Illegaler Einwanderer? Trump erwägt, Elon Musk deportieren zu lassen

US-Präsident Donald Trump hat angedeutet, dass er eine Deportation von Elon Musk in Betracht ziehen könnte. Der gebürtige Südafrikaner und heutige US-Bürger hatte sich zuletzt öffentlich gegen Trumps Steuer- und Ausgabengesetz positioniert.
Elon Musk, Politik, Donald Trump, Fotografie, US-Präsident, Foto, Frustration, Beziehung, Freundschaft, gebrochenes Herz

Trump droht mit Deportation von Musk

US-Präsident Donald Trump hat mit einer überraschenden Aussage für Aufsehen gesorgt: Er würde "einen Blick darauf werfen", ob der gebürtige Südafrikaner Elon Musk deportiert werden könnte. Diese Äußerung fiel am Dienstag, als Trump von Reportern vor dem Weißen Haus auf die Möglichkeit einer Ausweisung des Tesla-CEO angesprochen wurde.

"Ich weiß nicht", antwortete Trump zunächst auf die Frage, ob er den in Südafrika geborenen Unternehmer und US-Staatsbürger deportieren würde, fügte dann aber hinzu: "Wir werden einen Blick darauf werfen müssen." Die Aussage stellt eine weitere Eskalation im wieder aufgeflammten Streit zwischen dem Präsidenten und dem wohlhabendsten Mann der Welt dar.

Wie Bloomberg berichtet, hat Trump seine Drohungen gegen Musk noch erweitert. "Doge ist das Monster, das zurückgehen und Elon fressen könnte. Wäre das nicht schrecklich?", sagte der Präsident in Bezug auf die anfangs von Musk selbst geleitete Behörde zur Effizienzsteigerung der Regierung (Department of Government Efficiency, Doge). Musk hatte diese Position Ende Mai nach nur wenigen Monaten im Amt aufgegeben.

Musks komplexe Staatsbürgerschaft

Musk besitzt seit 2002 die US-Staatsbürgerschaft und ist damit ein eingebürgerter Amerikaner. Neben der amerikanischen hat er auch die kanadische und südafrikanische Staatsbürgerschaft. Die Kanadische erhielt er durch seine Mutter Maye, die in Regina in der kanadischen Provinz Saskatchewan geboren wurde. Musk selbst kam am 28. Juni 1971 in Pretoria zur Welt.

Der heutige Milliardär verließ Südafrika im Alter von 17 Jahren, um dem Militärdienst zu entgehen und bessere Bildungschancen zu suchen. Zunächst wanderte er nach Kanada aus, wo er an der Queen's University studierte, bevor er in die USA wechselte und an der University of Pennsylvania seinen Abschluss machte.


Hintergrund des Zerwürfnisses

Der aktuelle Konflikt dreht sich um ein republikanisches Steuer- und Ausgabengesetz, das Trump als sein wichtiges Gesetzesvorhaben bezeichnet. Musk kritisiert dieses Gesetz heftig, da es seiner Meinung nach die US-Staatsverschuldung erhöht und die Einsparungen zunichtemacht, die er durch Doge erreicht haben will. In den vergangenen Tagen hat Musk seine Kritik verstärkt und sogar gedroht, eine neue politische Partei zu gründen und bei den Vorwahlen gegen republikanische Kongressabgeordnete vorzugehen, die für das Gesetz stimmen.

Trump wiederum wirft Musk vor, dass seine Opposition gegen das Gesetz auf der Streichung von Subventionen für Elektrofahrzeuge beruht. "Elon ist sehr verärgert, weil das EV-Mandat beendet wird", sagte Trump am Dienstag. "Nicht jeder möchte ein Elektroauto. Ich will kein Elektroauto."

Milliarden-Subventionen im Fokus

Der Präsident hat außerdem damit gedroht, Milliarden an Bundessubventionen für Musks Unternehmen, darunter SpaceX und Tesla, zu streichen. "Elon erhält möglicherweise mehr Subventionen als jeder andere Mensch in der Geschichte, und ohne Subventionen müsste Elon wahrscheinlich seinen Laden schließen und zurück nach Südafrika gehen", erklärte er. "Keine Raketenstarts mehr, keine Satelliten oder Elektroautoproduktion, und unser Land würde ein Vermögen sparen."

Musk reagierte zurückhaltend auf Trumps Deportationsdrohung. Obwohl er ein eingebürgerter US-Bürger ist, schrieb er auf X: "So verführerisch, das zu eskalieren. So, so verführerisch. Aber ich werde mich vorerst zurückhalten."

Was haltet ihr von diesem Konflikt zwischen zwei der mächtigsten Männer Amerikas? Glaubt ihr, dass Trump tatsächlich Maßnahmen gegen Musk ergreifen wird, oder sind dies nur leere Drohungen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Trump erwägt angeblich Deportation von Tesla-CEO und US-Bürger Musk
  • Der Konflikt entstand durch Musks Kritik an Trumps Steuer- und Ausgabengesetz
  • Trump droht mit der Streichung von Bundessubventionen für Musks Unternehmen
  • Gebürtiger Südafrikaner Musk besitzt seit 2002 die US-Staatsbürgerschaft
  • Musk plant laut eigenen Aussagen Gründung einer neuen politischen Partei
  • Präsident wirft dem Milliardär Verärgerung wegen Ende der EV-Subventionen vor
  • Der am 28. Juni 1971 geborene Musk reagierte zurückhaltend auf die Drohung

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Teslas Aktienkurs unter Elon
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!