Trumps 1. Gefallen für Musk:
Meldepflicht für Tesla-Unfälle soll entfallen
Donald Trump und Elon Musk arbeiten eng zusammen. Der Tesla-CEO sitzt sogar als offizieller Berater im Team des zukünftigen Präsidenten. Jetzt soll plötzlich die Meldepflicht für Unfälle unter Beteiligung autonomer Fahrhilfen entfallen. Das kommt Tesla sehr entgegen.
Das Unternehmen von Musk hat mit über 1.500 gemeldeten Vorfällen mit Abstand die meisten Unfälle aller Autohersteller gemeldet. An 40 von 45 Unfällen mit Todesfolge waren laut der Daten der NHTSA Fahrzeuge von Tesla beteiligt. Folglich ist man im Unternehmen kein Fan der Regelung. Die Zahlen würden Käufer in Bezug auf die Sicherheit der Fahrzeuge in die Irre führen.
Ob Elon Musk an der Erarbeitung dieses Vorschlags beteiligt war, konnte Reuters weder belegen noch ausschließen. Auf Nachfrage reagierten weder er noch Tesla oder das Transition Team. Die Empfehlung gibt in jedem Fall aber einen Vorgeschmack darauf, wie sich die Gesetzgebung in den USA in den nächsten Jahren entwickeln könnte.
Siehe auch:
- Trump und Musk arbeiten eng zusammen, Musk ist offizieller Berater
- Trumps Team schlägt Abschaffung der Meldepflicht für FSD-Unfälle vor
- Tesla hat mit über 1.500 Vorfällen die meisten Unfälle gemeldet
- 40 von 45 tödlichen Unfällen betrafen Tesla-Fahrzeuge laut NHTSA
- Trumps Team bezeichnet Datenerhebung als 'unverhältnismäßig'
- Musks direkte Beteiligung am Vorschlag konnte nicht bestätigt werden
- Andere Tech-CEOs wie Zuckerberg und Bezos nähern sich Trump an
Trumps Team macht sich an die Arbeit
Wie Reuters berichtet, hat das sogenannte Transition Team von Donald Trump, das die Machtübernahme im Januar vorbereitet und Empfehlungen und erste Gesetzesänderungen erarbeitet, einen Vorschlag unterbreitet, der ganz im Sinne von Elon Musk sein dürfte.Tesla mit höchsten Unfallzahlen
Im Jahr 2021 hatte die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) der USA Autohersteller dazu verpflichtet, alle Unfälle zu melden, an denen ein System zum autonomen Fahren beteiligt ist, bzw. bei denen eine entsprechende Funktion mindestens 30 Sekunden vor dem Unfall aktiv war. Diese Daten seien laut NHTSA wichtig, um die Sicherheit der Systeme beurteilen zu können und Verbraucher darüber zu informieren. Besonders Elon Musk missfällt diese Regelung aber, denn Tesla macht keine gute Figur.Das Unternehmen von Musk hat mit über 1.500 gemeldeten Vorfällen mit Abstand die meisten Unfälle aller Autohersteller gemeldet. An 40 von 45 Unfällen mit Todesfolge waren laut der Daten der NHTSA Fahrzeuge von Tesla beteiligt. Folglich ist man im Unternehmen kein Fan der Regelung. Die Zahlen würden Käufer in Bezug auf die Sicherheit der Fahrzeuge in die Irre führen.
Abschaffung der Meldepflicht
Wenig überraschend hat Trumps Transition Team daher jetzt die Empfehlung ausgesprochen, die Verpflichtung zur Meldung der Unfälle abzuschaffen. Dabei handele es sich um eine "unverhältnismäßige" Erhebung von Daten. Neben Tesla würden auch andere Hersteller von Autos mit autonomen Fahrhilfen profitieren.Ob Elon Musk an der Erarbeitung dieses Vorschlags beteiligt war, konnte Reuters weder belegen noch ausschließen. Auf Nachfrage reagierten weder er noch Tesla oder das Transition Team. Die Empfehlung gibt in jedem Fall aber einen Vorgeschmack darauf, wie sich die Gesetzgebung in den USA in den nächsten Jahren entwickeln könnte.
Unternehmen suchen Schulterschluss
Auch andere Unternehmen versuchen sich mit Trump gut zu stellen. Nachdem er sich jahrelang aus der Politik herausgehalten hatte, traf sich jetzt auch Meta-CEO Mark Zuckerberg mit Trump in Mar-a-Lago. Obwohl Trump Zuckerberg bis vor Kurzem sogar noch mit lebenslanger Haft gedroht hatte, sollen sich die beiden jetzt gut verstanden haben. Auch Amazon-Gründer Jeff Bezos äußerte sich zuletzt positiv zum zukünftigen Präsidenten der USA.Siehe auch:
- 62,8 Mrd. an einem Tag: Musk-Vermögen explodiert auf über 400 Mrd.
- Neuer Papst für die Bros: Trump nominiert "KI- und Krypto-Zaren"
- Trump-Zölle könnten eine "Katastrophe" für US-Autobauer sein
- Knalleffekt: Elon Musks Milliardenvergütung wurde erneut blockiert
- Wichtige Änderung am iPhone 17 Pro vermutlich von Trump beeinflusst
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
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