Ford bringt Android ins Auto - auf einem riesigen 48-Zoll-Display
Der amerikanische Autokonzern Ford beginnt ab sofort mit der Einführung seiner neuen In-Car-Systeme auf Basis von Android. Damit hat es zwar mehrere Jahre länger gedauert als gedacht, doch kann sich die Umsetzung durchaus sehen lassen. Einige Autos bekommen nämlich ein 48-Zoll-Display.
Eigentlich sollte die von Google entwickelte Software-Plattform schon seit dem Beginn der Kooperation von Ford und Google im Jahr 2021 eingeführt werden, doch daraus wurde jahrelang nichts. Um so beeindruckender ist das, was Ford jetzt bieten will. So bekommt etwa der neue Lincoln Nautilus für das neue Modelljahr mal ein breites Display unterhalb der Frontscheibe spendiert, das eine Diagonale von nicht weniger als 48 Zoll (ca. 122 cm) aufweist.
Neue Lincoln-Modelle bekommen ...
... ein riesiges Display-Band
Einige andere Premium-Modelle der Marke Lincoln sollen das gigantische Display anstelle der klassischen Cockpit-Instrumente spendiert bekommen. Ob auch hierzulande Fahrzeuge mit dem großen neuen 48-Zoll-Display im Armaturenbrett auf den Markt kommen sollen, ist derzeit noch unklar. In den USA bleibt dieses Design den Lincoln-Modellen vorenthalten.
In "normalen" Fords muss man mit unterschiedlichen Varianten eines kleineren Touchscreens auskommen, über das bei Bedarf Android Auto oder Apple CarPlay angezeigt werden sollen. Hinzu kommt je nach Modell natürlich auch noch ein Cockpit-Display, auf dem auch in Ford-Modellen Android Automotive zum Einsatz kommen soll. Der Kunde kann dabei wie auf seinem Smartphone mit Android-Apps hantieren und so verschiedenste Funktionen umsetzen.
Dank moderner Konnektivitätslösungen über 5G und WLAN können die Apps, zu denen unter anderem Waze und Spotify gehören sollen, auch dann genutzt werden, wenn sich das Smartphone des Nutzers nicht im Fahrzeug befindet. Außerdem können die Fahrenden auf Wunsch ihre ganz normalen Nutzerkonten für Dienste wie Spotify für die Apps auf den In-Car-Systemen auf Basis von Android Automotive in Ford-Fahrzeugen verwenden.
Ist das jeweilige Auto geparkt, kann man über das Ford Digital Experience auf Basis von Android Automotive auf Wunsch auch Videos über Apps wie YouTube und Amazon Prime Video im Wagen streamen und auf das Hauptdisplay bringen. Sogar der Download von Spielen soll möglich sein, wobei auch Bluetooth-Controller unterstützt werden und der Bezug der Spiele über den Google Play Store erfolgen soll.
Generell soll man einfach Apps und Spiele aus dem Play Store laden können, was auch die Google-eigenen Apps wie Maps und Google Assistant einschließt. Ford führt aber auch seine Kooperation mit Amazon fort und wird deshalb die Steuerung bestimmter Funktionen in den Fahrzeugen mit dem neuen "Digital Experience" auch über Amazon Alexa ermöglichen.
Siehe auch:
US-Marke Lincoln mit riesigem Zusatzbildschirm
Wie Ford gestern bekannt gab, führt man ab sofort das neue "Ford Digital Experience" ein, das in den USA sowohl in den Fahrzeugen der Marke Ford als auch in den Autos der im Premium-Segment angesiedelten Marke Lincoln zu finden sein soll. Damit beginnt nun endlich die Einführung von Android Automotive bei Ford.Eigentlich sollte die von Google entwickelte Software-Plattform schon seit dem Beginn der Kooperation von Ford und Google im Jahr 2021 eingeführt werden, doch daraus wurde jahrelang nichts. Um so beeindruckender ist das, was Ford jetzt bieten will. So bekommt etwa der neue Lincoln Nautilus für das neue Modelljahr mal ein breites Display unterhalb der Frontscheibe spendiert, das eine Diagonale von nicht weniger als 48 Zoll (ca. 122 cm) aufweist.
Neue Lincoln-Modelle bekommen ...
... ein riesiges Display-Band
Einige andere Premium-Modelle der Marke Lincoln sollen das gigantische Display anstelle der klassischen Cockpit-Instrumente spendiert bekommen. Ob auch hierzulande Fahrzeuge mit dem großen neuen 48-Zoll-Display im Armaturenbrett auf den Markt kommen sollen, ist derzeit noch unklar. In den USA bleibt dieses Design den Lincoln-Modellen vorenthalten.
In "normalen" Fords muss man mit unterschiedlichen Varianten eines kleineren Touchscreens auskommen, über das bei Bedarf Android Auto oder Apple CarPlay angezeigt werden sollen. Hinzu kommt je nach Modell natürlich auch noch ein Cockpit-Display, auf dem auch in Ford-Modellen Android Automotive zum Einsatz kommen soll. Der Kunde kann dabei wie auf seinem Smartphone mit Android-Apps hantieren und so verschiedenste Funktionen umsetzen.
Dank moderner Konnektivitätslösungen über 5G und WLAN können die Apps, zu denen unter anderem Waze und Spotify gehören sollen, auch dann genutzt werden, wenn sich das Smartphone des Nutzers nicht im Fahrzeug befindet. Außerdem können die Fahrenden auf Wunsch ihre ganz normalen Nutzerkonten für Dienste wie Spotify für die Apps auf den In-Car-Systemen auf Basis von Android Automotive in Ford-Fahrzeugen verwenden.
Ist das jeweilige Auto geparkt, kann man über das Ford Digital Experience auf Basis von Android Automotive auf Wunsch auch Videos über Apps wie YouTube und Amazon Prime Video im Wagen streamen und auf das Hauptdisplay bringen. Sogar der Download von Spielen soll möglich sein, wobei auch Bluetooth-Controller unterstützt werden und der Bezug der Spiele über den Google Play Store erfolgen soll.
Generell soll man einfach Apps und Spiele aus dem Play Store laden können, was auch die Google-eigenen Apps wie Maps und Google Assistant einschließt. Ford führt aber auch seine Kooperation mit Amazon fort und wird deshalb die Steuerung bestimmter Funktionen in den Fahrzeugen mit dem neuen "Digital Experience" auch über Amazon Alexa ermöglichen.
Zusammenfassung
- Ford startet Android In-Car-Systeme
- Neue "Ford Digital Experience" eingeführt
- Lincoln Nautilus erhält 48-Zoll-Display
- Andere Modelle mit kleineren Touchscreens
- Apps auch ohne Smartphone nutzbar
- Video-Streaming und Spiele im Auto möglich
- Amazon Alexa für Fahrzeugsteuerung integriert
Siehe auch:
- Endlich? Android Auto wird bald Microsoft Teams unterstützen
- Auto-Riese GM kippt Apple CarPlay und Android Auto - "Zu unsicher"
- Kaltes neues Design von Google Maps kommt jetzt auch für Android Auto
- Porsche wird künftig voll auf Google setzen, "tiefer" als Android Auto
- Android Auto bekommt speziell für Elektroautos gedachte Funktionen
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