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Ubisoft soll sich nach Star-Wars-Misserfolg zum Verkauf anbieten
Der Spielehersteller Ubisoft könnte die nächste Branchengröße sein, die von einem großen Tech-Konzern geschluckt wird. Die Aktionäre drängen das Management nach den letzten Misserfolgen mit steigender Vehemenz zu Verkauf des Unternehmens.
Dies sei eine direkte Konsequenz aus den "Lehren aus der Veröffentlichung von Star Wars Outlaws", so das Unternehmen laut eines Berichtes des US-Magazins TechSpot. Ubisoft bestätigte damit auch offiziell, dass der Verkaufsstart des Star-Wars-Games "schwächer als erwartet" verlaufen sei. In den ersten vier Wochen seit der Veröffentlichung konnte man rund eine Million Exemplare absetzen, was im Vergleich zu den fünf Millionen Verkäufen von Assassin's Creed Mirage in den ersten drei Monaten enttäuschend erscheint.
Infolgedessen hat Ubisoft inzwischen auch seine Finanzprognosen für das Jahr angepasst. Man erwartet nun einen Rückgang des Umsatzes auf etwa 1,95 Milliarden Euro, nachdem ursprünglich steigende Einnahmen prognostiziert wurden. Besonders die Verzögerung von Assassin's Creed Shadows und der schwache Verkaufsstart von Outlaws hätten zu dieser Änderung geführt.
Ubisoft steht nun unter erheblichem Druck, zukünftige Veröffentlichungen erfolgreich zu gestalten, doch Analysten äußern bereits Bedenken, dass auch Assassin's Creed Shadows die Erwartungen möglicherweise nicht erfüllen könnte.
Siehe auch:
- Ubisoft könnte nach Misserfolgen verkauft werden
- Aktionäre drängen auf Verkauf des Spieleherstellers
- Star Wars Outlaws verkaufte sich enttäuschend
- Assassin's Creed Shadows Start um drei Monate verzögert
- Umsatzprognose auf 1,95 Milliarden Euro gesenkt
- Aktienkurs von Ubisoft erreicht 10-Jahres-Tief
- Möglicher Verkauf an Tencent oder Private-Equity-Firmen
Firma in der Krise
Ubisoft befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage. Der französische Spieleentwickler hat mit dem vergleichsweise enttäuschenden Erfolg von Star Wars Outlaws zu kämpfen. Dies hat nun bereits direkte Auswirkungen auf die Veröffentlichung anderer Spiele: So wurde der Start des nächsten Teils der Assassin's Creed-Reihe, Shadows, um drei Monate verschoben.Dies sei eine direkte Konsequenz aus den "Lehren aus der Veröffentlichung von Star Wars Outlaws", so das Unternehmen laut eines Berichtes des US-Magazins TechSpot. Ubisoft bestätigte damit auch offiziell, dass der Verkaufsstart des Star-Wars-Games "schwächer als erwartet" verlaufen sei. In den ersten vier Wochen seit der Veröffentlichung konnte man rund eine Million Exemplare absetzen, was im Vergleich zu den fünf Millionen Verkäufen von Assassin's Creed Mirage in den ersten drei Monaten enttäuschend erscheint.
Infolgedessen hat Ubisoft inzwischen auch seine Finanzprognosen für das Jahr angepasst. Man erwartet nun einen Rückgang des Umsatzes auf etwa 1,95 Milliarden Euro, nachdem ursprünglich steigende Einnahmen prognostiziert wurden. Besonders die Verzögerung von Assassin's Creed Shadows und der schwache Verkaufsstart von Outlaws hätten zu dieser Änderung geführt.
Aktie tief unten
Die finanzielle Lage des Unternehmens hat den Aktienkurs auf ein 10-Jahres-Tief gedrückt. Infolgedessen haben sich bereits mehrere Aktionäre zusammengetan und fordern, dass Ubisoft sich entweder an Private-Equity-Firmen verkauft - oder an den chinesischen Gaming-Riesen Tencent. Der Anleger AJ Investments hat sogar angekündigt, im Zweifelsfall vor dem Hauptsitz von Ubisoft in Montreuil, Paris, zu demonstrieren.Ubisoft steht nun unter erheblichem Druck, zukünftige Veröffentlichungen erfolgreich zu gestalten, doch Analysten äußern bereits Bedenken, dass auch Assassin's Creed Shadows die Erwartungen möglicherweise nicht erfüllen könnte.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Redakteur bei WinFuture
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