Android Automotive: Videospiele und Streaming-Apps kommen ins Auto
Ab sofort greift Googles "Car Ready Mobile Apps"-Programm. Damit wird die Entwicklung von Apps für die Nutzung in Fahrzeugen vereinfacht. Autofahrer dürfen sich in den kommenden Monaten wohl auf Spiele, Streaming-Apps und Browser für ihr Infotainment-System freuen.
Momentan liegt der Fokus auf den Kategorien "Spiele", "Video" und "Browser". Schon bald könnte es für Autofahrer also nicht nur möglich sein, ihre Musik über Dienste wie Spotify zu hören, sondern auch Serien über Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime Video zu schauen oder das ein oder andere Videospiel in ihrem Wagen zu zocken.
Wie es auf der Developer-Webseite von Google heißt, werden entsprechende Apps zunächst nur in Fahrzeugen verfügbar sein, deren Infotainment-System mit Android Automotive läuft, wie etwa die zukünftigen Modelle von Porsche und Ford. Unterstützung für Android Auto soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Angaben dazu, wie lange es bis dahin noch dauert, macht man aber nicht.
Siehe auch:
Mehr Unterhaltung im Auto
Bis jetzt wurden Drittanbieter bei der Entwicklung von Apps für Android Auto und Android Automotive kaum von Google unterstützt. Ab diesem Monat startet allerdings das "Car Ready Mobile Apps"-Programm. Dadurch entsteht laut Google so gut wie kein zusätzlicher Entwicklungsaufwand für Anwendungen mehr. Das soll zu deutlich mehr Vielfalt bei den verfügbaren Apps führen, die Nutzer in ihrem Auto verwenden können.Momentan liegt der Fokus auf den Kategorien "Spiele", "Video" und "Browser". Schon bald könnte es für Autofahrer also nicht nur möglich sein, ihre Musik über Dienste wie Spotify zu hören, sondern auch Serien über Streaming-Anbieter wie Netflix oder Amazon Prime Video zu schauen oder das ein oder andere Videospiel in ihrem Wagen zu zocken.
Unterstützung für Android Auto soll folgen
Selbstverständlich müssen alle Anwendungen die Richtlinien des "Car Ready Mobile Apps"-Programms erfüllen. Das bedeutet, dass eine Nutzung während der Fahrt nicht möglich ist. Einen Film zu schauen, geht also nur, wenn das eigene Auto parkt. Besonders für Fahrer von Elektroautos dürfte das aber eine attraktive Möglichkeit sein, sich die Zeit während eines Ladevorgangs zu vertreiben.Wie es auf der Developer-Webseite von Google heißt, werden entsprechende Apps zunächst nur in Fahrzeugen verfügbar sein, deren Infotainment-System mit Android Automotive läuft, wie etwa die zukünftigen Modelle von Porsche und Ford. Unterstützung für Android Auto soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Angaben dazu, wie lange es bis dahin noch dauert, macht man aber nicht.
App mit neuem Look
Statt neuer Apps integrierte Google im Dezember 2024 mit einem Update die Material-You-Designsprache in Android Auto 13.4. Damit wird es Nutzern ermöglicht, die Akzentfarben ihres Android-Smartphones in Bereichen wie Benachrichtigungen und Media-Apps auch auf das Fahrzeug-Display zu spiegeln.
Zusammenfassung
- Google startet 'Car Ready Mobile Apps'-Programm für Android Automotive
- Entwicklung von Auto-Apps wird für Drittanbieter deutlich vereinfacht
- Nutzer können sich auf mehr Entertainment-Apps einstellen
- Fokus liegt auf Spielen, Video-Streaming und Browser-Anwendungen
- Nutzung der Apps nur bei geparktem Fahrzeug möglich
- Zunächst nur für Android Automotive OS, später auch für Android Auto
- Genauer Start für Android-Auto-Unterstützung noch unbekannt
Siehe auch:
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