Rivian-Chef: Zu viele Tesla-Kopien schaden der gesamten Auto-Industrie
Das weltweite Wachstum im Markt für E-Autos hat sich verlangsamt, die Industrie sucht nach Gründen und Lösungen. Jetzt bringt der Chef von Rivian einen interessanten Faktor ins Spiel. Aus seiner Sicht kann man zu vielen Autoherstellern vorwerfen, Tesla zu kopieren.
Wie Scaringe jüngst im Gespräch mit The Verge ausführt, sieht er vor allem ein großes Problem im Markt für E-Autos, das wie eine Bremse auf das Wachstum wirkt: ein "extremer Mangel an Auswahlmöglichkeiten." "Wenn man weniger als 50.000 $ für ein Elektrofahrzeug ausgeben möchte, gibt es nur eine winzige Anzahl guter Produkte", so der Rivian-Chef. Tesla Model 3 und das Model Y würden in der Industrie immer noch den Ton angeben.
"Die Produkte, die versuchen, mit ihnen zu konkurrieren, haben leider oft die Anmutung, die Form und die Gesamtproportionen des Fahrzeugs kopiert", so Scaringe. Die Seitenansicht vieler Fahrzeuge sei "fast identisch", die Sitzanordnung entspreche oft "bis auf wenige Millimeter" der eines Model Y.
Diese Tendenz der Branche, Teslas-Erfolgsmodelle zu kopieren, treffe auf Kunden, die vom Verbrenner-Markt eine große Auswahl gewohnt sind. Und diese Kunden würden sich wegen dieser mangelnden Vielfalt dann eben gegen den Kauf eines Elektroautos entscheiden. "Es gibt eine enorme potenzielle Nachfrage, die darauf wartet, dass ein Fahrzeug mit dem richtigen Formfaktor, der richtigen Verpackung, dem richtigen Branding und dem richtigen Look auf den Markt kommt", ist sich der Rivian-CEO sicher.
Siehe auch:
Rivian-Chef: Tesla-Kopien bremsen die E-Auto-Industrie
Tesla hat seit der Einführung seines ersten Elektro-Roadsters im Jahr 2008 entscheidend zur Popularisierung des Elektroautomarktes beigetragen. In den USA dominiert das Unternehmen immer noch den Markt, weltweit kommt man mit Marktanteilen jenseits der 15 Prozent auf hervorragende Werte - auf die auch die Konkurrenz neidisch und beeindruckt schielt. Doch der Rivian CEO Robert Scaringe sieht im Vorbild Tesla eine Gefahr für seine Branche.Wie Scaringe jüngst im Gespräch mit The Verge ausführt, sieht er vor allem ein großes Problem im Markt für E-Autos, das wie eine Bremse auf das Wachstum wirkt: ein "extremer Mangel an Auswahlmöglichkeiten." "Wenn man weniger als 50.000 $ für ein Elektrofahrzeug ausgeben möchte, gibt es nur eine winzige Anzahl guter Produkte", so der Rivian-Chef. Tesla Model 3 und das Model Y würden in der Industrie immer noch den Ton angeben.
"Die Produkte, die versuchen, mit ihnen zu konkurrieren, haben leider oft die Anmutung, die Form und die Gesamtproportionen des Fahrzeugs kopiert", so Scaringe. Die Seitenansicht vieler Fahrzeuge sei "fast identisch", die Sitzanordnung entspreche oft "bis auf wenige Millimeter" der eines Model Y.
Diese Tendenz der Branche, Teslas-Erfolgsmodelle zu kopieren, treffe auf Kunden, die vom Verbrenner-Markt eine große Auswahl gewohnt sind. Und diese Kunden würden sich wegen dieser mangelnden Vielfalt dann eben gegen den Kauf eines Elektroautos entscheiden. "Es gibt eine enorme potenzielle Nachfrage, die darauf wartet, dass ein Fahrzeug mit dem richtigen Formfaktor, der richtigen Verpackung, dem richtigen Branding und dem richtigen Look auf den Markt kommt", ist sich der Rivian-CEO sicher.
Zusammenfassung
- Wachstum im Markt für E-Autos hat sich verlangsamt
- Rivian-Chef kritisiert mangelnde Auswahl bei E-Autos
- Viele Hersteller kopieren Tesla, führt zu Einheitslook
- Tesla dominiert mit Model 3 und Model Y den Markt
- Rivian sieht große Nachfrage bei individuelleren Designs
- Kunden erwarten Vielfalt wie im Verbrenner-Markt
- Scaringe fordert mehr Innovation statt Imitation
Siehe auch:
- Bürger sollen E-Auto fahren, viele Politiker weiter in CO₂-Schleudern
- E-Autos sind "Sicherheitsrisiko": Forderung nach Tempolimit erneuert
- Tesla & Polestar fallen durch: E-Autos mit mehr Mängeln als Verbrenner
- Für bessere Software: Volkswagen investiert Mrd. in E-Autobauer Rivian
- E-Autos: Verkaufsflaute ist vor allem ein deutsches Problem
Thema:
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