Optionales Windows 10-Update:
Wichtige Fehlerbehebungen gestartet

Microsoft hat nach dem Windows 11-Update auch für Windows 10 ein optionales und nicht sicherheits­relevantes Update gestartet. Es handelt sich um die Vorschau für den September Patch-Day. Es gibt Bugfixes und Verbesserungen.
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Optionales Update bringt zahlreiche Verbesserungen

Für Nutzer von Windows 10 steht ein neues, optionales Vorschauupdate bereit. Mit KB5063842 hebt Microsoft die Buildnummer des Betriebssystems auf 19045.6282 an und liefert eine Reihe von Fehlerbehebungen sowie neuen Funktionen. Das hat das Windows-Team angekündigt.

Ab Oktober 2025 erhalten nur noch registrierte Systeme Sicherheitsupdates im Rahmen des (je nach Art) kostenpflichtigen ESU-Programms. Wer also weiterhin auf Windows 10 setzt, sollte das optionale Update beziehungsweise spätestens den nächsten Patch-Day im September nicht überspringen.


Mit Build 19045.6282 starten aber noch weitere wichtige Änderungen. Das "finale" Update nähert sich.

Das Update für Windows 10 behebt unter anderem Darstellungsfehler bei Schriftzeichen, Probleme mit der chinesischen Eingabemethode sowie Fehler in Windows Search, Family Safety und bei der Nutzung von Webkameras in RDS-Umgebungen. Neu hinzugekommen sind aktualisierte Mobilfunkprofile, Verbesserungen bei Windows Hello und eine Sicherungslösung für Unternehmen, die Gerätewechsel und Migrationen erleichtert:

Wichtige Verbesserungen im Überblick

  • Allgemeine Steuerelemente: Ein Problem bei der Darstellung bestimmter ergänzender Zeichen in Windows-Textfeldern wurde korrigiert.
  • Eingabe und Komposition: Ein Fehler in der vereinfachten chinesischen Eingabemethode (IME), bei dem erweiterte Zeichen als leere Felder erschienen, ist behoben.
  • Lizenzierung: Neu ist ein Feature für die "Windows 10 keyless Commercial ESU"-Lösung. Damit lässt sich ausgehender Netzwerkverkehr blockieren, wenn parallel ein Windows-365-Abonnement genutzt wird. Dies unterstützt Unternehmen bei der Einhaltung ihrer Richtlinien.
  • Mobilfunkanbieterprofile: Die COSA-Profile (Country and Operator Settings Asset) wurden aktualisiert.
  • Multimedia: Ein Problem in RDS-Umgebungen, bei dem die Datei mf.dll umgeleitete Webkameras nicht korrekt auflistete, wurde behoben.
  • Windows Hello: Die Sprachausgabe liest nun den richtigen Namen für das Kontrollkästchen "Gesichtserkennungsschutz verbessern".
  • Suchbereich: Ein Fehler, der die korrekte Anzeige des Windows-Search-Bereichs verhinderte, wurde korrigiert.
  • Family Safety: Der Genehmigungsablauf "Ask to Use" für blockierte Apps wird jetzt zuverlässig ausgelöst.
  • Tragbare Geräte: Ein Problem mit der Richtlinie für den Zugriff auf entfernbare Speicher wurde beseitigt.
  • Windows-Sicherung für Organisationen: Mit diesem Update ist die neue Sicherungslösung allgemein verfügbar. Sie ermöglicht Unternehmen nahtlose Geräteübergänge, etwa bei einem Umstieg auf Windows 11 oder der Einführung von KI-PCs, und soll für mehr Produktivität und Geschäftskontinuität sorgen.

Keine bekannten Probleme

Microsoft gibt an, dass derzeit keine bekannten Fehler im Zusammenhang mit KB5063842 vorliegen.

Für alle, die Windows 10 weiterhin einsetzen - sei es privat oder im Unternehmen - stellt das Update einen wichtigen Zwischenschritt dar. Mit Blick auf das Ende der regulären Update-Versorgung ab Herbst bleibt es entscheidend, die künftigen Entwicklungen rund um das ESU-Programm und mögliche Umstiege im Blick zu behalten.

Hintergrund: Mehr als die Hälfte aller Windows-Nutzer verwendet Windows 10. Mit dem kostenlosen ESU-Angebot will Microsoft verhindern, dass ab Oktober über eine halbe Milliarde PCs ohne Sicherheitsupdates anfällig für Bedrohungen sind. Gleichzeitig sammelt das Unternehmen durch die Cloud-Synchronisation Nutzerdaten und bindet Anwender an das Microsoft-Ökosystem.

