Wilde Drohungen: Streit zwischen Musk und Trump eskaliert wieder
Der Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk eskaliert: Der Tesla-Chef droht mit der Gründung einer neuen Partei. Der US-Präsident kontert dem Milliardär mit der Überprüfung von Subventionen und dass dieser "nach Südafrika zurückkehren" werde.
Musk, der zuletzt größte Spender für die Republikaner des Landes, hatte zuvor mit einer drastischen Drohung vorgelegt: Sollte das umstrittene Gesetzespaket verabschiedet werden, werde er am nächsten Tag die sogenannte "America Party" gründen. Der Tech-Milliardär kündigte zudem an, bei den Vorwahlen gegen nahezu jeden republikanischen Kongressabgeordneten vorzugehen, der für das Paket stimmt.
Wie die New York Times berichtet, hat der Konflikt damit eine neue Dimension erreicht und markiert eine dramatische Wende seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Noch vor wenigen Wochen ernannte der Präsident Musk zum Leiter der Behörde für Regierungseffizienz (Doge) und betraute ihn mit der Suche nach Einsparmöglichkeiten im Bundeshaushalt.
Trumps Drohung, Musks Subventionen zu überprüfen, zielt direkt auf das Geschäftsmodell von Tesla und SpaceX ab. Tesla erhielt in den vergangenen Jahren Milliarden an staatlichen Förderungen für Elektrofahrzeuge, während SpaceX lukrative NASA-Verträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar abwickelt. Eine Kürzung dieser Mittel könnte erhebliche Auswirkungen auf beide Unternehmen haben - es ist allerdings unklar, ob Trump den Geldhahn einfach so zudrehen kann.
Was haltet ihr von diesem politischen Schlagabtausch? Glaubt ihr, eine neue Partei könnte das festgefahrene Zwei-Parteien-System in den USA aufbrechen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Streit um Trumps Gesetzespaket
Die politische Auseinandersetzung zwischen US-Präsident Donald Trump und Tech-Unternehmer Elon Musk nimmt erneut dramatische Züge an, und zwar nachdem sich der Konflikt nach einer Entschuldigung Musks zuletzt wieder entspannt hatte. Die mittlerweile bittere Fehde entzündete sich an einem umstrittenen Billionen-Dollar-Gesetzespaket, das derzeit im US-Senat verhandelt wird. Trump warnte auf Truth Social, dass Musk ohne staatliche Subventionen "wahrscheinlich seinen Laden schließen und nach Südafrika zurückkehren" müsse. Elektrische Autos seien zwar in Ordnung, aber niemand sollte gezwungen werden, eines zu besitzen.Musk, der zuletzt größte Spender für die Republikaner des Landes, hatte zuvor mit einer drastischen Drohung vorgelegt: Sollte das umstrittene Gesetzespaket verabschiedet werden, werde er am nächsten Tag die sogenannte "America Party" gründen. Der Tech-Milliardär kündigte zudem an, bei den Vorwahlen gegen nahezu jeden republikanischen Kongressabgeordneten vorzugehen, der für das Paket stimmt.
Wie die New York Times berichtet, hat der Konflikt damit eine neue Dimension erreicht und markiert eine dramatische Wende seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Noch vor wenigen Wochen ernannte der Präsident Musk zum Leiter der Behörde für Regierungseffizienz (Doge) und betraute ihn mit der Suche nach Einsparmöglichkeiten im Bundeshaushalt.
Finanzielle Dimension
Das Senatspaket würde laut einer Schätzung des Congressional Budget Office in den nächsten zehn Jahren das Defizit um fast 3,3 Billionen Dollar (etwa 2,8 Billionen Euro) erhöhen. Dies übersteigt deutlich die ursprünglich vom Repräsentantenhaus genehmigte Version, die ein Defizit von 2,4 Billionen Dollar (etwa 2 Billionen Euro) vorsah. Die Differenz von 900 Milliarden Dollar (etwa 768 Milliarden Euro) ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen den beiden Männern.Trumps Drohung, Musks Subventionen zu überprüfen, zielt direkt auf das Geschäftsmodell von Tesla und SpaceX ab. Tesla erhielt in den vergangenen Jahren Milliarden an staatlichen Förderungen für Elektrofahrzeuge, während SpaceX lukrative NASA-Verträge im Wert von mehreren Milliarden Dollar abwickelt. Eine Kürzung dieser Mittel könnte erhebliche Auswirkungen auf beide Unternehmen haben - es ist allerdings unklar, ob Trump den Geldhahn einfach so zudrehen kann.
Musks politische Transformation
Musks Verhältnis zur Republikanischen Partei war schon immer kompliziert. Der gebürtige Südafrikaner, der 2002 die US-Staatsbürgerschaft erhielt, identifizierte sich jahrzehntelang als Demokrat und unterstützte Barack Obama sowie Hillary Clinton. Erst ab 2022 wandte er sich den Republikanern zu.Was haltet ihr von diesem politischen Schlagabtausch? Glaubt ihr, eine neue Partei könnte das festgefahrene Zwei-Parteien-System in den USA aufbrechen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Eskalierender Konflikt zwischen Trump und Musk wegen Billionen-Paket
- Trump droht mit Überprüfung von Musks Subventionen für Tesla und SpaceX
- Musk kündigt die Gründung der 'America Party' bei der Verabschiedung des Gesetzes an
- Streit über das Gesetzespaket, das das Defizit um 3,3 Billionen Dollar erhöhen würde
- Trump hatte Musk erst kürzlich zum Leiter der Behörde für Regierungseffizienz ernannt
- Musk war früher Demokrat und wandte sich erst 2022 den Republikanern zu
Siehe auch:
- Nach heftiger Fehde: Musk entschuldigt sich für Angriffe auf Trump
- Schlammschlacht: Trump rächt sich an Musk, will seinen Tesla verkaufen
- Keine Astronauten mehr? Zwischen Trump und Musk eskaliert es hart
- Musk nennt Trumps Haushaltsgesetz "widerliche Abscheulichkeit"
- Überraschung bei der NASA: Trump stoppt Elon Musks Wunschkandidat
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
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