Microsofts neue Nerv-Taktik:
Edge-Werbung beim Schließen von Chrome
Microsoft hat sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Nutzer von Windows zur Verwendung seines eigenen Webbrowsers Edge zu bewegen. In aktuellen Previews wird eine neue Benachrichtigung getestet, die beim Schließen von Chrome auftaucht.
Laut Windows Latest erprobt Microsoft jetzt eine weitere Methode, bei der man ausnutzt, dass Windows durchaus erkennen kann, welche Anwendungen zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden. Anscheinend wird eine Benachrichtigung ausgegeben, mit der Microsoft die Verwendung von Edge mit "empfohlenen Einstellungen" bewirbt, wenn man Chrome schließt.
Um dabei zu vermeiden, dass regelmäßige Nutzer von Edge zusätzlich mit dem Pop-up "belästigt" werden, wenn sie zwischenzeitlich Chrome nutzen, setzt Microsoft auf eine Anzeige unter bestimmten Bedingungen. So wird das Pop-up angeblich nur dann angezeigt, wenn der Nutzer mehr als 90 Prozent seiner Zeit im Browser mit Chrome verbringt.
Unklar ist dabei, auf Basis welcher Daten Microsoft die Schwelle ermittelt, ab der das Pop-up angezeigt wird. Denkbar wäre, dass man bestimmte Telemetriedaten auswertet. Noch soll es sich dem Bericht zufolge um eine Art Experiment handeln, mit dem Microsoft aktuell noch interne Tests durchführt.
Die entsprechenden Flags, die in mehreren Varianten existieren, sind in den jüngsten Preview-Builds von Edge im "Canary"-Kanal bereits enthalten. Noch ist offen, ob und wann eine externe Erprobung im normalen Insider-Programm erfolgen soll. Die Werbung für Microsoft Edge hat bereits mehrfach für Aufregung gesorgt, auch weil die Redmonder damit offensichtlich versuchen, das Nutzerverhalten zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Siehe auch:
Microsoft will Dauernutzer für Edge gewinnen
Wie bekommt man mehr Nutzer dazu, den Microsoft-eigenen Browser Edge auszuprobieren, statt weiterhin am Marktführer Chrome festzuhalten? Diese Frage stellt man sich in Redmond anscheinend ständig, weshalb es immer wieder Versuche gibt, mit Werbeeinblendungen und anderen Eingriffen User zu gewinnen.Laut Windows Latest erprobt Microsoft jetzt eine weitere Methode, bei der man ausnutzt, dass Windows durchaus erkennen kann, welche Anwendungen zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden. Anscheinend wird eine Benachrichtigung ausgegeben, mit der Microsoft die Verwendung von Edge mit "empfohlenen Einstellungen" bewirbt, wenn man Chrome schließt.
Um dabei zu vermeiden, dass regelmäßige Nutzer von Edge zusätzlich mit dem Pop-up "belästigt" werden, wenn sie zwischenzeitlich Chrome nutzen, setzt Microsoft auf eine Anzeige unter bestimmten Bedingungen. So wird das Pop-up angeblich nur dann angezeigt, wenn der Nutzer mehr als 90 Prozent seiner Zeit im Browser mit Chrome verbringt.
Unklar ist dabei, auf Basis welcher Daten Microsoft die Schwelle ermittelt, ab der das Pop-up angezeigt wird. Denkbar wäre, dass man bestimmte Telemetriedaten auswertet. Noch soll es sich dem Bericht zufolge um eine Art Experiment handeln, mit dem Microsoft aktuell noch interne Tests durchführt.
Die entsprechenden Flags, die in mehreren Varianten existieren, sind in den jüngsten Preview-Builds von Edge im "Canary"-Kanal bereits enthalten. Noch ist offen, ob und wann eine externe Erprobung im normalen Insider-Programm erfolgen soll. Die Werbung für Microsoft Edge hat bereits mehrfach für Aufregung gesorgt, auch weil die Redmonder damit offensichtlich versuchen, das Nutzerverhalten zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Zusammenfassung
- Pop-up-Werbung für Edge erscheint gezielt beim Schließen von Chrome
- Die Werbeeinblendung zielt auf Nutzer mit über 90 Prozent Chrome-Nutzung
- In aktuellen Edge-Previews im Canary-Kanal sind entsprechende Flags enthalten
- Unklar bleibt, welche Daten Microsoft zur Ermittlung der Nutzungsschwelle heranzieht
- Die aggressive Werbetaktik für Edge sorgte bereits mehrfach für Kritik
- Microsoft versucht kontinuierlich, Nutzer von Chrome zu seinem Browser zu locken
Siehe auch:
- Microsoft nervt mit Werbung per QR-Code am Windows-Sperrbildschirm
- Microsoft Edge-Bug stört Download-Komfort: Nutzer sind genervt
- Microsoft nervt Windows 11-Nutzer jetzt mit Copilot Pro-Werbung
- Nervige Pop-ups: Microsoft drängt Edge-Nutzer zur Bing-Suche
- Windows 11: Microsoft nervt mit OneDrive-Werbung im Startmenü
Themen:
Aktuelle Chrome-Downloads
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- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
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- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
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