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Snapdragon mit Windows 11:
Das ist die zweite Welle der ARM-PCs
Qualcomm hatte zur Computex 2024 die "zweite Welle" der ARM-basierten PCs mit Snapdragon-Plattform für den Herbst in Aussicht gestellt. Offenbar wird die IFA 2024 nun zum Launch-Event für eine Reihe weiterer Modelle. Einige Händler listen bereits erste Geräte.
Die "Oryon" genannte CPU des Snapdragon X Plus, den Qualcomm offiziell laut den geleakten Angaben von Lenovo als "Snapdragon X Plus 8-core" bezeichnet, arbeitet in diesem Fall mit bis zu 3,4 Gigahertz, wobei es wohl nur zwei High-End-Cores gibt. Hinzu kommt eine laut geleakten Benchmarks etwas schwache Grafikeinheit.
Das Gerät entspricht äußerlich und auch sonst abgesehen von der Plattform anscheinend vollständig den mit Intel- und AMD-Prozessoren verfügbaren x86-Varianten des IdeaPad Slim 5 mit 14,5-Zoll-Display. Es wird Versionen mit 16 oder gar 32 Gigabyte Arbeitsspeicher geben, die SSDs mit 512 Gigabyte oder einem Terabyte Speicherplatz mitbringen. Außerdem ist ein 57-Wattstunden-Akku verbaut.
Es gibt mindestens 16 GB RAM und eine 512-GB-SSD, wobei wohl auch Versionen mit mehr Speicher zu erwarten sind. Die Händler-Listings deuten an, dass Lenovo hier einen mit 84 Wattstunden gigantischen Akku verbauen will, der in Verbindung mit der schwächeren 8-Kern-Version des Snapdragon X Plus für enorme Laufzeiten sorgen wird. Preislich muss man hier aber wohl mit mindestens 1800 Euro rechnen und somit sehr tief in die Tasche greifen.
Ebenfalls von Asus kommt das ProArt PZ13 mit der Modellnummer HT5306QA, bei dem es sich um ein 2-in-1-Tablet für "Creator" handelt. Das Gerät verfügt über ein 13,3-Zoll-Display mit 2880 x 1800 Pixeln Auflösung, das ein OLED-Panel nutzt und bis zu 500 Candela Helligkeit liefert. Das Display ist Pantone-validiert und soll den DCI-P3-Farbraum vollständig abdecken können.
Im Inneren stecken 16 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und interner Flash-Speicher mit 512 GB oder einem Terabyte Kapazität. Mit einem großen 70-Wattstunden-Akku und Unterstützung für die Bedienung mit einem druckempfindlichen Stift ist das Gerät ein veritabler Konkurrent für das Surface Pro von Microsoft - allerdings fällt die Leistung wohl wegen des schwächeren Chips deutlich geringer aus.
Das Asus ProArt PZ13 war bereits auf der Computex zu sehen. Damals wollten Asus und Qualcomm keine Angaben zu dem verwendeten Prozessor machen. Mit Preisen ab 1399 Euro wird das PZ13 allerdings keineswegs günstig zu haben sein, sodass abzuwarten bleibt, inwiefern es Kunden von sich überzeugen wird.
Neben Asus und Lenovo plant auch Acer mindestens ein weiteres Windows-Notebook mit dem Snapdragon X Plus X1P-42-100. Bei vielen Online-Händlern ist das Acer Swift Go 14 AI SFG14-01 bereits gelistet. Es handelt sich um einen traditionellen Laptop, das mit einem 14,5-Zoll großen IPS-Display daherkommt, welches 1920x1080 Pixel Auflösung bietet.
Neben dem Snapdragon X Plus X1P-42-100, mit seinen bis zu 3,4 Gigahertz schnellen "Phoenix"-Kernen der "Oryon"-CPU, sind 16 Gigabyte RAM und bis zu ein Terabyte große SSDs verbaut. Interessant ist, dass Acer auf einen vergleichsweise gigantisch wirkenden 75-Wattstunden-Akku setzt, der theoretisch enorme Laufzeiten ermöglichen könnte.
In Sachen Konnektivität kann sich das Acer Swift Go 14 AI in der Snapdragon-Version durchaus sehen lassen, sind doch zwei normale USB-A-Ports, zwei USB-4.0-fähige Type-C-Ports und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss vorhanden. Mit 1099 Euro Einstiegspreis wird das Gerät aber wohl ebenfalls nicht sonderlich günstig in den Markt starten. Für derzeit nur 100 Euro mehr erhält man bereits das Acer Swift AI 14, welches mehr Speicher, eine stärkere Variante des Snapdragon X Plus und ein höher auflösendes Display bietet.
