Nach zehn Jahren: Philips arbeitet an neuer Hue Bridge "ohne" Limit

Philips Hue arbeitet an einer neuen Bridge mit deutlich ver­bes­ser­ter Leistung. Die Steuerzentrale soll nicht nur mehr als die bis­he­ri­gen 50 Lampen vernetzen können, sondern auch eine WLAN-An­bin­dung bieten. Erste Details zur Markteinführung im Herbst 2025 sind be­reits durchgesickert.
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Signify

Neue Bridge-Generation mit erweiterten Funktionen

Signify bereitet offenbar einen Generationswechsel bei seiner Philips Hue Bridge vor. Nach rund zehn Jahren auf dem Markt stößt die aktuelle zentrale Steuereinheit für das Beleuchtungssystem bei bestimmten Anwendergruppen an ihre technischen Grenzen. Vor allem die Beschränkung auf maximal 50 anschließbare Lampen erweist sich zunehmend als Hindernis.

Zwar ermöglicht die Philips Hue App seit Ende letzten Jahres die Verwaltung mehrerer Bridges innerhalb einer Wohnung, jedoch müssen Nutzer bislang zwischen den einzelnen Steuereinheiten wechseln, um ihre verschiedenen Gerätegruppen zu bedienen. Dies stellt besonders bei umfangreichen Installationen eine umständliche Lösung dar.

Wie der Hue Blog berichtet, arbeitet Signify an einer technisch leistungsfähigeren Bridge, die voraussichtlich im Herbst 2025 auf den Markt kommen soll. Die neue Generation verspricht zwei wesentliche Verbesserungen: Zum einen soll sie die Verbindung mit deutlich mehr als 50 Lampen unterstützen, zum anderen eine direkte WLAN-Anbindung bieten, wodurch die bisher erforderliche Kabelverbindung zum Router entfallen würde.


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WLAN-Anbindung erweitert Installationsmöglichkeiten

Die WLAN-Funktion adressiert eine häufig geäußerte Kritik an der aktuellen Bridge. Bislang muss das Gerät per LAN-Kabel mit dem Router verbunden werden, was die Platzierungsmöglichkeiten erheblich einschränkt. Die kabellose Verbindungsoption würde die Flexibilität bei der Installation verbessern und könnte zu einer optimierten Reichweite des Zigbee-Netzwerks führen, über das die Lampen gesteuert werden.

Für Besitzer der aktuellen Bridge plant Signify offenbar eine Datenmigrationsfunktion. Diese würde ermöglichen, die bestehende Konfiguration - einschließlich Räume, Szenen und Automatisierungen - auf die neue Hardware zu übertragen. Ein ähnliches Verfahren hatte der Hersteller bereits beim Wechsel von der ersten zur zweiten Generation vor zehn Jahren eingesetzt.

Die neue Bridge wird voraussichtlich auch den Smart-Home-Standard Matter nativ unterstützen, der bereits in der aktuellen Version per Update nachgerüstet wurde. Matter verbessert die Kompatibilität zwischen verschiedenen Smart-Home-Systemen wie Apple HomeKit, Google Home und Amazon Alexa und erleichtert so die Integration in bestehende Umgebungen.


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Produktneuheiten 2025 und Bridge-Vorteile

Neben der Bridge sollen 2025 weitere Neuerungen im Philips Hue Sortiment folgen. Unter den erwarteten Produkten befinden sich laut Branchenberichten eine smarte Türklingel sowie ein überarbeiteter Hue Smart Button. Zudem wird die Einführung neuer Leuchtmittel erwartet, die direkt mit dem Matter-Standard kommunizieren können.

Trotz der Verbreitung von Direktverbindungen wie Bluetooth bleibt die Bridge ein zentrales Element im Hue-System. Sie ermöglicht die Fernsteuerung der Beleuchtung über das Internet sowie die Integration mit Drittanbieter-Diensten wie Spotify oder Samsung TVs für Licht-Synchronisationsfunktionen.

Die erste Philips Hue Bridge wurde im Oktober 2012 als Teil der ersten iOS-gesteuerten Beleuchtungslösung eingeführt. Die aktuelle quadratische Version kam 2016 mit verbessertem Speicher und erhöhter Prozessorleistung auf den Markt und ersetzte die runde erste Generation, deren Support im April 2020 eingestellt wurde.

Der Hersteller hat in der Vergangenheit demonstriert, dass er seine Produkte langfristig unterstützt. Ein Beispiel dafür ist die nachträgliche Integration des Matter-Protokolls in die aktuelle Bridge, wodurch alle angeschlossenen Philips Hue Produkte mit dem neuen branchenübergreifenden Standard kompatibel wurden, ohne dass Kunden neue Hardware erwerben mussten.

Welche Erfahrungen haben Sie mit den aktuellen Kapazitätsgrenzen der Philips Hue Bridge gemacht? Wäre eine WLAN-Verbindungsoption für Ihre Installation vorteilhaft? Teilen Sie Ihre Einschätzungen zu den geplanten Änderungen in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • Philips Hue entwickelt neue Bridge mit höherer Kapazität und WLAN-Option
  • Aktuelle Bridge stößt mit Limit von 50 Lampen an technische Grenzen
  • Neue Version soll im Herbst 2025 auf den Markt kommen
  • WLAN-Anbindung ermöglicht flexiblere Platzierung der Steuereinheit
  • Datenmigration von alter zu neuer Bridge ist geplant
  • Matter-Standard wird nativ unterstützt für bessere Kompatibilität
  • Weitere Neuerungen wie smarte Türklingel und Hue Smart Button erwartet

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