Keine Astronauten mehr? Zwischen Trump und Musk eskaliert es hart
Bündnisse zwischen machtbesessenen Männern sind stets von begrenzter Dauer. Dies zeigt sich nun auch am offen ausgebrochenen Konflikt zwischen dem derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump und dem rechtsextremen Unternehmer Elon Musk.
Und hier kam es zu durchaus bemerkenswerten Aussagen. "Angesichts der Äußerungen des Präsidenten zur möglichen Auflösung meiner Regierungsverträge wird SpaceX mit der Außerbetriebnahme des Dragon-Raumschiffs beginnen", schrieb Musk auf X, der Plattform, die er selbst besitzt.
Nur Minuten zuvor hatte Trump auf seinem eigenen Netzwerk Truth Social erklärt, eine Kürzung der milliardenschweren Subventionen und Verträge mit Musks Firmen sei "der einfachste Weg, Geld zu sparen" - was Musk zuvor angesichts des Haushaltsentwurfs der US-Regierung gefordert hatte. Er fügte hinzu, er sei überrascht gewesen, dass Präsident Biden diesen Schritt nicht bereits gegangen sei.
Die Eskalation zwischen Musk und Trump hatte sich in den letzten Tagen zugespitzt. Musk hatte kürzlich Trumps Steuer- und Ausgabenpläne als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet und dem Präsidenten Undankbarkeit vorgeworfen - immerhin seien es seine Zuwendungen in Höhe hunderter Millionen Dollar gewesen, die dessen Wahlsieg sicherten. Trump wiederum äußerte sich enttäuscht über Musk und behauptete, dieser habe sich "verrückt" verhalten, nachdem er aus dem Weißen Haus gebeten worden sei.
Musks Interesse an Trump folgte dabei von Beginn an einem klaren Plan: Unter dem Deckmantel von Sparprogrammen und vermeintlichem Bürokratieabbau sollten möglichst viele regulatorische Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die der Vermehrung wirtschaftlicher Macht im Wege standen.
Siehe auch:
Musk stoppt Dragon
Beide haben über einige Monate eng dabei zusammengearbeitet, die staatlichen Institutionen der USA möglichst tiefgehend zu beschädigen. In letzter Zeit nahmen die Widersprüche zwischen beiden aber immer weiter zu. Gestern eskalierte dies in einem offenen Streit - den jeder vor allem über die eigene Social-Media-Plattform führte.Und hier kam es zu durchaus bemerkenswerten Aussagen. "Angesichts der Äußerungen des Präsidenten zur möglichen Auflösung meiner Regierungsverträge wird SpaceX mit der Außerbetriebnahme des Dragon-Raumschiffs beginnen", schrieb Musk auf X, der Plattform, die er selbst besitzt.
Nur Minuten zuvor hatte Trump auf seinem eigenen Netzwerk Truth Social erklärt, eine Kürzung der milliardenschweren Subventionen und Verträge mit Musks Firmen sei "der einfachste Weg, Geld zu sparen" - was Musk zuvor angesichts des Haushaltsentwurfs der US-Regierung gefordert hatte. Er fügte hinzu, er sei überrascht gewesen, dass Präsident Biden diesen Schritt nicht bereits gegangen sei.
Ende einer Partnerschaft
Die Raumkapsel Dragon spielt eine zentrale Rolle für die NASA: Sie wird zur Beförderung von Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) eingesetzt. Seit 2008 hat SpaceX mehr als 20 Milliarden Dollar über staatliche Aufträge erhalten, hauptsächlich von der NASA und dem Verteidigungsministerium. Eine Stellungnahme der NASA folgte kurz nach Musks Ankündigung: Pressesprecherin Bethany Stevens betonte, man werde weiterhin "die Vision des Präsidenten für die Zukunft der Raumfahrt" umsetzen und mit den Industriepartnern zusammenarbeiten.Die Eskalation zwischen Musk und Trump hatte sich in den letzten Tagen zugespitzt. Musk hatte kürzlich Trumps Steuer- und Ausgabenpläne als "widerliche Abscheulichkeit" bezeichnet und dem Präsidenten Undankbarkeit vorgeworfen - immerhin seien es seine Zuwendungen in Höhe hunderter Millionen Dollar gewesen, die dessen Wahlsieg sicherten. Trump wiederum äußerte sich enttäuscht über Musk und behauptete, dieser habe sich "verrückt" verhalten, nachdem er aus dem Weißen Haus gebeten worden sei.
Musks Interesse an Trump folgte dabei von Beginn an einem klaren Plan: Unter dem Deckmantel von Sparprogrammen und vermeintlichem Bürokratieabbau sollten möglichst viele regulatorische Hindernisse aus dem Weg geräumt werden, die der Vermehrung wirtschaftlicher Macht im Wege standen.
Zusammenfassung
- Offener Konflikt zwischen Trump und Musk über Regierungsverträge
- Musk droht mit Außerbetriebnahme des Dragon-Raumschiffs der NASA
- Trump erwägt Kürzung der milliardenschweren Subventionen für Musks Firmen
- SpaceX erhielt seit 2008 über 20 Milliarden Dollar an staatlichen Aufträgen
- Musk bezeichnete Trumps Finanzpläne als widerliche Abscheulichkeit
- Hintergrund: Musks Interesse an Bürokratieabbau zur Machtvermehrung
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Thema:
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