Windows 11 startet endlich verbesserte Kontrolle über HDR-Funktionen
Microsoft verbessert in der neuesten Windows 11 Insider Preview die Kontrolle der HDR-Funktionen. Entdeckt wurde die Änderung nur durch Zufall - denn in den Release-Notes zum Build 27686 ist davon zum Start des Updates keine Rede gewesen.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit, HDR-Videostreaming zuzulassen, auch wenn die HDR-Funktion für das gesamte System deaktiviert ist. Dies ermöglicht es, HDR-Inhalte in hoher Qualität zu streamen, ohne das gesamte Display auf HDR umzustellen.
Das Windows-Team hat diese Informationen erst am Tag nach dem Release zum Changelog hinzugefügt. Da heißt es:
Die Anzeigeeinstellungen wurden überarbeitet
Die Bezeichnung "HDR-Videostreaming" wurde jetzt in den Anzeigeeinstellungen erweitert und heißt jetzt "HDR-Videostreaming, Spiele, Apps und mehr". Man darf vermutlich erwarten, dass in zukünftigen Updates weitere HDR-bezogene Funktionen hinzukommen werden, was die Flexibilität und Kontrolle der Benutzer über ihre Display-Einstellungen noch weiter verbessern dürfte.
Neben den HDR-Änderungen gibt es auch kleinere visuelle Anpassungen, wie abgerundete Ecken bei der Schaltfläche "Volume erstellen" in den Einstellungen für Datenträger und Volumes. Auch das Resilient File System (ReFS) wird in der neuen Version 3.15 unterstützt, obwohl das System derzeit noch Partitionen im älteren 3.14-Format formatiert.
Über weitere Änderungen hatten wir schon in separaten Artikeln informiert, da die Neuerungen auch explizit in der Ankündigung des neuen Builds im Windows-Blog genannt wurden. Dazu gehört die Aufhebung der Größenbeschränkung für FAT32-Partitionen, die bisher bei 32 GB lag. Zukünftig wird es möglich sein, FAT32-Partitionen mit einer Größe von bis zu 2 TB zu erstellen, was eine erhebliche Verbesserung für Nutzer darstellt, die mit großen Datenspeichern arbeiten.
Zudem startet mit dem Build 27686 der neue Windows-Sandbox-Client in die Preview-Phase.
Nutzt ihr die Insider-Builds zum Testen und hab vielleicht auch noch weitere Änderungen bemerkt? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Neue HDR-Funktionen in Windows 11 Build 27686
- Änderungen an HDR-Funktionen erst nachträglich bekannt
- HDR-Videostreaming auch bei deaktiviertem HDR
- Neue Bezeichnung: "HDR-Videostreaming, Spiele, Apps und mehr"
- Visuelle Anpassungen und ReFS 3.15 Unterstützung
- FAT32-Partitionsgrenze erweitert auf 2 TB
- Preview-Phase für neuen Windows-Sandbox-Client gestartet
Verbesserte Kontrolle über HDR-Funktionen
Microsoft hat mit der Veröffentlichung von Windows 11 Build 27686 eine Reihe von neuen HDR-Funktionen eingeführt, die den Nutzern mehr Kontrolle über ihre Display-Einstellungen bieten.Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Möglichkeit, HDR-Videostreaming zuzulassen, auch wenn die HDR-Funktion für das gesamte System deaktiviert ist. Dies ermöglicht es, HDR-Inhalte in hoher Qualität zu streamen, ohne das gesamte Display auf HDR umzustellen.
Das Windows-Team hat diese Informationen erst am Tag nach dem Release zum Changelog hinzugefügt. Da heißt es:
[HINZUGEFÜGT 8/16]
- Auf PCs mit HDR-Bildschirmen haben wir die Option hinzugefügt, HDR-Videostreaming zuzulassen, auch wenn HDR unter Einstellungen > System > Anzeige > HDR deaktiviert ist.
- Die neue Option, HDR-Videostreaming zuzulassen, auch wenn HDR ausgeschaltet ist, wird in einem roten Kasten hervorgehoben.
Die Anzeigeeinstellungen wurden überarbeitet
Die Bezeichnung "HDR-Videostreaming" wurde jetzt in den Anzeigeeinstellungen erweitert und heißt jetzt "HDR-Videostreaming, Spiele, Apps und mehr". Man darf vermutlich erwarten, dass in zukünftigen Updates weitere HDR-bezogene Funktionen hinzukommen werden, was die Flexibilität und Kontrolle der Benutzer über ihre Display-Einstellungen noch weiter verbessern dürfte.
Neben den HDR-Änderungen gibt es auch kleinere visuelle Anpassungen, wie abgerundete Ecken bei der Schaltfläche "Volume erstellen" in den Einstellungen für Datenträger und Volumes. Auch das Resilient File System (ReFS) wird in der neuen Version 3.15 unterstützt, obwohl das System derzeit noch Partitionen im älteren 3.14-Format formatiert.
Über weitere Änderungen hatten wir schon in separaten Artikeln informiert, da die Neuerungen auch explizit in der Ankündigung des neuen Builds im Windows-Blog genannt wurden. Dazu gehört die Aufhebung der Größenbeschränkung für FAT32-Partitionen, die bisher bei 32 GB lag. Zukünftig wird es möglich sein, FAT32-Partitionen mit einer Größe von bis zu 2 TB zu erstellen, was eine erhebliche Verbesserung für Nutzer darstellt, die mit großen Datenspeichern arbeiten.
Zudem startet mit dem Build 27686 der neue Windows-Sandbox-Client in die Preview-Phase.
Nutzt ihr die Insider-Builds zum Testen und hab vielleicht auch noch weitere Änderungen bemerkt? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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