Kuh stirbt nach einem Ransomware-Angriff auf den Melkroboter
Kriminelle haben durch Angriffe mit Ransomware ein weiteres Todesopfer zu verantworten - diesmal starb eine Kuh an den Folgen einer solchen Malware-Attacke. Hintergrund ist die zunehmende Digitalisierung vieler Prozesse in der Landwirtschaft.
Wie aus einem Bericht des Branchenblattes AgrarHeute hervorgeht, infizierte eine Ransomware den Rechner in der Melkanlage. Dies führte dazu, dass die in dem System erfassten Daten über die Rinder nicht mehr übermittelt wurden und entsprechend auch nicht ausgewertet werden konnten.
Der Landwirt entschied sich, nicht auf die Forderung der Erpresser einzugehen, die immerhin 10.000 Dollar verlangten, um die gekaperten Systeme wieder freizugeben. Immerhin funktionierte das Melken weiterhin und einige Basisdaten lassen sich mit etwas mehr Aufwand auch manuell erfassen.
Als der Halter das Problem auch ohne die digitalen Daten erkannte, versuchte man noch, die Kuh zu retten - das war aber bereits zu spät. Das Tier musste eingeschläfert werden. Dieser Verlust kam also noch zu der bereits mehrere tausend Euro teuren Neuanschaffung eines passenden Computers dazu.
Siehe auch:
Umfassend digitalisiert
Der massive Preisdruck und immer weniger Arbeitskräfte sorgten in den letzten Jahren dafür, dass immer mehr Bereiche auf Bauernhöfen und in Agrarbetrieben digital automatisiert wurden. So auch bei einem Schweizer Landwirt, dessen Milchvieh-Bestand über Melkroboter gemolken und gesundheitlich überwacht wird.Wie aus einem Bericht des Branchenblattes AgrarHeute hervorgeht, infizierte eine Ransomware den Rechner in der Melkanlage. Dies führte dazu, dass die in dem System erfassten Daten über die Rinder nicht mehr übermittelt wurden und entsprechend auch nicht ausgewertet werden konnten.
Der Landwirt entschied sich, nicht auf die Forderung der Erpresser einzugehen, die immerhin 10.000 Dollar verlangten, um die gekaperten Systeme wieder freizugeben. Immerhin funktionierte das Melken weiterhin und einige Basisdaten lassen sich mit etwas mehr Aufwand auch manuell erfassen.
Datenfluss gestoppt
Die landwirtschaftlichen Roboter erfassen aber deutlich mehr Daten als nur die Milchmenge. So bekommt der Landwirt hier auch wichtige Informationen zum Gesundheitszustand der Tiere geliefert. Diese fielen nun weg und so konnte nicht frühzeitig erkannt werden, dass bei einer trächtigen Kuh das Kalb bereits im Mutterleib abgestorben war. In einem solchen Fall muss man schnell reagieren, um zumindest das Muttertier noch zu retten.Als der Halter das Problem auch ohne die digitalen Daten erkannte, versuchte man noch, die Kuh zu retten - das war aber bereits zu spät. Das Tier musste eingeschläfert werden. Dieser Verlust kam also noch zu der bereits mehrere tausend Euro teuren Neuanschaffung eines passenden Computers dazu.
Zusammenfassung
- Kuh stirbt nach Ransomware-Angriff auf Bauernhof
- Digitalisierung in der Landwirtschaft führt zu neuen Risiken
- Ransomware legte Systeme der Melkanlage lahm
- Landwirt lehnte Zahlung von 10.000 Dollar ab
- Wichtige Gesundheitsdaten der Tiere waren nicht verfügbar
- Verlust des Kalbs im Mutterleib blieb unbemerkt
- Einschläferung der Kuh und hohe Kosten für neuen Computer
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema Forschung
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
LEGO Mindstorms im Preis-Check
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Windows 11 schwächelt global - Windows-Nutzerzahlen im Juli 2026
- Auswärtiges Amt warnt konkret vor Nordkoreas IT-Profis in Deutschland
- Silicon Valley in Höchstform: KI-Firma bietet Jobinterview gegen Tattoo
- iPhone 18 Pro Preis: Hardware-Kosten machen es rund 300 Dollar teurer
- Nutzer drehten völlig frei: Google-Earth-KI-Update schnell entfernt
- Windows 11: Microsoft will RAM-Bedarf bis Ende 2026 massiv reduzieren
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen