RTX 5090 geht in Flammen auf:
Kabel und Stecker komplett abgefackelt
Ein neuer Bericht über eine brennende GeForce RTX 5090 sorgt für Aufsehen. Statt nur zu schmelzen, fing der 12V-2x6-Anschluss Feuer und zerstörte die Kabel beinahe bis zur Unkenntlichkeit. Der Vorfall reiht sich in eine lange Reihe ähnlicher Unfälle ein.
Statt der bekannten, schleichenden Schmelzspuren berichtet der Anwender von offenen Flammen am Anschluss der Grafikkarte. Der Vorfall ereignete sich nach rund neun Monaten problemloser Nutzung pünktlich zu den Feiertagen. Die Bilder des PC-Inneren zeigen völlig verkohlte Kabel.
Die Kunststoffisolierung der Kabel ist großflächig weggeschmolzen und hat die blanken Kupferdrähte auf einer Länge von mehreren Zentimetern freigelegt. Der Stecker selbst ist bis zur Unkenntlichkeit deformiert und möglicherweise untrennbar mit der Buchse der Grafikkarte verschmolzen. Besonders alarmierend ist die Intensität der Hitzeentwicklung. Denn sie war so enorm, dass sogar die Schläuche der CPU-Wasserkühlung, die im Gehäuse über der GPU verliefen, deutliche Sengschäden davontrugen.
Die Schäden an Kabel...
...und Stecker sind enorm
Das bedeutet, dass die GPU nicht erkennen kann, wenn etwa fünf der sechs Pins nicht richtig verbunden sind. Im schlimmsten Fall können theoretisch bis zu 500 Watt (41,6 Ampere) durch einen einzigen Pin fließen, der eigentlich nur für maximal 9,5 Ampere ausgelegt ist, was zu einer enormen Hitzeentwicklung führt.
Nutzt ihr eine Grafikkarte mit 12V-2x6-Anschluss und habt bereits Ähnliches erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen zu den Problemen mit den Steckern gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Verheerende Schäden im Gehäuse
Dass die 12V-2x6-Stromanschlüsse der GeForce RTX 5090 verschmoren können, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Kabel werden teilweise bis zu 150 Grad heiß, sodass sogar kleine Feuer entstehen können. Die Schäden an den Kabeln, die ein Besitzer eines Blackwell-Flaggschiffs nun online geteilt hat, erreichen jedoch eine völlig neue Dimension der Zerstörung.Statt der bekannten, schleichenden Schmelzspuren berichtet der Anwender von offenen Flammen am Anschluss der Grafikkarte. Der Vorfall ereignete sich nach rund neun Monaten problemloser Nutzung pünktlich zu den Feiertagen. Die Bilder des PC-Inneren zeigen völlig verkohlte Kabel.
Die Kunststoffisolierung der Kabel ist großflächig weggeschmolzen und hat die blanken Kupferdrähte auf einer Länge von mehreren Zentimetern freigelegt. Der Stecker selbst ist bis zur Unkenntlichkeit deformiert und möglicherweise untrennbar mit der Buchse der Grafikkarte verschmolzen. Besonders alarmierend ist die Intensität der Hitzeentwicklung. Denn sie war so enorm, dass sogar die Schläuche der CPU-Wasserkühlung, die im Gehäuse über der GPU verliefen, deutliche Sengschäden davontrugen.
Reddit-Nutzer meldet Feuer
Wie der betroffene Nutzer nmp14fayl auf Reddit ausführte, kam kein Drittanbieter-Adapter oder obskures Kabel zum Einsatz, sondern ein natives 12V-2x6-Kabel, das mit seinem Netzteil geliefert wurde. Bei der Stromversorgung handelte es sich um ein PowerSpec 1050 GFM, ein ATX-3.1-zertifiziertes Modell mit 1050 Watt Leistung.
Die Schäden an Kabel...
...und Stecker sind enorm
Technische Grenzen des Steckers
Kritiker bemängeln seit Langem, dass die Übertragung von bis zu 600 Watt über den 12V-2x6-Stecker Risiken birgt. Denn während die RTX 30-Serie noch über drei Shunt-Widerstände verfügte, die es der GPU ermöglichten, den Stromfluss über die sechs 12V-Pins in drei separaten Gruppen zu überwachen, wurde diese Fähigkeit bei neueren Generationen entfernt. Die Stromversorgung aller sechs Pins wird seit der RTX-40-Serie über eine einzige Quelle konsolidiert.Das bedeutet, dass die GPU nicht erkennen kann, wenn etwa fünf der sechs Pins nicht richtig verbunden sind. Im schlimmsten Fall können theoretisch bis zu 500 Watt (41,6 Ampere) durch einen einzigen Pin fließen, der eigentlich nur für maximal 9,5 Ampere ausgelegt ist, was zu einer enormen Hitzeentwicklung führt.
Glück im Unglück
Für den betroffene Anwender gibt es allem Anschein nach dennoch einen kleinen Lichtblick. Denn nach einer ersten Überprüfung scheinen das Mainboard, der Prozessor und das Netzteil den Kurzschluss unbeschadet überstanden zu haben. Der PC bootet wohl noch über die integrierte Grafik. Da der Rechner bei dem US-Händler Micro Center erworben wurde und ein entsprechender Schutzplan vorliegt, ersetzt der Händler den entstandenen Schaden zudem. Dennoch bleibt die Situation für Besitzer einer RTX 5090 insgesamt höchst unbefriedigend.Nutzt ihr eine Grafikkarte mit 12V-2x6-Anschluss und habt bereits Ähnliches erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen und Meinungen zu den Problemen mit den Steckern gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Brennender 12V-2x6-Anschluss einer RTX 5090 verursachte massive Schäden
- Kabel wurden bis zur Unkenntlichkeit zerstört und extrem überhitzt
- Feuer brach nach neun Monaten Nutzung während der Feiertage aus
- CPU-Wasserkühlung durch extreme Hitzeentwicklung ebenfalls beschädigt
- Zwischenfall trotz zertifiziertem ATX-3.1-Netzteil mit 1050 Watt
- Mainboard, Prozessor und Netzteil blieben glücklicherweise intakt
- Kritik an Risiken bei 600-Watt-Übertragung über den neuen Stecker
Siehe auch:
- Bei RTX 5090 für 4000 € passt der Stecker nicht - Asus: 'Das gehört so'
- Asus RTX 5090: 4000-Euro-GPU wegen Montagefehler völlig nutzlos
- MSI dementiert Beteiligung an illegalen RTX 5090-China-Lieferungen
- Nichts hilft: Nvidia RTX 5090 schmilzt trotz Sicherheitssteckern
- Kampfansage an Nvidia: AMDs RDNA 5-GPU wird zum RTX 5090-Killer
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