Neben den hier genannten neuen Modellen von Lenovo, Asus und Acer dürften im Zuge der IFA 2024 bzw. im weiteren Jahresverkauf noch andere Geräte mit dem achtkernigen Snapdragon X Plus auf den Markt kommen. Wer bei Geekbench nach dem neuen Chip sucht, findet dort unter anderem zwei neue Laptops der deutschen Marke Medion, die wohl jeweils 14- und 15-Zoll-Displays besitzen werden. Dabei deutet sich an, dass die Preise vorerst weiter relativ hoch bleiben, zumindest, was die UVP betrifft.
Siehe auch:
Snapdragon X Plus X1P-42-100 mit acht Kernen
Vor einigen Tagen ist bereits eine Pressemitteilung von Lenovo aufgetaucht, laut der man zur IFA 2024 ein neues Notebook-Modell vorstellen will, bei dem der neue Snapdragon X Plus X1P-42-100 zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um eine neue, mit nur noch acht Rechenkernen ausgerüstete Version der bisher nur mit 10 oder gar 12 Rechenkernen verfügbaren neuen Snapdragon X-Serie von Qualcomm.Die "Oryon" genannte CPU des Snapdragon X Plus, den Qualcomm offiziell laut den geleakten Angaben von Lenovo als "Snapdragon X Plus 8-core" bezeichnet, arbeitet in diesem Fall mit bis zu 3,4 Gigahertz, wobei es wohl nur zwei High-End-Cores gibt. Hinzu kommt eine laut geleakten Benchmarks etwas schwache Grafikeinheit.
Lenovo, Acer und Asus mit ersten Modellen
Das Lenovo IdeaPad Slim 5 soll als eines der ersten Notebooks mit dem neuen Chip auf den Markt kommen. Der achtkernige Chip wurde bisher nicht angekündigt, war aber auf der Computex inoffiziell schon in einem ersten Gerät von Asus zu sehen, doch dazu später mehr. Das Lenovo IdeaPad Slim 5 bietet ein 14-Zoll großes WUXGA-Display auf OLED-Basis und 1920 x 1200 Pixeln Auflösung. Unter anderem taucht das Modell bereits bei Amazon Deutschland auf.Das Gerät entspricht äußerlich und auch sonst abgesehen von der Plattform anscheinend vollständig den mit Intel- und AMD-Prozessoren verfügbaren x86-Varianten des IdeaPad Slim 5 mit 14,5-Zoll-Display. Es wird Versionen mit 16 oder gar 32 Gigabyte Arbeitsspeicher geben, die SSDs mit 512 Gigabyte oder einem Terabyte Speicherplatz mitbringen. Außerdem ist ein 57-Wattstunden-Akku verbaut.
Lenovo plant auch noch ein neues ThinkBook 16
Lenovo will auch im Business-Segment ein weiteres neues Snapdragon-Notebook einführen. Bei einzelnen Händlern taucht bereits jetzt das sogenannte Lenovo ThinkBook 16 G7 QOY auf, wobei die letzten drei Buchstaben preisgeben, welche Plattform hier verbaut wird. Es handelt sich um den Snapdragon X Plus X1P-42-100. Das neue, große ThinkBook bietet ein 16-Zoll-Display auf IPS-Basis, das mit 1920x1200 Pixeln arbeitet und ohne einen Touchscreen auskommt.Es gibt mindestens 16 GB RAM und eine 512-GB-SSD, wobei wohl auch Versionen mit mehr Speicher zu erwarten sind. Die Händler-Listings deuten an, dass Lenovo hier einen mit 84 Wattstunden gigantischen Akku verbauen will, der in Verbindung mit der schwächeren 8-Kern-Version des Snapdragon X Plus für enorme Laufzeiten sorgen wird. Preislich muss man hier aber wohl mit mindestens 1800 Euro rechnen und somit sehr tief in die Tasche greifen.
Asus baut Sortiment aus
Neben den neuen Lenovo-Geräten planen auch noch mehrere andere Hersteller den neuen Snapdragon X Plus X1P-42-100 zu verwenden. Asus mischt ebenfalls mit und bringt mindestens zwei Geräte mit dem achtkernigen Snapdragon-Chip auf den Markt. Eines davon ist das Asus Vivobook S15 S5507QA, welches bereits mit den leistungsfähigeren Varianten des Snapdragon X Plus/Elite zu haben ist und jetzt eine Variante mit dem neuen Octacore-Prozessor spendiert bekommt.Ebenfalls von Asus kommt das ProArt PZ13 mit der Modellnummer HT5306QA, bei dem es sich um ein 2-in-1-Tablet für "Creator" handelt. Das Gerät verfügt über ein 13,3-Zoll-Display mit 2880 x 1800 Pixeln Auflösung, das ein OLED-Panel nutzt und bis zu 500 Candela Helligkeit liefert. Das Display ist Pantone-validiert und soll den DCI-P3-Farbraum vollständig abdecken können.
