Eutelsat-OneWeb-Ausfall: Vergessener Schalttag schickt Millionen offline
Ein unerwarteter Softwarefehler legte die Eutelsat OneWeb-Satellitenkonstellation zum Jahreswechsel für fast 48 Stunden lahm. Der Grund wurde bereits gefunden, und er ist kurios: Man hatte vergessen, die Software auf das Schaltjahr 2024 vorzubereiten.
Das meldet das Online-Magazin Gizmodo. Der Grund für diesen massiven Ausfall war überraschend banal: Die OneWeb-Kernsoftware zwischen den Satelliten und den Nutzerterminals hatte nicht berücksichtigt, dass 2024 ein Schaltjahr mit 366 Tagen war. Diese simple Tatsache führte zu einem kompletten Systemausfall, der Kunden weltweit betraf.
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Eutelsat-OneWeb bestätigte in einer Pressemitteilung, dass der Fehler im Bodensegment der Software lokalisiert wurde. Joanna Darlington, Leiterin der Kommunikations- und Investor-Relations-Abteilung bei Eutelsat, erklärte gegenüber Medienvertretern, dass "das Missmanagement des Schaltjahres die wahrscheinlichste Ursache für dieses Ereignis" gewesen sein könnte.
Der Vorfall verdeutlicht die Komplexität moderner Satellitenkommunikationssysteme. Selbst scheinbar triviale Aspekte wie ein zusätzlicher Kalendertag können zu weitreichenden Konsequenzen führen. Experten kritisieren, dass ein solches Problem hätte vorhergesehen und verhindert werden müssen.
Obwohl die Auswirkungen damals geringer ausfielen als erwartet, zeigt der aktuelle Fall, dass Kalenderfehler ein ernst zu nehmendes Problem darstellen. Dieser Jahreswechsel hatten noch andere vergeigt - unter anderem und auch beim Ausfall der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge und der Grenzkontrollsysteme an deutschen Flughäfen wird vermutet, dass es mit dem Ende des Schaltjahres in Verbindung steht.
Was denkt ihr über diesen Vorfall? Hättet ihr erwartet, dass ein simpler Kalenderfehler ein ganzes Satellitennetzwerk lahmlegen kann? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren und lasst uns diskutieren, wie solche Fehler in Zukunft vermieden werden könnten.
Siehe auch:
Satellitenkommunikation: Wenn ein Tag alles lahmlegt
Es klingt wie ein schlechter Scherz: Ein einziger zusätzlicher Tag im Kalender bringt ein ganzes Satellitennetzwerk zum Erliegen. Doch genau das ist der Eutelsat OneWeb-Konstellation über den Jahreswechsel passiert. Ab dem 31. Dezember 2024 waren die mehr als 600 Satelliten im niedrigen Erdorbit für fast 48 Stunden nicht erreichbar.Das meldet das Online-Magazin Gizmodo. Der Grund für diesen massiven Ausfall war überraschend banal: Die OneWeb-Kernsoftware zwischen den Satelliten und den Nutzerterminals hatte nicht berücksichtigt, dass 2024 ein Schaltjahr mit 366 Tagen war. Diese simple Tatsache führte zu einem kompletten Systemausfall, der Kunden weltweit betraf.
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Eutelsat-OneWeb bestätigte in einer Pressemitteilung, dass der Fehler im Bodensegment der Software lokalisiert wurde. Joanna Darlington, Leiterin der Kommunikations- und Investor-Relations-Abteilung bei Eutelsat, erklärte gegenüber Medienvertretern, dass "das Missmanagement des Schaltjahres die wahrscheinlichste Ursache für dieses Ereignis" gewesen sein könnte.
Der Vorfall verdeutlicht die Komplexität moderner Satellitenkommunikationssysteme. Selbst scheinbar triviale Aspekte wie ein zusätzlicher Kalendertag können zu weitreichenden Konsequenzen führen. Experten kritisieren, dass ein solches Problem hätte vorhergesehen und verhindert werden müssen.
Probleme hielten an
Die Auswirkungen des Ausfalls waren erheblich. Geschäftskunden von OneWeb, die auf den Hochgeschwindigkeits-Internetzugang angewiesen sind, blieben tagelang ohne Service. Einige Kunden berichteten sogar von anhaltenden Problemen bis zum 2. Januar, lange, nachdem laut Eutelsat der eigentliche Fehler behoben sein sollte.Herausforderungen für Eutelsat OneWeb
Dieser Vorfall ist besonders brisant, da Eutelsat erst kürzlich die vollständige Integration von OneWeb abgeschlossen hat. Gemeinsam will man sich gegen Konkurrenten wie Starlink aufstellen. Eutelsat-OneWeb sieht sich als globaler Marktführer für Satellitenkommunikation und betreibt neben den 600 LEO-Satelliten von OneWeb auch 35 geostationäre Satelliten.Y2K-Bug und die Lehren für die Zukunft
Eutelsat hat angekündigt, den Vorfall gründlich zu untersuchen, um eine Wiederholung zu verhindern. Der Schaltjahr-Bug erinnert an ähnliche Vorfälle in der IT-Geschichte. Besonders bekannt ist der Y2K-Bug, bei dem befürchtet wurde, dass Computer den Übergang zum Jahr 2000 nicht korrekt verarbeiten könnten.Obwohl die Auswirkungen damals geringer ausfielen als erwartet, zeigt der aktuelle Fall, dass Kalenderfehler ein ernst zu nehmendes Problem darstellen. Dieser Jahreswechsel hatten noch andere vergeigt - unter anderem und auch beim Ausfall der spanischen Hochgeschwindigkeitszüge und der Grenzkontrollsysteme an deutschen Flughäfen wird vermutet, dass es mit dem Ende des Schaltjahres in Verbindung steht.
Was denkt ihr über diesen Vorfall? Hättet ihr erwartet, dass ein simpler Kalenderfehler ein ganzes Satellitennetzwerk lahmlegen kann? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren und lasst uns diskutieren, wie solche Fehler in Zukunft vermieden werden könnten.
Zusammenfassung
- Eutelsat OneWeb-Satelliten fielen zum Jahreswechsel für 48 Stunden aus
- Ursache war ein Softwarefehler: Das Schaltjahr 2024 wurde nicht beachtet
- Über 600 Satelliten im niedrigen Erdorbit waren nicht erreichbar
- Fehler im Bodensegment der Software wurde als Grund identifiziert
- Kunden weltweit waren betroffen, einige bis zum 2. Januar 2025
- Eutelsat hatte kürzlich die vollständige Integration von OneWeb vollendet
- Unternehmen kündigt gründliche Untersuchung des Vorfalls an
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