Windows 10: Längere Gratis-Updates nur bei Login mit Microsoft-Konto
Irgendwie klang es ja dann doch etwas zu gut, als gestern zu hören war, dass Microsoft in der EU allen privaten Nutzern von Windows 10 noch bis Oktober 2026 kostenlos Sicherheitsupdates bereitstellen würde, ohne eine Bedingung daran zu knüpfen. Jetzt steht fest, dass es doch einen Haken gibt.
Jetzt wird klar, dass Microsoft die verlängerte Update-Versorgung von Windows 10 bis Oktober 2026 doch auch weiterhin an eine bestimmte Bedingung knüpft. Zwar entfällt das Risiko, durch die Nutzung von Windows Backup möglicherweise für ein kostenpflichtiges OneDrive-Abonnement zahlen zu müssen, doch verlangt Microsoft, dass sich die Nutzer mindestens ein Mal in 60 Tagen mit einem Microsoft-Account auf dem jeweiligen System anmelden.
Dies bedeutet, dass der Zugang zum ESU-Programm für Windows 10 zwar in der EU vollkommen kostenlos und ohne die Gefahr versteckter Kosten ist, Microsoft aber eine Anmeldung mit einem Microsoft-Konto verlangt, um den jeweiligen PC für die Teilnahme an dem Programm anzumelden. Laut der FAQ-Website prüft Microsoft, wie lange es her ist, dass man sich bei dem jeweiligen System mit einem Microsoft-Konto angemeldet hat.
Sind mehr als 60 Tage vergangen, wird der jeweilige PC aus dem ESU-Programm entfernt und man muss ihn durch das Einloggen mit einem Microsoft-Konto erneut für das Programm anmelden. Gerade für Anwender, die ihren PC lieber mit einem lokalen Nutzerkonto und nicht mit einem MSA nutzen, dürfte diese Bedingung störend sein. Immerhin kann man das lokale Nutzerkonto scheinbar für die Frist von 60 Tagen nach einer pflichtgemäßen einmaligen Anmeldung mit einem Microsoft-Account wieder entkoppeln.
Das erweiterte Update-Programm für Windows 10 läuft ohnehin nur bis zum 13. Oktober 2026, verlängert aber die sichere Betriebsfähigkeit von Millionen PCs, die die von Microsoft erhöhten Systemanforderungen für Windows 11 zumindest offiziell nicht erfüllen. Außerhalb der EU hält Microsoft an seinen Anforderungen für den Zugang zum ESU-Programm für Windows 10 fest: Die User müssen entweder Windows Backup aktivieren, 30 US-Dollar zahlen oder 1000 Microsoft Rewards-Punkte einlösen.
Siehe auch:
Ganz so simpel ist es dann doch nicht
Microsoft bestätigte erst gestern, dass private Nutzer in den meisten Ländern Europas kostenlosen Zugang zum Extended Support Updates (ESU) Programm für Windows 10 bekommen würden. Die Bedingung, dass die Updates nur dann noch ein weiteres Jahr bereitgestellt werden, wenn man die neue Windows Backup-Funktion aktiviert, wurde auf Druck der Verbraucherschutzorganisation Euroconsumers gestrichen.Jetzt wird klar, dass Microsoft die verlängerte Update-Versorgung von Windows 10 bis Oktober 2026 doch auch weiterhin an eine bestimmte Bedingung knüpft. Zwar entfällt das Risiko, durch die Nutzung von Windows Backup möglicherweise für ein kostenpflichtiges OneDrive-Abonnement zahlen zu müssen, doch verlangt Microsoft, dass sich die Nutzer mindestens ein Mal in 60 Tagen mit einem Microsoft-Account auf dem jeweiligen System anmelden.
ESU-Enrollment verfällt nach 60 Tagen ohne MSA-Login
Auf seiner Website mit Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Erweiterte Sicherheitsupdates für Windows 10 erklärt Microsoft folgendes: "Wenn Ihr Microsoft-Konto über einen Zeitraum von bis zu 60 Tagen nicht zur Anmeldung verwendet wird, werden die ESU-Updates eingestellt, und Sie müssen sich erneut anmelden, indem Sie sich mit demselben Microsoft-Account anmelden."Dies bedeutet, dass der Zugang zum ESU-Programm für Windows 10 zwar in der EU vollkommen kostenlos und ohne die Gefahr versteckter Kosten ist, Microsoft aber eine Anmeldung mit einem Microsoft-Konto verlangt, um den jeweiligen PC für die Teilnahme an dem Programm anzumelden. Laut der FAQ-Website prüft Microsoft, wie lange es her ist, dass man sich bei dem jeweiligen System mit einem Microsoft-Konto angemeldet hat.
Sind mehr als 60 Tage vergangen, wird der jeweilige PC aus dem ESU-Programm entfernt und man muss ihn durch das Einloggen mit einem Microsoft-Konto erneut für das Programm anmelden. Gerade für Anwender, die ihren PC lieber mit einem lokalen Nutzerkonto und nicht mit einem MSA nutzen, dürfte diese Bedingung störend sein. Immerhin kann man das lokale Nutzerkonto scheinbar für die Frist von 60 Tagen nach einer pflichtgemäßen einmaligen Anmeldung mit einem Microsoft-Account wieder entkoppeln.
Das erweiterte Update-Programm für Windows 10 läuft ohnehin nur bis zum 13. Oktober 2026, verlängert aber die sichere Betriebsfähigkeit von Millionen PCs, die die von Microsoft erhöhten Systemanforderungen für Windows 11 zumindest offiziell nicht erfüllen. Außerhalb der EU hält Microsoft an seinen Anforderungen für den Zugang zum ESU-Programm für Windows 10 fest: Die User müssen entweder Windows Backup aktivieren, 30 US-Dollar zahlen oder 1000 Microsoft Rewards-Punkte einlösen.
Zusammenfassung
- Microsoft bietet Windows 10 Updates bis Oktober 2026 in der EU kostenlos an
- Die ursprüngliche Bedingung zur Aktivierung von Windows Backup entfällt
- Nutzer müssen sich alle 60 Tage mit einem Microsoft-Konto anmelden
- Bei Nichtanmeldung werden die erweiterten Sicherheitsupdates eingestellt
- Nach 60 Tagen kann das System wieder mit lokalem Nutzerkonto betrieben werden
- Das Programm verlängert die Nutzbarkeit von PCs ohne Windows-11-Kompatibilität
- Außerhalb der EU gelten andere Bedingungen für den Zugang zu Updates
Siehe auch:
- Windows 10: Update-Verlängerung wird in Europa wirklich kostenlos
- Windows 10: Microsoft veröffentlicht eines der letzten WinRE-Updates
- Windows 10: Microsoft veröffentlicht letztes Update vor Support-Ende
- Optionales Windows 10-Update: Wichtige Fehlerbehebungen gestartet
- Windows 10/11 Patch-Day August: Das große Sicherheitsupdate ist da
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