Ermittlungen gegen IT-Dienstleister:
Vorwürfe gegen Dattenretter ResQ
Gegen den Datenretter ResQ werden schwere Vorwürfe laut. Das Unternehmen soll fragwürdige Geschäfte mit Privatkunden gemacht haben. Es geht unter anderem um Sachbeschädigung und Unterschlagung. Auch Behörden zu den Kunden von ResQ.
Doch von vorn. Ein defektes Smartphone bedeutet für viele Menschen den Albtraum schlechthin. Fotos, Kontakte und andere wichtige Daten drohen unwiederbringlich verloren zu gehen. In solchen Fällen versprechen spezialisierte Datenrettungsunternehmen Hilfe. Doch nicht alle arbeiten seriös, wie aktuelle Ermittlungen zeigen.
Die schwerwiegenden Vorwürfe haben bereits zu mehrfachen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken geführt. Bislang gab es acht Verfahren gegen den Inhaber von ResQ, die von Betrug bis zu Sachbeschädigung reichen. Ein Insider hat gegenüber dem Saarländischen Rundfunk die Vorwürfe gegen ResQ bestätigt und die fragwürdigen Praktiken des Unternehmens erläutert.
Demnach sollen in der ResQ-Werkstatt Geräte absichtlich beschädigt worden sein, um zu verhindern, dass andere Firmen die Daten erfolgreich retten können. Dies geschah häufig, wenn Kunden ihre Geräte zurückforderten, anstatt eine kostenpflichtige Datenrettung in Anspruch zu nehmen. Zudem sollen die Mitarbeiter die kostenpflichtigen Reparaturaufträge selbst bestätigt haben, statt auf eine Kundenantwort zu warten.
In anderen Fällen wurden Geräte als "Totalschaden" eingestuft, obwohl sie keine schwerwiegenden Probleme hatten, so auch im Rahmen der Recherche. Das SR-Rechercheteam hatte getarnt vier Smartphones zur Datenrettung eingeschickt und das mithilfe von Experten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) dokumentiert. Dabei war schon die Diagnose durch ResQ mangelhaft.
Interessanterweise ziehen Strafverfolgungsbehörden auch weiterhin ResQ als Partner in Betracht. Dem SR liegen rund 30 Rechnungen vor, die einen Gesamtwert von etwa einer Viertelmillion Euro aufweisen. Die meisten Behörden gaben auf Nachfrage an, von den Ermittlungen gegen ResQ nichts gewusst zu haben. In der Sendung Plus Minus der ARD waren die Vorwürfe nun auch schon ein Thema.
Was haltet ihr von den Vorwürfen gegen ResQ? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Datenrettungsunternehmen gemacht? Teilt eure Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Perspektiven!
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Siehe auch:
Wenn das Smartphone den Geist aufgibt
Wie der Saarländische Rundfunk (SR) berichtet, soll es im Geschäft von ResQ mit Privatkunden zu erheblichen Unregelmäßigkeiten gekommen sein. In mehr als 70 Fällen fühlten sich Kunden offenbar hintergangen. Es geht um möglicherweise untergeschobene Rechnungen von meist rund 900 Euro für eine Datenrettung, die die Betroffenen nach eigenen Angaben nie in Auftrag gegeben hatten.Doch von vorn. Ein defektes Smartphone bedeutet für viele Menschen den Albtraum schlechthin. Fotos, Kontakte und andere wichtige Daten drohen unwiederbringlich verloren zu gehen. In solchen Fällen versprechen spezialisierte Datenrettungsunternehmen Hilfe. Doch nicht alle arbeiten seriös, wie aktuelle Ermittlungen zeigen.
Fragwürdige Geschäftspraktiken bei ResQ
Jährlich bearbeitet der inhabergeführte Betrieb Unternehmen ResQ aus Bliesbach im Saarland laut eigenen Angaben bis zu 4000 Geräte und zieht damit nicht nur Privatkunden, sondern auch namhafte Auftraggeber wie Landeskriminalämter und das Bundeskriminalamt an.Die schwerwiegenden Vorwürfe haben bereits zu mehrfachen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken geführt. Bislang gab es acht Verfahren gegen den Inhaber von ResQ, die von Betrug bis zu Sachbeschädigung reichen. Ein Insider hat gegenüber dem Saarländischen Rundfunk die Vorwürfe gegen ResQ bestätigt und die fragwürdigen Praktiken des Unternehmens erläutert.
Demnach sollen in der ResQ-Werkstatt Geräte absichtlich beschädigt worden sein, um zu verhindern, dass andere Firmen die Daten erfolgreich retten können. Dies geschah häufig, wenn Kunden ihre Geräte zurückforderten, anstatt eine kostenpflichtige Datenrettung in Anspruch zu nehmen. Zudem sollen die Mitarbeiter die kostenpflichtigen Reparaturaufträge selbst bestätigt haben, statt auf eine Kundenantwort zu warten.
In anderen Fällen wurden Geräte als "Totalschaden" eingestuft, obwohl sie keine schwerwiegenden Probleme hatten, so auch im Rahmen der Recherche. Das SR-Rechercheteam hatte getarnt vier Smartphones zur Datenrettung eingeschickt und das mithilfe von Experten des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) dokumentiert. Dabei war schon die Diagnose durch ResQ mangelhaft.
Interessanterweise ziehen Strafverfolgungsbehörden auch weiterhin ResQ als Partner in Betracht. Dem SR liegen rund 30 Rechnungen vor, die einen Gesamtwert von etwa einer Viertelmillion Euro aufweisen. Die meisten Behörden gaben auf Nachfrage an, von den Ermittlungen gegen ResQ nichts gewusst zu haben. In der Sendung Plus Minus der ARD waren die Vorwürfe nun auch schon ein Thema.
Was haltet ihr von den Vorwürfen gegen ResQ? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Datenrettungsunternehmen gemacht? Teilt eure Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Perspektiven!
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Zusammenfassung
- Datenretter ResQ steht unter Verdacht fragwürdiger Geschäftspraktiken
- Über 70 Privatkunden fühlen sich durch untergeschobene Rechnungen betrogen
- Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betrugs- und Sachbeschädigungsvorwürfen
- Insider bestätigt absichtliche Beschädigung von Geräten durch ResQ
- Behörden wie Landeskriminalämter zählen weiterhin zu ResQs Auftraggebern
- Jährlich bearbeitet ResQ nach eigenen Angaben bis zu 4000 Geräte
- Rechnungen an Behörden belaufen sich auf ca. eine Viertelmillion Euro
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