Nach CrowdStrike-Panne: Microsoft stellt Quick Machine Recovery vor
Microsoft will bald ein neues Feature namens Quick Machine Recovery für PCs mit Windows 11 einführen, mit dem Probleme mit einem Rechner bei Bedarf behoben werden können, ohne dass er überhaupt hochgefahren wurde. Die Funktion ist nur für Firmenkunden gedacht.
Noch nennt Microsoft kaum Details dazu, wie das Ganze funktionieren soll. Zur Ignite 2024 versprach das Unternehmen, dass der Quick Machine Recovery den Administratoren großer Firmen, die ganze Flotten von Mitarbeiter-PCs warten müssen, neue Möglichkeiten bieten soll. Sie sollen die Fähigkeit erhalten, eine neue Recovery-Funktion zu verwenden, mit der Fixes auch dann ausgerollt werden können, wenn die zu wartenden Systeme aufgrund eines "Blue Screen of Death" (BSOD) gar nicht vollständig hochgefahren werden können.
Die neue Funktion zum schnellen Zurücksetzen von Firmen-PCs ist eine Reaktion auf das Desaster, das nach einem fehlerhaften Update des Sicherheitsdienstleisters CrowdStrike im Juli 2024 losbrach. Damals legte das bereits während des Hochfahrens diverser Firmen-PCs installierte fehlerhafte Update fast neun Millionen Computer in der ganzen Welt lahm.
Eine weitere Reaktion auf diesen von einem Antivirus-Anbieter ausgelösten Vorfall ist, dass Microsoft daran arbeitet, neue Möglichkeiten für den Schutz von Windows-PCs ohne den Zugriff auf den Kernel des Betriebssystems zu schaffen. Anlässlich der Ignite 2024 kündigte der Konzern an, dass die Partner unter den Sicherheitsdienstleistern diese neue Zugriffsebene ab Juli 2025 testen können.
Siehe auch:
Quick Machine Recovery soll auch bei BSOD funktionieren
Der Softwarekonzern Microsoft hat anlässlich seiner Ignite 2024 Konferenz heute neben einer Vielzahl weiterer Ankündigungen auch ein neues Feature für IT-Administratoren in größeren Organisationen angekündigt, mit dem sie PCs aus der Ferne mittels eines sogenannten Quick Machine Recovery zurücksetzen oder mit Fehlerbehebungen beliefern können.Noch nennt Microsoft kaum Details dazu, wie das Ganze funktionieren soll. Zur Ignite 2024 versprach das Unternehmen, dass der Quick Machine Recovery den Administratoren großer Firmen, die ganze Flotten von Mitarbeiter-PCs warten müssen, neue Möglichkeiten bieten soll. Sie sollen die Fähigkeit erhalten, eine neue Recovery-Funktion zu verwenden, mit der Fixes auch dann ausgerollt werden können, wenn die zu wartenden Systeme aufgrund eines "Blue Screen of Death" (BSOD) gar nicht vollständig hochgefahren werden können.
Erprobung startet Anfang 2025
Dadurch sei dann kein physischer Zugang zu dem jeweiligen PC des Mitarbeiters mehr nötig. Die mit der Lösung von technischen Problemen betrauten Mitarbeiter würden dadurch wesentlich schneller reagieren können, so Microsoft. Zunächst soll Quick Machine Recovery im Rahmen des Windows Insider Programms getestet werden, wobei die Erprobung laut den Redmondern ab Anfang 2025 beginnen wird.Die neue Funktion zum schnellen Zurücksetzen von Firmen-PCs ist eine Reaktion auf das Desaster, das nach einem fehlerhaften Update des Sicherheitsdienstleisters CrowdStrike im Juli 2024 losbrach. Damals legte das bereits während des Hochfahrens diverser Firmen-PCs installierte fehlerhafte Update fast neun Millionen Computer in der ganzen Welt lahm.
Eine weitere Reaktion auf diesen von einem Antivirus-Anbieter ausgelösten Vorfall ist, dass Microsoft daran arbeitet, neue Möglichkeiten für den Schutz von Windows-PCs ohne den Zugriff auf den Kernel des Betriebssystems zu schaffen. Anlässlich der Ignite 2024 kündigte der Konzern an, dass die Partner unter den Sicherheitsdienstleistern diese neue Zugriffsebene ab Juli 2025 testen können.
Zusammenfassung
- Microsoft kündigt Quick Machine Recovery für Windows 11 Firmenkunden an
- Neue Funktion ermöglicht Wiederherstellung von PCs ohne Hochfahren
- Feature soll IT-Administratoren bei der Wartung großer PC-Flotten helfen
- Fixes können auch bei 'Blue Screen of Death' ausgerollt werden
- Testphase im Windows Insider Programm startet Anfang 2025
- Reaktion auf CrowdStrike-Update-Desaster vom Juli 2024
- Microsoft plant neuen Schutz ohne Kernel-Zugriff ab Juli 2025
Siehe auch:
- CrowdStrike kritisiert Angriffe von Konkurrenten, die profitieren wollen
- "Most Epic Fail": CrowdStrike-Chef nimmt Auszeichnung selbst entgegen
- CrowdStrike vs. ClownStrike: Wenn Satire zur Copyright-Farce wird
- CrowdStrike-Ausfall: Microsoft kontert Delta, schießt scharf zurück
- Flug-Chaos: CrowdStrike denkt nicht daran, Schadenersatz zu zahlen
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