Gehört ihr zu den verbliebenen Windows 10-Nutzern? Werdet ihr eure PC-Einstellungen synchronisieren, um kostenlose Updates zu erhalten, oder plant ihr bereits den Umstieg auf Windows 11? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

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Wann endet der Windows 10 Support?
Microsoft stellt den Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 ein. Dies betrifft die Editionen Home, Pro und Education. Ab diesem Zeitpunkt werden keine kostenlosen Updates mehr bereitgestellt - auch keine sicherheitsrelevanten Updates zum Schließen von Schwachstellen.

Nach dem Supportende soll es laut Microsoft nur noch im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements für maximal drei weitere Jahre kritische und wichtige Sicherheitsupdates geben.
Welche Alternativen gibt es?
Das BSI empfiehlt als primäre Option ein Upgrade auf Windows 11, sofern die Hardware die Systemanforderungen erfüllt. Als Alternative können Nutzer auch zu einem Unix-basierten System wie MacOS oder zu einer Linux-Distribution wechseln.

Wichtig ist vor allem, dass das gewählte Betriebssystem weiterhin regelmäßige Sicherheitsupdates erhält. Die Entscheidung sollte rechtzeitig getroffen werden, um einen geordneten Umstieg zu ermöglichen.
Wie gefährlich ist weiterer Windows 10 Betrieb?
Die weitere Nutzung von Windows 10 nach dem Supportende birgt laut BSI-Expertin Nora Kluger "gravierende Sicherheitsrisiken". Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates bleiben neu entdeckte Schwachstellen dauerhaft offen.

Solche Sicherheitslücken können von Angreifern aktiv ausgenutzt werden, um in Systeme einzudringen oder Schadsoftware einzuschleusen. Das BSI rät daher dringend davon ab, Windows 10 nach dem Supportende weiter im produktiven Einsatz zu nutzen.
Wie bereite ich den Systemwechsel vor?
Das BSI empfiehlt als wichtigsten ersten Schritt eine vollständige Datensicherung, idealerweise auf einer externen Festplatte. Dies beugt möglichem Datenverlust während der Migration vor.

Auf der Website des BSI finden Sie eine detaillierte Anleitung "Schritt für Schritt zur Datensicherung" sowie weitere Tipps zum Basisschutz. Der Wechsel sollte frühzeitig geplant werden, um Zeitdruck zu vermeiden.
Welche Windows 10 Versionen sind betroffen?
Das Supportende betrifft die am weitesten verbreiteten Windows 10 Editionen Home, Pro und Education. Diese Versionen werden ab Oktober 2025 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr erhalten.

Für spezielle Editionen wie Enterprise oder Education könnten abweichende Supportzeiträume gelten. Nutzer sollten ihre konkrete Windows-Version überprüfen und sich über deren spezifisches Supportende informieren.
Ist ein Upgrade auf Windows 11 kostenlos?
In den vorliegenden Quellen werden keine konkreten Aussagen zu den Kosten eines Windows 11 Upgrades gemacht. Microsoft hatte bisher kostenlose Upgrades für kompatible Systeme angeboten.

Entscheidend ist vor allem, ob Ihr PC die Systemanforderungen für Windows 11 erfüllt. Falls nicht, müssen Sie entweder Hardware nachrüsten oder auf Alternativen wie Linux ausweichen.
Wie viel Zeit bleibt für die Umstellung?
Bis zum Supportende am 14. Oktober 2025 bleiben noch etwa sechs Monate Zeit. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, die Migration frühzeitig zu planen und durchzuführen, um nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Die verbleibende Zeit sollte für Systemchecks, Datensicherungen und die sorgfältige Auswahl des neuen Betriebssystems genutzt werden. Bei Unternehmen ist zusätzliche Zeit für Mitarbeiterschulungen einzuplanen.
Zusammenfassung
  • Optionales Vorschauupdate KB5063842 für Windows 10 veröffentlicht
  • Update behebt Fehler bei Textdarstellung und chinesischer Eingabe
  • Ab Oktober 2025 nur noch kostenpflichtige Updates für registrierte Systeme
  • Neue Windows-Sicherungslösung für Unternehmen verfügbar
  • Kostenloses ESU-Angebot soll Sicherheitslücken verhindern
  • Cloud-Synchronisation bindet Nutzer an Microsoft-Ökosystem

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