Optionales Update für Windows 10 behebt Problem mit ESU-Anmeldung

Für Nutzer von Windows 10 endet bald eine Ära: Mit der Vorschau auf das optionale Update KB5062649 bereitet Microsoft das Be­triebs­system allmählich auf das Ende der regulären Update-Versorgung vor. Mit dabei ist eine notwendige Fehlerbehebung.
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ESU-Assistent funktioniert nicht

Denn wie Microsoft in den Veröffentlichungs-Notizen zur Previews des optionalen Updates KB5062649 schreibt, gab es in der Vorgängerversion das Problem, dass Nutzer sich nicht für die neu gestarteten erweiterten Sicherheitsupdates (ESU) von Windows 10 anmelden konnten, da der Assistent für die Anmeldung nicht funktionierte.

Ab Oktober 2025 erhalten nur noch registrierte Systeme Sicherheitsupdates im Rahmen des (je nach Art) kostenpflichtigen ESU-Programms. Wer also weiterhin auf Windows 10 setzt, sollte das kommende optionale Update beziehungsweise spätestens den nächsten Patch-Day nicht überspringen.


Was bringt KB5062649?

Das aktuelle Windows 10 Update, das über den Release-Preview-Kanal verteilt, und planmäßig am vierten Dienstag des Monats bereitgestellt wird, hebt die Buildnummer von Windows 10 auf 19045.6156 an. Es handelt sich um ein nicht sicherheitsrelevantes Update. Enthalten sind aber wichtige Fehlerkorrekturen, auch abseits des ESU-Programms.

Wichtige Verbesserungen im Überblick

  • ESU-Registrierung repariert: Im Mittelpunkt steht die Behebung eines Problems, das beim Versuch, sich für die erweiterten Sicherheitsupdates (Extended Security Updates - ESU) zu registrieren, für Frust sorgte. Der Assistent brach bei einigen Nutzenden bereits beim Laden ab - Ursache war eine unvollständige App-Registrierung. Das Update sorgt nun für einen stabileren Ablauf.
  • Mobilfunkprofile aktualisiert: Im Bereich der Länder- und Betreiberkonfigurationen (COSA) wurden die Profile auf den neuesten Stand gebracht - relevant für Geräte mit Mobilfunkverbindung.
  • Sicherer Start erweitert: Neu ist die Möglichkeit, Anti-Rollback-Funktionen des Virtual-Based-Security-Moduls (VBS) über den Registry-Key Secure Boot AvailableUpdates bereitzustellen. Damit stärkt Microsoft die Absicherung beim Systemstart.
  • Stabilitätsprobleme behoben: Ein in seltenen Fällen aufgetretenes Problem nach dem Mai-Sicherheitsupdate, das zu Systemabstürzen oder -hänger führte, wurde ebenfalls adressiert.

Keine bekannten Probleme

Microsoft nennt aktuell keine bekannten Fehler im Zusammenhang mit KB5062649. Für alle, die Windows 10 auch nach 2025 weiter nutzen wollen, stellt dieses Update einen kleinen, aber wichtigen Schritt in Richtung Zukunftssicherheit dar. Es lohnt sich, die weitere Entwicklung rund um das ESU-Programm im Blick zu behalten - und möglicherweise über einen Umstieg auf Windows 11 nachzudenken.

Hintergrund: Mehr als die Hälfte aller Windows-Nutzer verwendet Windows 10. Mit dem kostenlosen ESU-Angebot will Microsoft verhindern, dass ab Oktober über eine halbe Milliarde PCs ohne Sicherheitsupdates anfällig für Bedrohungen sind. Gleichzeitig sammelt das Unternehmen durch die Cloud-Synchronisation Nutzerdaten und bindet Anwender an das Microsoft-Ökosystem.

Gehört ihr zu den verbliebenen Windows 10-Nutzern? Werdet ihr eure PC-Einstellungen synchronisieren, um kostenlose Updates zu erhalten, oder plant ihr bereits den Umstieg auf Windows 11? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!

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Wann endet der Windows 10 Support?
Microsoft stellt den Support für Windows 10 am 14. Oktober 2025 ein. Dies betrifft die Editionen Home, Pro und Education. Ab diesem Zeitpunkt werden keine kostenlosen Updates mehr bereitgestellt - auch keine sicherheitsrelevanten Updates zum Schließen von Schwachstellen.

