Daran arbeitet Microsoft: Optionales Update für Windows 10 gestartet

Microsoft hat nun auch für Windows 10 ein optionales und nicht sicherheits­relevantes Update nachgelegt. Es handelt sich um die Vorschau für den Juli Patch-Day. Zwar bleibt eine Feature-Offensive aus, dennoch bringt das Update viele Verbesserungen.
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Das sind die Änderungen im Überblick

Trotz des nahenden Supportendes für Windows 10 veröffentlicht Microsoft weiterhin monatliche Updates mit einer Vielzahl an Änderungen. Die neueste Version, Build 19045.6036, bringt dieses Mal allerdings nur Verbesserungen unter der Haube und Fehlerbehebungen.

Ungewöhnlich ist das nicht - schließlich wird Windows 10 nicht mehr aktiv weiterentwickelt. Behoben wurde unter anderem ein Problem, das dazu führte, dass Sprunglisten aus dem Startmenü verschwanden. Zudem konnte es unter Umständen sein, dass das Startmenü nach der Installation eines Updates nicht gestartet wurde.


KB5061087 ab sofort verfügbar

Das optionale Update KB5061087 ist ab sofort im Microsoft Update-Katalog und über die Windows-Update-Funktion verfügbar. Dazu wählt man in den Einstellungen > Update & Sicherheit > Windows Update aus. Im Bereich "Verfügbare optionale Updates" werden neue Updates mit einem Link zum Herunterladen und Installieren angezeigt.

Optionale Updates unterscheiden sich grundlegend von Patch-Day Updates. Sie enthalten keine sicherheitskritischen Änderungen, sondern Verbesserungen wie neue Treiber, Funktionsupdates oder Optimierungen für bestimmte Hardware. Diese Updates werden nicht automatisch installiert, jeder Nutzer entscheidet also selbst, ob die optionalen Updates installiert werden oder nicht.

Früher waren diese Updates als C-Update bekannt. Wie üblich startet die Verteilung des Update-Inhalts dann im Juni zum Patch-Day für alle Nutzer automatisch über die Windows-Update-Funktion. Zur Übersicht der weiteren Änderungen haben wir das Changelog übersetzt:

Release-Notes auf einen Blick

  • [Profile von Mobilfunkbetreibern]
    • Aktualisiert: Country and Operator Settings Asset (COSA) Profile.
  • [App-Plattformen und Frameworks]
    • Behoben: Ein Problem, das die Funktionalität des Component Object Model (COM) auf Windows-Plattformen betraf. Entfernte COM-Aktivierungen schlugen mit dem Fehler 0x8001011 fehl.
    • Aktualisiert: Die Version des in Windows enthaltenen Curl-Tools wurde auf v8.13.0 aktualisiert.
  • [Authentifizierungsplattform]
    • Behoben: Ein Problem, das die Geräteregistrierung im Entra ID Windows Account Manager (WAM) Plug-in betrifft.
  • [Eingabe und Zusammenstellung]
    • Behoben: Ein Problem, das die vollständige Entfernung von unbenutzten Sprachpaketen und Feature on Demand (FOD) Paketen betraf. Dieses Problem führte zu unnötiger Speichernutzung und erhöhter Windows-Update-Installationszeit.
  • [Drucken und Peripheriegeräte]
    • Behoben: Ein Problem, das USB-angeschlossene Multifunktionsdrucker mit Dual-Protokoll-Schnittstellen betraf. Das Scannen schlug fehl und verhinderte die Verwendung der im Betriebssystem integrierten Scanfunktion.
  • [Startmenü]
    • Behoben: Ein Problem, das dazu führte, dass Sprunglisten aus dem Startmenü verschwanden.
    • Behoben: Ein Problem, bei dem das Startmenü nach der Installation eines Updates nicht gestartet wurde.
  • [WinSaS]
    • Behoben: Unter Einstellungen > System > Info wurde fälschlicherweise die Version 2009 statt der Version 22H2 angezeigt.
    • Änderung des Verhaltens: Um die DMA-Konformität im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) aufrechtzuerhalten, wird ein neuer Standardbrowser automatisch an die Taskleiste und das Startmenü angeheftet, wenn er eingestellt wird.
    • Änderung des Verhaltens: Beim Festlegen des Standardbrowsers werden die Dateitypen HTTP und PDF verknüpft.
  • [Wartung]
    • Behoben: Ein Problem, bei dem Kiosk-Geräte, die die ForceAutoLogon-Konfiguration und Shift Override verwenden, möglicherweise nicht mehr mit einem blauen Bildschirm reagieren, nachdem sie von Support-Administratoren gesperrt und entsperrt wurden.
  • [Dateiserver]
    • Behoben: Ein Problem, bei dem das System möglicherweise nicht mehr reagiert, wenn eine Oplock-Unterbrechungsanforderung für Ressourcen auf SMB-Freigaben bestätigt wird.

