Serien-Swatter muss jetzt für mehrere Jahre ins Gefängnis
Dass vermeintliche Späße spürbare Folgen haben können, wird ein Serien-Swatter jetzt lernen. Der gerade einmal 18-jährige Täter aus dem US-Bundesstaat Kalifornien ist zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Laut dem US-Justizministerium führten die Drohanrufe oftmals zu großen Polizeieinsätzen an den angegebenen Orten. In manchen Fällen drangen Einsatzkräfte mit gezogenen Waffen in Häuser ein und nahmen Bewohner vorübergehend fest. Im Januar 2023 hatte sich der Täter in sozialen Netzwerken damit gebrüstet, dass seine "Swatting"-Anrufe häufig dazu führten, dass die Polizei unschuldige Opfer und deren Familien in Handschellen aus ihren Häusern brachte und nach vermeintlichen Leichen suchte.
Ermittler brachten den Verurteilten mit mehr als 375 dieser betrügerischen Notrufe in mehreren Bundesstaaten in Verbindung. Einer dieser Anrufe richtete sich gegen die Masjid Al Hayy-Moschee in Sanford, Florida, wo er eine angebliche Massenschießerei meldete und dabei im Hintergrund Schussgeräusche einspielte. Im Januar 2024 wurde der Beschuldigte dann in Kalifornien festgenommen und nach Florida ausgeliefert, um sich dort den Anklagen zu stellen.
Neben dem Fall in Florida bekannte er sich auch in mehreren weiteren Swatting-Fällen für schuldig: Eine Massenschießerei-Drohung gegen eine Schule in Washington State im Oktober 2022, eine Bombendrohung gegen eine Universität in Florida im Mai 2023 sowie einen Anruf im Juli 2023, bei dem er sich als Bundespolizist ausgab und behauptete, seine Mutter ermordet zu haben. Dafür muss er laut des nun ergangenen Urteils für vier Jahre ins Gefängnis.
Siehe auch:
Umtriebig in mehreren US-Bundesstaaten
Die US-Bundesstaatsanwaltschaft hatte dem Mann insgesamt fast 400 Fälle zur Last gelegt, in denen er mit erfundenen Gewaltvorfällen und Bombendrohungen die Sicherheitskräfte alarmiert hatte. Betroffen waren unter anderem religiöse Einrichtungen, Schulen, Universitäten und auch Privatwohnungen.Laut dem US-Justizministerium führten die Drohanrufe oftmals zu großen Polizeieinsätzen an den angegebenen Orten. In manchen Fällen drangen Einsatzkräfte mit gezogenen Waffen in Häuser ein und nahmen Bewohner vorübergehend fest. Im Januar 2023 hatte sich der Täter in sozialen Netzwerken damit gebrüstet, dass seine "Swatting"-Anrufe häufig dazu führten, dass die Polizei unschuldige Opfer und deren Familien in Handschellen aus ihren Häusern brachte und nach vermeintlichen Leichen suchte.
Ermittler brachten den Verurteilten mit mehr als 375 dieser betrügerischen Notrufe in mehreren Bundesstaaten in Verbindung. Einer dieser Anrufe richtete sich gegen die Masjid Al Hayy-Moschee in Sanford, Florida, wo er eine angebliche Massenschießerei meldete und dabei im Hintergrund Schussgeräusche einspielte. Im Januar 2024 wurde der Beschuldigte dann in Kalifornien festgenommen und nach Florida ausgeliefert, um sich dort den Anklagen zu stellen.
Aus Spaß wird Geschäft
Das Justizministerium erklärte, dass er im August 2022 zunächst aus "Spaß" mit Swatting begonnen habe, bevor er daraus ein Geschäftsmodell entwickelte. Der Jugendliche wurde zum "Serientäter" und bot seine Dienste gegen Bezahlung in sozialen Netzwerken an.Neben dem Fall in Florida bekannte er sich auch in mehreren weiteren Swatting-Fällen für schuldig: Eine Massenschießerei-Drohung gegen eine Schule in Washington State im Oktober 2022, eine Bombendrohung gegen eine Universität in Florida im Mai 2023 sowie einen Anruf im Juli 2023, bei dem er sich als Bundespolizist ausgab und behauptete, seine Mutter ermordet zu haben. Dafür muss er laut des nun ergangenen Urteils für vier Jahre ins Gefängnis.
Zusammenfassung
- 18-jähriger Kalifornier wegen Serien-Swatting zu Haftstrafe verurteilt
- 400 Fälle von Falschmeldungen an Sicherheitskräfte zur Last gelegt
- Anrufe führten zu großen Polizeieinsätzen und vorübergehenden Festnahmen
- Täter brüstete sich in sozialen Netzwerken mit den Folgen seiner Anrufe
- Swatting-Aktivitäten entwickelten sich vom 'Spaß' zum Geschäftsmodell
- Verurteilter bekannte sich in mehreren Swatting-Fällen für schuldig
- Urteil: Vier Jahre Gefängnis für den Serien-Swatter
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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