Kollisionsgefahr im All und OneWeb muss SpaceX erst mal emailen
Ein kritisches Ereignis zeigt, dass es rund um ehrgeizige Weltraumpläne auch ein solides Regelwerk geben muss. OneWeb war auf Kollisionskurs mit Starlink von SpaceX. Da solche Events aber bisher nicht geregelt sind, musste man erst mal per E-Mail Kontakt aufnehmen.
So war am 30. März, vier Tage nach dem Launch von 36 OneWeb-Satelliten in Russland, bei dem Unternehmen ein "roter Alarm" der US Space Force eingegangen. Inhalt: eine mögliche Kollision mit einem Starlink-Satelliten stehe bevor. OneWeb durchquert beim Aufstieg in den gewünschten Orbit die Bahn des SpaceX-Netzwerks, Begegnungen sind hier zwar unwahrscheinlich aber eben nicht ausgeschlossen. Die berechnete Wahrscheinlichkeit von 1,3 Prozent gilt dabei schon als kritischer Wert.
Das größte Problem: Aktuell bestehen weder national noch international feste Strukturen, die dem Ablauf bei solch Ereignissen einen Rahmen geben würden und dafür sorgen, dass möglichst schnell gehandelt werden kann. Und so mussten die Ingenieure von OneWeb im aktuellen Fall laut The Verge nach dem Alarm durch die Space Force erst einmal eilig per E-Mail Kontakt mit den Kollegen von SpaceX aufnehmen, um ein Ausweichmanöver zu koordinieren.
Während SpaceX sich bisher zu den Ereignissen ausschweigt, bestätigt OneWeb-Sprecher Chris McLaughlin, dass man den Satelliten letztendlich aktiv "aus dem Weg gesteuert" habe. SpaceX habe wiederum für dieses Manöver sein automatisiertes Ausweichsystem deaktiviert. Auch die Space Force zeigt sich durchaus zufrieden mit dem Ausgang: "Sie haben ihre Daten miteinander geteilt, sie sind miteinander in Kontakt getreten, und ich denke, in Ermangelung einer globalen Regulierung ist das ... die Kunst des Möglichen", so ein Sprecher.
OneWeb musste am Ende aus dem Weg
Die US Space Force muss OneWeb warnen, dass man Starlink sehr nahe kommt
Im Weltraum ist sehr viel Platz, im Orbit rund um unseren Heimatplaneten bahnt sich aber eine deutliche Zunahme des Verkehrs an. Gleich mehrere Wettbewerber wollen globale Mega-Konstellationen aufbauen, die das Internet auch an den letzten Winkel der Welt bringen. Wie The Verge berichtet, kam es jetzt zwischen den beiden Konkurrenten OneWeb und SpaceX zu einer sehr kritischen Annäherung im Orbit, die durch fehlende Strukturen am Boden noch verschärft wurde.So war am 30. März, vier Tage nach dem Launch von 36 OneWeb-Satelliten in Russland, bei dem Unternehmen ein "roter Alarm" der US Space Force eingegangen. Inhalt: eine mögliche Kollision mit einem Starlink-Satelliten stehe bevor. OneWeb durchquert beim Aufstieg in den gewünschten Orbit die Bahn des SpaceX-Netzwerks, Begegnungen sind hier zwar unwahrscheinlich aber eben nicht ausgeschlossen. Die berechnete Wahrscheinlichkeit von 1,3 Prozent gilt dabei schon als kritischer Wert.
Das größte Problem: Aktuell bestehen weder national noch international feste Strukturen, die dem Ablauf bei solch Ereignissen einen Rahmen geben würden und dafür sorgen, dass möglichst schnell gehandelt werden kann. Und so mussten die Ingenieure von OneWeb im aktuellen Fall laut The Verge nach dem Alarm durch die Space Force erst einmal eilig per E-Mail Kontakt mit den Kollegen von SpaceX aufnehmen, um ein Ausweichmanöver zu koordinieren.
Während SpaceX sich bisher zu den Ereignissen ausschweigt, bestätigt OneWeb-Sprecher Chris McLaughlin, dass man den Satelliten letztendlich aktiv "aus dem Weg gesteuert" habe. SpaceX habe wiederum für dieses Manöver sein automatisiertes Ausweichsystem deaktiviert. Auch die Space Force zeigt sich durchaus zufrieden mit dem Ausgang: "Sie haben ihre Daten miteinander geteilt, sie sind miteinander in Kontakt getreten, und ich denke, in Ermangelung einer globalen Regulierung ist das ... die Kunst des Möglichen", so ein Sprecher.
OneWeb musste am Ende aus dem Weg
Kritik an SpaceX-System
Der Vorfall facht dabei auch die Diskussion um das Ausweichsystem von SpaceX neu an. Denn aktuell liefert der Konzern keine Informationen, die anderen Satelliten-Betreibern eine Einschätzung zulassen würden. "Die Koordination ist das Problem", so McLaughlin laut The Verge. "Es reicht nicht aus, zu sagen: 'Ich habe ein automatisiertes System', denn der andere hat es vielleicht nicht und wird nicht verstehen, was Ihres zu tun versucht."
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Kernfusion: Start-up Xcimer aktiviert derzeit größten privaten Laser
- "Zerschneiden" eines Photons erzeugt unendlich viele neue Lichtteilchen
- Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
- Meta macht (ein bisschen) Rückzieher bei Mitarbeiter-Totalüberwachung
- Update für Google Home: Gemini-KI startet nun auch in Deutschland
- Vernichtende Kritik: MMO-Hoffnung Camelot Unchained ein totaler Flop
- Komplett zerstörte Startrampe: Blue Origin hat aggressiven Aufbauplan
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!








Alle Kommentare zu dieser News anzeigen