ARM-PCs mit Windows 11: Neue Chips sollen Preise weiter drücken
Qualcomm will die Preise von ARM-basierten Windows-PCs weiter drücken. Dazu ist die Einführung weiterer neuer Prozessoren aus der Snapdragon X-Serie geplant, durch die die Einstiegspreise der damit ausgerüsteten Notebooks auf Preise ab rund 600 Dollar fallen sollen.
Um dieses Ziel zu erreichen, will der US-Konzern nach Angaben von Alex Katouzian, dem bei Qualcomm für das Geschäft mit Chips für Client-PCs zuständigen Manager, bald weitere, günstigere Varianten des der neuen Snapdragon PC-Prozessoren einführen. Diese würden dann Geräte mit Preisen ab etwa 600 Dollar ermöglichen, heißt es. Zuvor lag der Mindestpreis für die Geräte auf Snapdragon X-Basis zumindest in den USA bei etwa 700 Dollar.
Qualcomm will untere Preisklasse bedienen
Bisher wird das untere Ende von Qualcomms Portfolio an PC-Prozessoren von der achtkernigen Version des Snapdragon X Plus in Form des X1P-42-100 bedient. Denkbar wäre also, dass der Chipgigant neue, langsamere Varianten dieses bisher 3,4 Gigahertz schnellen Chips plant. Eine weitere Option wäre, die Kernzahl der CPU weiter zu reduzieren, also Versionen mit nur noch sechs oder gar vier Rechenkernen anzubieten.
Angesichts der bisherigen Leaks zu weiteren Snapdragon-Prozessoren für die Verwendung in ARM-PCs ist letzteres nicht unbedingt unwahrscheinlich. So tauchten bereits im Juni Hinweise auf neue Modelle auf, darunter auch ein wohl nur als "Snapdragon X" bezeichneter Chip, dessen Modellnummer wahrscheinlich X10-00-01 lautet.
Katouzian machte übrigens klar, dass man immer die gleiche KI-Leistung der bei den Chips integrierten Neural Processing Unit (NPU) bieten will. Auch die günstigsten Modelle werden also in der Lage sein, mit 45 TOPS KI-Leistung aufzuwarten, um Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz lokal auszuführen. Für Windows Recall und die neue KI-gestützte Suchfunktion für Windows 11 ist man also dennoch gerüstet, scheint es.
Siehe auch:
Snapdragon-PCs bisher noch vergleichsweise teuer
Die aktuell verfügbaren ARM-PCs mit Snapdragon-X-Plattform und kosten meist ab rund 800 Euro, wobei für die leistungsfähigeren Versionen gern deutlich über 1000 Euro fällig werden. Zwar fallen die Preise langsam und durchaus stetig, doch braucht Qualcomm vor allem eines, um die Attraktivität der Windows-PCs mit ARM-CPU zu steigern: niedrigere Einstiegspreise.Um dieses Ziel zu erreichen, will der US-Konzern nach Angaben von Alex Katouzian, dem bei Qualcomm für das Geschäft mit Chips für Client-PCs zuständigen Manager, bald weitere, günstigere Varianten des der neuen Snapdragon PC-Prozessoren einführen. Diese würden dann Geräte mit Preisen ab etwa 600 Dollar ermöglichen, heißt es. Zuvor lag der Mindestpreis für die Geräte auf Snapdragon X-Basis zumindest in den USA bei etwa 700 Dollar.
Qualcomm will untere Preisklasse bedienen
Günstigere Preise = mehr Kunden
Genaue Details zu den geplanten Chips blieb Katouzian anlässlich seiner Präsentation auf dem Qualcomm Investor Day zunächst schuldig. Er machte aber klar, dass man damit die "Adressierbarkeit des Marktes" erweitern wolle. Günstigere Preise sollen also mehr Kunden für die Geräte gewinnen. Wie genau kann Qualcomm dies nun also umsetzen?Bisher wird das untere Ende von Qualcomms Portfolio an PC-Prozessoren von der achtkernigen Version des Snapdragon X Plus in Form des X1P-42-100 bedient. Denkbar wäre also, dass der Chipgigant neue, langsamere Varianten dieses bisher 3,4 Gigahertz schnellen Chips plant. Eine weitere Option wäre, die Kernzahl der CPU weiter zu reduzieren, also Versionen mit nur noch sechs oder gar vier Rechenkernen anzubieten.
Angesichts der bisherigen Leaks zu weiteren Snapdragon-Prozessoren für die Verwendung in ARM-PCs ist letzteres nicht unbedingt unwahrscheinlich. So tauchten bereits im Juni Hinweise auf neue Modelle auf, darunter auch ein wohl nur als "Snapdragon X" bezeichneter Chip, dessen Modellnummer wahrscheinlich X10-00-01 lautet.
Katouzian machte übrigens klar, dass man immer die gleiche KI-Leistung der bei den Chips integrierten Neural Processing Unit (NPU) bieten will. Auch die günstigsten Modelle werden also in der Lage sein, mit 45 TOPS KI-Leistung aufzuwarten, um Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz lokal auszuführen. Für Windows Recall und die neue KI-gestützte Suchfunktion für Windows 11 ist man also dennoch gerüstet, scheint es.
Zusammenfassung
- Qualcomm plant günstigere ARM-PCs mit Windows 11 ab ca. 600 Dollar
- Neue Prozessoren der Snapdragon X-Serie sollen Einstiegspreise senken
- Aktuelle ARM-PCs kosten meist ab 800 Euro, teurere über 1000 Euro
- Günstigere Chips sollen die Marktattraktivität von ARM-PCs steigern
- Mögliche Umsetzung: Langsamere oder Varianten mit weniger Rechenkernen
- Hinweise auf neuen 'Snapdragon X' Chip mit Modellnummer X10-00-01
- Alle Modelle sollen gleiche KI-Leistung von 45 TOPS bieten
Siehe auch:
- Windows on ARM in Gefahr? Qualcomm gibt Snapdragon X Dev Kit auf
- Microsoft Surface Pro 11 jetzt mit Topversion des Snapdragon X Elite?
- Snapdragon X Dev Kit: Wo bleibt der erste neue Mini-PC mit ARM-CPU?
- Snapdragon X ARM-PCs mit Windows 11: Preise endlich unter 1000 Euro
- Snapdragon X Plus 8-Core: 2. Welle der Windows 11 ARM-PCs startet
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