Nach dem Supportende soll es laut Microsoft nur noch im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements für maximal drei weitere Jahre kritische und wichtige Sicherheitsupdates geben.
Welche Alternativen gibt es?
Das BSI empfiehlt als primäre Option ein Upgrade auf Windows 11, sofern die Hardware die Systemanforderungen erfüllt. Als Alternative können Nutzer auch zu einem Unix-basierten System wie MacOS oder zu einer Linux-Distribution wechseln.

Wichtig ist vor allem, dass das gewählte Betriebssystem weiterhin regelmäßige Sicherheitsupdates erhält. Die Entscheidung sollte rechtzeitig getroffen werden, um einen geordneten Umstieg zu ermöglichen.
Wie gefährlich ist weiterer Windows 10 Betrieb?
Die weitere Nutzung von Windows 10 nach dem Supportende birgt laut BSI-Expertin Nora Kluger "gravierende Sicherheitsrisiken". Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates bleiben neu entdeckte Schwachstellen dauerhaft offen.

Solche Sicherheitslücken können von Angreifern aktiv ausgenutzt werden, um in Systeme einzudringen oder Schadsoftware einzuschleusen. Das BSI rät daher dringend davon ab, Windows 10 nach dem Supportende weiter im produktiven Einsatz zu nutzen.
Wie bereite ich den Systemwechsel vor?
Das BSI empfiehlt als wichtigsten ersten Schritt eine vollständige Datensicherung, idealerweise auf einer externen Festplatte. Dies beugt möglichem Datenverlust während der Migration vor.

Auf der Website des BSI finden Sie eine detaillierte Anleitung "Schritt für Schritt zur Datensicherung" sowie weitere Tipps zum Basisschutz. Der Wechsel sollte frühzeitig geplant werden, um Zeitdruck zu vermeiden.
Welche Windows 10 Versionen sind betroffen?
Das Supportende betrifft die am weitesten verbreiteten Windows 10 Editionen Home, Pro und Education. Diese Versionen werden ab Oktober 2025 keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr erhalten.

Für spezielle Editionen wie Enterprise oder Education könnten abweichende Supportzeiträume gelten. Nutzer sollten ihre konkrete Windows-Version überprüfen und sich über deren spezifisches Supportende informieren.
Ist ein Upgrade auf Windows 11 kostenlos?
In den vorliegenden Quellen werden keine konkreten Aussagen zu den Kosten eines Windows 11 Upgrades gemacht. Microsoft hatte bisher kostenlose Upgrades für kompatible Systeme angeboten.

Entscheidend ist vor allem, ob Ihr PC die Systemanforderungen für Windows 11 erfüllt. Falls nicht, müssen Sie entweder Hardware nachrüsten oder auf Alternativen wie Linux ausweichen.
Wie viel Zeit bleibt für die Umstellung?
Bis zum Supportende am 14. Oktober 2025 bleiben noch etwa sechs Monate Zeit. Das BSI empfiehlt ausdrücklich, die Migration frühzeitig zu planen und durchzuführen, um nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Die verbleibende Zeit sollte für Systemchecks, Datensicherungen und die sorgfältige Auswahl des neuen Betriebssystems genutzt werden. Bei Unternehmen ist zusätzliche Zeit für Mitarbeiterschulungen einzuplanen.
Siehe auch:
Zusammenfassung
  • Windows 10 erhält Update KB5062649 zur Behebung des ESU-Anmeldeproblems
  • Ab Oktober 2025 sind Sicherheitsupdates nur noch im ESU-Programm möglich
  • Der zuvor fehlerhafte Assistent für ESU-Registrierung wurde repariert
  • Update beinhaltet auch aktualisierte Mobilfunkprofile und Secure-Boot-Optionen
  • Stabilitätsprobleme nach dem Mai-Sicherheitsupdate wurden behoben
  • Mehr als die Hälfte aller Windows-Nutzer verwendet noch Windows 10
  • Microsoft sammelt durch Cloud-Synchronisation Nutzerdaten für Updates

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