Mixed Reality: Microsoft ordert Samsung-OLEDs für "Next-Gen-Headset"
Microsoft kann man mit seinem HoloLens-Headset als Pionier der Mixed Reality bezeichnen, doch erfolgreich war es nicht. Doch das bedeutet nicht, dass der Redmonder Konzern aufgeben will, offenbar plant man einen direkten oder indirekten Nachfolger - und benötigt dafür Displays.
Microsoft will aber offenbar nicht aufgeben bzw. die Erfahrungen von HoloLens in die Tonne werfen: Denn laut einem Bericht des koreanischen Branchenmediums The Elec (Paywall, via RoadtoVR) hat Microsoft bei Samsung Mikro-OLED-Displays für "Mixed-Reality-Geräte der nächsten Generation" bestellt.
Wie man das Headset eigentlich im Hinblick auf die Software aufziehen will, ist völlig offen: Denn an sich hat der Redmonder Konzern seine Windows Mixed Reality (WMR)-Sparte im vergangenen Jahr aufgelöst, weil HoloLens eben gar nicht vorankam. Es ist denkbar, dass sich Microsoft nach dem Start von Apple Vision Pro anders entschieden hat und das Projekt AR/MR doch noch in irgendeiner Form wiederbeleben wird.
Siehe auch:
Microsoft bezahlte den Preis der Pionierarbeit
Microsofts HoloLens-Headset hat anfangs die Technik-Welt fasziniert und man kann sogar sagen elektrisiert, doch bei allgemeiner Verfügbarkeit war diese Begeisterung dann schnell weg. Danach versuchte der Redmonder Konzern relativ verzweifelt, Abnehmer für seine neuartige Brille zu finden, aber auch das war eher erfolglos. Man sicherlich sagen, dass das Unternehmen den Preis des Pioniers bezahlt hat. Denn auch Apples Vision Pro ist ein Mixed-Reality-Headset, allerdings wurde es wesentlich verbessert.Microsoft will aber offenbar nicht aufgeben bzw. die Erfahrungen von HoloLens in die Tonne werfen: Denn laut einem Bericht des koreanischen Branchenmediums The Elec (Paywall, via RoadtoVR) hat Microsoft bei Samsung Mikro-OLED-Displays für "Mixed-Reality-Geräte der nächsten Generation" bestellt.
Klotzen statt Kleckern
Dabei handelt sich auch nicht um einige Geräte im kleinen Ausmaß, denn laut dem Bericht habe Microsoft "hunderttausende" Displays in Auftrag gegeben. Das geplante Gerät soll für 2026 geplant sein. Es heißt weiter, dass man das Gerät nicht mit aktuellen VR-Headsets vergleichen könne, da es "für das Genießen oder Anschauen von Inhalten wie Spielen oder Filmen und nicht für das Metaversum" gedacht sei.Wie man das Headset eigentlich im Hinblick auf die Software aufziehen will, ist völlig offen: Denn an sich hat der Redmonder Konzern seine Windows Mixed Reality (WMR)-Sparte im vergangenen Jahr aufgelöst, weil HoloLens eben gar nicht vorankam. Es ist denkbar, dass sich Microsoft nach dem Start von Apple Vision Pro anders entschieden hat und das Projekt AR/MR doch noch in irgendeiner Form wiederbeleben wird.
Zusammenfassung
- Microsoft plant Nachfolger für sein HoloLens-Headset
- Anfangs Begeisterung für HoloLens, später jedoch nicht erfolgreich
- Microsoft bestellt hunderttausende Mikro-OLED-Displays bei Samsung
- Neues Gerät soll 2026 erscheinen, nicht für Metaversum gedacht
- Fokus auf Inhalte wie Spiele und Filme, nicht auf VR-Headsets
- Unsicherheit über Softwareentwicklung nach Auflösung der WMR-Sparte
- Mögliche Neubelebung der AR/MR-Projekte nach Apple Vision Pro Start
Siehe auch:
- Kotz-Fluch gebrochen? US-Armee lobt Microsoft HoloLens für Soldaten
- US-Militär gewährt Microsoft 2 Jahre Aufschub für verbesserte HoloLens
- HoloLens für US-Militär: Infos zu Version 1.2 des Soldaten-AR-Headsets
- US-Soldaten hassen HoloLens, treffen damit weniger und nicht mehr
- Microsoft: Entlassungen treffen Teams für Edge, HoloLens & Hardware
Thema:
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