Windows 11: Startreparatur wird durch Quick Machine Recovery ersetzt
Wer mit einem nicht mehr startenden PC zu kämpfen hat, bekommt anstelle der 'Automatischen Reparatur' bald stattdessen ein neues Werkzeug mit der Bezeichnung Quick Machine Recovery zur Verfügung gestellt. Der Wechsel ist Teil einer Sicherheitsinitiative.
Dabei steht im Bereich für Problembehandlung an erster Stelle die "Startup Repair", die zu Deutsch als "Automatische Reparatur" bezeichnet wird, im Mittelpunkt, bei der das Betriebssystem eine Reihe von Schritten umsetzt, die einen Hochfahren von Windows wieder ermöglichen sollen. Purinfotech-Gründer Mauro Huculak auf X/Twitter anmerkt (via Günter Born), wird sich dies aber zeitnah ändern.
QMR wird seit einiger Zeit bereits im Enterprise-Markt von großen Microsoft-Kunden eingesetzt, um in Fällen wie dem "CrowdStrike-Desaster" schnell eine große Zahl von PCs wieder lauffähig zu machen. Die Funktion war im November letzten Jahres als Teil einer Reihe von Verbesserungen als Reaktion auf die durch ein fehlerhaftes Update des Sicherheitsdienstleisters CrowdStrike verursachten Probleme angekündigt worden.
Bei der Quick Machine Recovery, die über die Einstellungen von Windows 11 seit einiger Zeit optional aktiviert werden kann, startet Windows bei möglichen Problemen während des Hochfahrens zunächst die Win RE und versucht eine Netzwerkverbindung herzustellen. Ist dies gelungen, wird über Windows Update nach möglichen Lösungsmaßnahmen (Hotfixes, Patches, etc.) für die Startprobleme gesucht, die dann automatisch angewendet werden.
Gelingt auf diesem Weg keine Lösung der Probleme, wird der Vorgang unter bestimmten Bedingungen wiederholt, um dann weitere mögliche Lösungen durchzuprobieren. Früher oder später sollte der betroffene PC dann laufen. In den meisten Fällen dürfte QMR bei Privatanwendern bereits aktiviert sein, wenn man mindestens die ab Juli 2025 veröffentlichten Sicherheitsupdates im Zuge des Patch-Days installiert hat.
Siehe auch:
Quick Machine Recovery bald für alle
In der Wiederherstellungsumgebung von Windows, die auch unter Windows 11 nach spätestens drei fehlgeschlagenen Startversuchen angezeigt wird, wird seit einigen Jahren in einem übersichtlichen Menü Hilfe geboten, um das betroffene System mit einigen Tools wieder hochfahren zu lassen.Dabei steht im Bereich für Problembehandlung an erster Stelle die "Startup Repair", die zu Deutsch als "Automatische Reparatur" bezeichnet wird, im Mittelpunkt, bei der das Betriebssystem eine Reihe von Schritten umsetzt, die einen Hochfahren von Windows wieder ermöglichen sollen. Purinfotech-Gründer Mauro Huculak auf X/Twitter anmerkt (via Günter Born), wird sich dies aber zeitnah ändern.
Microsoft reagiert auf CrowdStrike-Desaster
Bereits beginnend mit dem kommenden Patch-Day Anfang September will Microsoft nämlich nach eigenen Angaben die "Startup Repair" ersetzen. Ab dem 9. September 2025 soll an gleicher Stelle stattdessen die sogenannte "Quick Machine Recovery" (QMR, zu Deutsch "Schnelle Computerwiederherstellung") platziert werden.QMR wird seit einiger Zeit bereits im Enterprise-Markt von großen Microsoft-Kunden eingesetzt, um in Fällen wie dem "CrowdStrike-Desaster" schnell eine große Zahl von PCs wieder lauffähig zu machen. Die Funktion war im November letzten Jahres als Teil einer Reihe von Verbesserungen als Reaktion auf die durch ein fehlerhaftes Update des Sicherheitsdienstleisters CrowdStrike verursachten Probleme angekündigt worden.
Einführung lief schon im Juli an
Microsoft begann ab etwa Juli 2025 mit der schrittweisen Einführung von QMR auf Consumer-Systemen mit Windows 11 24H2, wobei schon damals davon die Rede war, dass die Funktion ab diesem Zeitpunkt verfügbar sein würde. Bis heute ist dies aber nicht der Fall, weshalb jetzt wohl erst mit dem September 2025 tatsächlich alle PCs mit Windows 11 die "Schnelle Computerwiederherstellung" erhalten sollen.Bei der Quick Machine Recovery, die über die Einstellungen von Windows 11 seit einiger Zeit optional aktiviert werden kann, startet Windows bei möglichen Problemen während des Hochfahrens zunächst die Win RE und versucht eine Netzwerkverbindung herzustellen. Ist dies gelungen, wird über Windows Update nach möglichen Lösungsmaßnahmen (Hotfixes, Patches, etc.) für die Startprobleme gesucht, die dann automatisch angewendet werden.
Gelingt auf diesem Weg keine Lösung der Probleme, wird der Vorgang unter bestimmten Bedingungen wiederholt, um dann weitere mögliche Lösungen durchzuprobieren. Früher oder später sollte der betroffene PC dann laufen. In den meisten Fällen dürfte QMR bei Privatanwendern bereits aktiviert sein, wenn man mindestens die ab Juli 2025 veröffentlichten Sicherheitsupdates im Zuge des Patch-Days installiert hat.
Zusammenfassung
- Windows 11 ersetzt 'Automatische Reparatur' durch 'Quick Machine Recovery'
- Die Umstellung erfolgt ab dem 9. September 2025 mit dem kommenden Patch-Day
- QMR wurde bereits im Enterprise-Bereich nach dem CrowdStrike-Vorfall eingesetzt
- Die neue Funktion sucht bei Startproblemen über Windows Update nach Lösungen
- Seit Juli 2025 läuft die schrittweise Einführung auf Systeme mit Windows 11 24H2
- Die Funktion kann über die Einstellungen von Windows 11 optional aktiviert werden
- Bei den meisten Privatanwendern dürfte QMR durch Sicherheitsupdates aktiviert sein
Siehe auch:
- Windows-Wiederherstellung gefährdet verschlüsselte Nutzerdaten
- Windows 11-Wiederherstellung: Selbstzerstörung jetzt nach 60 Tagen
- Windows 10: Out-of-Band-Update beendet BitLocker-Wiederherstellung
- Windows 11 22H2 Bug: Systemwiederherstellung beschädigt Apps
- Windows Sicherheitsupdate löst BitLocker-Wiederherstellung aus
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