Kampfansage an Nvidia: AMDs RDNA 5-GPU wird zum RTX 5090-Killer

Kann AMD 2026 endlich wieder mit Nvidias Top-Grafikkarten mithalten? Die neue UDNA-Architektur verspricht 96 Compute Units, verbessertes Ray-Tracing und eine einheitliche Plattform für Gaming und KI-Anwendungen - ein Angriff auf die RTX 5090.
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Rückkehr ins Premium-Segment geplant

AMD entwickelt derzeit eine neue GPU-Generation, die aktuell unter dem Namen RDNA 5 bzw. UDNA bekannt ist und voraussichtlich 2026 auf den Markt kommen wird. Nach dem bewussten Verzicht auf Flaggschiff-Modelle mit RDNA-4-Technik plant der Chiphersteller damit eine Rückkehr ins High-End-Segment.

Die neuen Grafikkarten sollen ab dem zweiten Quartal 2026 in die Massenproduktion gehen und erstmals seit Jahren wieder eine ernsthafte Konkurrenz zu Nvidias RTX xx90-Klasse darstellen. Zudem sollen so auch Gaming- und Rechenzentren-Anwendungen unter einer einheitlichen Architektur vereint werden - wie beim früheren Ansatz mit der GCN-Architektur.


Technische Details der GPU-Familie

Hardware-Leaker Kepler_L2 (via Wccftech) hat detaillierte Diagramme veröffentlicht, die vier verschiedene Chip-Konfigurationen zeigen. Das Spitzenmodell soll über 96 Compute Units (CU) verfügen, die in acht Shader-Arrays mit jeweils 16 Shader-Engines organisiert sind. Zusätzlich ist eine 512-Bit-Speicherschnittstelle mit 16 Unified Memory Controllern vorgesehen.

Die weiteren Modelle der RDNA 5-Familie umfassen eine Mittelklasse-GPU mit 40 Compute Units und 192-Bit-Speicherbus, eine Mainstream-Variante mit 24 Compute Units sowie ein Einsteigermodell mit zwölf Compute Units. Die neue UDNA-Architektur wird ein ALU-Design verwenden, das dem früheren GCN ähnelt und auf grundlegende Änderungen in der Chip-Struktur hindeutet.

Besonders im Bereich Ray-Tracing plant AMD deutliche Verbesserungen, um die bestehende Leistungslücke zu Nvidia zu verringern. Die Compute-Unit-Struktur könnte sich dabei grundlegend ändern: Eine RDNA 5-Compute-Unit entspricht möglicherweise einem einzelnen RDNA 4-Work-Group-Processor, was die CU-Anzahl effektiv verdoppeln würde - ähnlich Nvidias Vorgehen bei der RTX 30-Serie mit der Ampere-Architektur.

Vereinheitlichte Strategie als Antwort auf Nvidia

Die UDNA-Architektur soll dieselben Arithmetic Logic Unit-Designs sowohl in Gaming-GPUs als auch in KI-Beschleunigern verwenden. Diese Vereinheitlichung zielt darauf ab, besser mit Nvidias CUDA-Ökosystem zu konkurrieren und die Herausforderungen der Wartung separater Plattformen zu überwinden. AMD kehrt damit zu einem Ansatz zurück, den das Unternehmen bereits vor der Trennung von CDNA und RDNA verfolgte.

Die neue Architektur soll nicht nur in PC-Grafikkarten zum Einsatz kommen, sondern auch in Sonys PlayStation 6 (PS6). Dabei ist bislang nicht entschieden, ob Zen 4 oder Zen 5 als CPU verwendet werden. AMD hat bislang keine offiziellen Termine bestätigt, aber Branchenberichte deuten auf einen Produktionsstart im zweiten Quartal 2026 hin, was einen Marktstart Ende 2026 wahrscheinlich macht.

Die neue GPU-Generation markiert einen wichtigen Strategiewechsel für AMD, das nach dem Fokus auf die Mittelklasse bei RDNA 4 wieder um die Führung im High-End-Segment kämpfen möchte. Ob die theoretischen Spezifikationen in der Praxis überzeugen können, wird sich jedoch erst zeigen, wenn die ersten Benchmarks verfügbar sind.

Was haltet ihr von AMDs Rückkehr ins High-End-Segment? Wird UDNA endlich wieder eine echte Alternative zu Nvidias Flaggschiffen bieten? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
  • AMD plant mit RDNA 5 bzw. UDNA ab 2026 Rückkehr ins High-End-Segment
  • Flaggschiff mit 96 Compute Units soll gegen Nvidias RTX 5090 antreten
  • UDNA vereint Gaming- und Rechenzentren-Anwendungen unter einer Architektur
  • Vier verschiedene Chip-Konfigurationen von Einstieg bis High-End geplant
  • Ray-Tracing-Leistung soll deutlich verbessert werden, um zu Nvidia aufzuholen
  • Compute-Unit-Struktur könnte sich grundlegend ändern und verdoppelt wirken
  • Neue Architektur soll auch in der PlayStation 6 zum Einsatz kommen

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