chancengleichheit zu gewährleisten und Nutzern mehr Auswahl zu bieten. Geräte, Apps und Produkte von Drittanbietern müssen demnach genauso nahtlos mit iPhones funktionieren wie Apples eigene Produkte.
Wie Numerama berichtet, rechtfertigt Apple diesen Schritt mit der Sicherheit für seine Nutzer. Daten von Funktionen wie der WLAN-Synchronisation würden direkt auf dem Gerät verarbeitet und verschlüsselt gespeichert, sodass Apple sie nicht einsehen kann. Der DMA verpflichtet Drittanbieter jedoch nicht notwendigerweise zu denselben Datenschutz- und Sicherheitsstandards.
Bereits gespeicherte Netzwerke auf der Apple Watch bleiben davon unberührt. Besonders betroffen sind Nutzer, die ihre Apple Watch häufig ohne iPhone verwenden, etwa beim Sport oder in Situationen, wo das Smartphone nicht mitgeführt wird. Für diese Anwendungsfälle war die automatische WLAN-Synchronisation besonders wertvoll.
Was meint ihr zu Apples Strategie, Funktionen lieber abzuschaffen als sie für Drittanbieter zu öffnen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Apple beschneidet Apple Watch
Apple hat gerade iOS 26.1 veröffentlicht. Gleichzeitig hat das Unternehmen die erste Beta von iOS 26.2 ausgerollt. In der neuen Entwicklerversion des iPhone-Betriebssystems wird mit der automatischen WLAN-Synchronisation zwischen iPhone und Apple Watch jetzt allerdings eine praktische Funktion für europäische Nutzer entfernt. Die Entscheidung ist laut Apple dabei eine direkte Reaktion auf die Interoperabilitätsanforderungen des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union.Normalerweise teilt das iPhone automatisch die Zugangsdaten neuer WLAN-Netzwerke mit der gekoppelten Apple Watch, damit sich Nutzer nicht noch einmal extra anmelden müssen. Beim nächsten Mal kann sich die Apple Watch dann auch unabhängig vom iPhone mit dem Netzwerk verbinden. Diese nahtlose Integration war seit der Einführung der Apple Watch im Jahr 2015 eine Komfortfunktion der Wearables.
Der DMA verlangt von Firmen wie Apple allerdings, anderen Entwicklern und Unternehmen kostenlosen und effektiven Zugang zu Hardware- und Software-Funktionen ihrer Systeme zu geben, um Chancengleichheit zu gewährleisten und Nutzern mehr Auswahl zu bieten. Geräte, Apps und Produkte von Drittanbietern müssen demnach genauso nahtlos mit iPhones funktionieren wie Apples eigene Produkte.
Komplette Abschaffung statt Öffnung für Drittanbieter
Anstatt die WLAN-Synchronisation für Drittanbieter zu öffnen, hat sich Apple mit der kompletten Deaktivierung der Funktion jedoch für einen radikaleren Weg entschieden. Technisch gesehen ist laut Apple damit die Chancengleichheit im Sinne des DMA wiederhergestellt, denn jetzt kann kein Unternehmen mehr die Funktion nutzen - nicht einmal Apple selbst.Wie Numerama berichtet, rechtfertigt Apple diesen Schritt mit der Sicherheit für seine Nutzer. Daten von Funktionen wie der WLAN-Synchronisation würden direkt auf dem Gerät verarbeitet und verschlüsselt gespeichert, sodass Apple sie nicht einsehen kann. Der DMA verpflichtet Drittanbieter jedoch nicht notwendigerweise zu denselben Datenschutz- und Sicherheitsstandards.
Praktische Auswirkungen für Nutzer
Die Auswirkungen der Entfernung der WLAN-Synchronisation unter iOS 26.2 dürften für die meisten Nutzer begrenzt sein. Die Apple Watch wird sich weiterhin mit WLAN-Netzwerken verbinden können, wenn das gekoppelte iPhone in der Nähe ist. Nutzer müssen jedoch das Passwort manuell eingeben, wenn das iPhone nicht in Reichweite ist und sie sich mit einem neuen Netzwerk verbinden möchten.Bereits gespeicherte Netzwerke auf der Apple Watch bleiben davon unberührt. Besonders betroffen sind Nutzer, die ihre Apple Watch häufig ohne iPhone verwenden, etwa beim Sport oder in Situationen, wo das Smartphone nicht mitgeführt wird. Für diese Anwendungsfälle war die automatische WLAN-Synchronisation besonders wertvoll.
Was meint ihr zu Apples Strategie, Funktionen lieber abzuschaffen als sie für Drittanbieter zu öffnen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Apple entfernt WLAN-Synchronisation zwischen iPhone und Apple Watch in der EU
- Automatische Weitergabe von WLAN-Zugängen funktioniert ab iOS 26.2 nicht mehr
- Deaktivierung ist eine direkte Reaktion auf Anforderungen des Digital Markets Act
- Apple bevorzugt komplette Abschaffung statt Öffnung der Funktion für Drittanbieter
- Gespeicherte Netzwerke auf der Apple Watch bleiben von der Änderung unberührt
- Besonders betroffen sind Nutzer, die ihre Apple Watch häufig ohne iPhone nutzen
- Apple begründet die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken für seine Nutzer
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