Asus ProArt PZ13 mit Snapdragon X Plus im Hands-On
Im Inneren stecken 16 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher und interner Flash-Speicher mit 512 GB oder einem Terabyte Kapazität. Mit einem großen 70-Wattstunden-Akku und Unterstützung für die Bedienung mit einem druckempfindlichen Stift ist das Gerät ein veritabler Konkurrent für das Surface Pro von Microsoft - allerdings fällt die Leistung wohl wegen des schwächeren Chips deutlich geringer aus.
Das Asus ProArt PZ13 war bereits auf der Computex zu sehen. Damals wollten Asus und Qualcomm keine Angaben zu dem verwendeten Prozessor machen. Mit Preisen ab 1399 Euro wird das PZ13 allerdings keineswegs günstig zu haben sein, sodass abzuwarten bleibt, inwiefern es Kunden von sich überzeugen wird.
Neben Asus und Lenovo plant auch Acer mindestens ein weiteres Windows-Notebook mit dem Snapdragon X Plus X1P-42-100. Bei vielen Online-Händlern ist das Acer Swift Go 14 AI SFG14-01 bereits gelistet. Es handelt sich um einen traditionellen Laptop, das mit einem 14,5-Zoll großen IPS-Display daherkommt, welches 1920x1080 Pixel Auflösung bietet.
Neben dem Snapdragon X Plus X1P-42-100, mit seinen bis zu 3,4 Gigahertz schnellen "Phoenix"-Kernen der "Oryon"-CPU, sind 16 Gigabyte RAM und bis zu ein Terabyte große SSDs verbaut. Interessant ist, dass Acer auf einen vergleichsweise gigantisch wirkenden 75-Wattstunden-Akku setzt, der theoretisch enorme Laufzeiten ermöglichen könnte.
In Sachen Konnektivität kann sich das Acer Swift Go 14 AI in der Snapdragon-Version durchaus sehen lassen, sind doch zwei normale USB-A-Ports, zwei USB-4.0-fähige Type-C-Ports und ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss vorhanden. Mit 1099 Euro Einstiegspreis wird das Gerät aber wohl ebenfalls nicht sonderlich günstig in den Markt starten. Für derzeit nur 100 Euro mehr erhält man bereits das Acer Swift AI 14, welches mehr Speicher, eine stärkere Variante des Snapdragon X Plus und ein höher auflösendes Display bietet.
Neben den hier genannten neuen Modellen von Lenovo, Asus und Acer dürften im Zuge der IFA 2024 bzw. im weiteren Jahresverkauf noch andere Geräte mit dem achtkernigen Snapdragon X Plus auf den Markt kommen. Wer bei Geekbench nach dem neuen Chip sucht, findet dort unter anderem zwei neue Laptops der deutschen Marke Medion, die wohl jeweils 14- und 15-Zoll-Displays besitzen werden. Dabei deutet sich an, dass die Preise vorerst weiter relativ hoch bleiben, zumindest, was die UVP betrifft.
Zusammenfassung
- Qualcomm kündigt ARM-PCs mit Snapdragon zur IFA 2024 an
- Lenovo plant neues Notebook mit Snapdragon X Plus X1P-42-100
- Acer, Asus und Lenovo führen neue Geräte mit achtkernigem Chip ein
- Asus ProArt PZ13 für Creator mit hochauflösendem OLED-Display
- Acer Swift Go 14 AI mit großem 75-Wattstunden-Akku und Snapdragon
- Neue ARM-basierte PCs bleiben preislich auf hohem Niveau
- IFA 2024 wird zentral für Einführung neuer Snapdragon-Modelle
Siehe auch:
- Snapdragon X ARM-PCs mit Windows 11: Zweite Welle startet im August
- Snapdragon X Plus: Neuer Octacore für günstigere Windows-ARM-PCs
- Snapdragon X Plus: Qualcomm testet weitere ARM-CPU für Windows-PCs
- Windows-Spiele sollen ohne Probleme auf Snapdragon X Elite laufen
- Snapdragon X Elite für Windows-PCs: Beginnt jetzt die ARM-Revolution?
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