Das endgültige Support-Ende naht, es ist für Oktober 2025 angekündigt. Bis dahin wird Microsoft noch monatliche Sicherheits- und Qualitätsupdates bereitstellen. Ab Oktober stehen dann nur noch Sicherheitsupdates zur Verfügung, die ihr aber auch kostenlos bekommen könnt.

Nutzt ihr die optionalen Updates regelmäßig oder wartet ihr lieber auf die automatische Verteilung am Patch-Day? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!

Was sind Vorschau-Updates?
Vorschau-Updates sind Testversionen zukünftiger Patch-Day Updates. Microsoft stellt diese vorab bereit, damit interessierte Nutzer neue Funktionen testen und mögliche Probleme gemeldet werden können. Sie erscheinen meist einige Wochen vor dem regulären Patch-Day.

Diese Updates können noch Fehler enthalten und sind explizit nicht für normale Anwender gedacht. Sie sollten sie nur installieren, wenn Sie bewusst am Windows-Insider-Programm teilnehmen oder neue Funktionen vorab testen möchten.
Was sind optionale Updates?
Optionale Updates unterscheiden sich grundlegend von Patch-Day Updates. Sie enthalten keine sicherheitskritischen Änderungen, sondern Verbesserungen wie neue Treiber, Funktionsupdates oder Optimierungen für bestimmte Hardware.

Diese Updates werden nicht automatisch installiert, und Sie können selbst entscheiden, ob Sie sie benötigen. Sie erscheinen in Windows Update in einem separaten Bereich für optionale Updates und können jederzeit installiert oder ignoriert werden.
Was sind Patch-Day Updates?
Patch-Day Updates sind die wichtigsten Windows-Updates. Sie erscheinen jeden zweiten Dienstag im Monat und werden auch "Patch Tuesday" genannt. Diese Updates enthalten kritische Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen für Ihr Windows-System.

Diese Updates sollten Sie unbedingt installieren, da sie Ihr System vor aktuellen Sicherheitslücken schützen. Sie werden automatisch heruntergeladen und zur Installation angeboten. Eine Verschiebung sollte nur in Ausnahmefällen erfolgen.
Wann sollte ich updaten?
Die Dringlichkeit hängt vom Update-Typ ab. Patch-Day Updates sollten Sie zeitnah installieren, idealerweise innerhalb einer Woche nach der Veröffentlichung.

Bei optionalen Updates können Sie sich Zeit lassen und diese installieren, wenn Sie konkrete Verbesserungen benötigen. Vorschau-Updates sind optional und sollten im normalen Alltag nicht installiert werden.
Zusammenfassung
  • Windows 10-Update KB5058481 bringt Sekundenanzeige im Kalender-Flyout zurück
  • Build-Nummer wird auf 19045.5912 angehoben durch das optionale Update
  • RichCalendar-Funktion erweitert Zeitraum für Ereignisse auf 30 Tage
  • Problem bei Windows Account Sync Consent System für EWR-Nutzer behoben
  • Das Update wird zum Patch-Day im Juni an alle Nutzer verteilt

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