Tesla & Polestar fallen durch:
E-Autos mit mehr Mängeln als Verbrenner
Eine großangelegte Qualitätsstudie bescheinigt Tesla und Co. kein gutes Abschneiden im Vergleich zu Verbrennern. So haben Elektroautos deutlich mehr Probleme als ihre traditionellen Konkurrenten. Auch deutsche Autobauer schneiden nicht gut ab. Mit einer Ausnahme.
Konnte sich Tesla in den letzten Jahren verbessern, häufen sich die Probleme der Kunden mit den Autos mittlerweile. So zählte die Studie beim Konzern von Elon Musk 266 Probleme pro 100 Fahrzeuge (PP100). Das sind neun mehr als noch im Vorjahr.
Liegt der Durchschnitt in der Studie über alle Marken hinweg bei 195 PP100, ist Tesla mit seinen 266 PP100 weit abgeschlagen hinten. Gesellschaft leisten dem E-Autobauer aber andere Hersteller von Elektrofahrzeugen. Auch Rivian mit ebenfalls 266 PP100 und Polestar mit sogar 316 PP100 finden sich am Ende des Rankings.
Die Studie basiert auf einer Reihe von 227 Fragen sowie relevanten Reparaturdaten, die in 10 Fahrzeugkategorien unterteilt sind: Infotainment, Ausstattung, Bedienelemente und Anzeigen, Exterieur, Fahrassistenz, Innenraum, Antrieb, Sitze, Fahrerlebnis, Klima und nicht spezifizierte Angaben.
Siehe auch:
Viele Probleme bei E-Autos
Zum 38. Mal hat das amerikanische Marktforschungsunternehmen J.D. Power die Qualität verschiedener Automobilhersteller in seiner U.S. Initial Quality Studie (IQS) erhoben. Dazu wurden Kunden zu der Anzahl der Probleme befragt, die in den ersten 90 Tagen nach Kauf bei ihren Fahrzeugen auftraten. Besonders auffällig ist der Abfall von Tesla und das insgesamt schlechte Abschneiden von E-Autos. Auch deutsche Hersteller bekleckern sich nicht gerade mit Ruhm.Konnte sich Tesla in den letzten Jahren verbessern, häufen sich die Probleme der Kunden mit den Autos mittlerweile. So zählte die Studie beim Konzern von Elon Musk 266 Probleme pro 100 Fahrzeuge (PP100). Das sind neun mehr als noch im Vorjahr.
Bedienung als großer Negativpunkt
Laut J.D. Power sei der Abfall unter anderem durch das Entfernen traditioneller Bedienelemente bedingt. So seien auch die mittlerweile anstatt Blinkerhebeln zum Einsatz kommenden Knöpfe am Lenkrad mitverantwortlich für das schlechte Ergebnis der Teslas.Liegt der Durchschnitt in der Studie über alle Marken hinweg bei 195 PP100, ist Tesla mit seinen 266 PP100 weit abgeschlagen hinten. Gesellschaft leisten dem E-Autobauer aber andere Hersteller von Elektrofahrzeugen. Auch Rivian mit ebenfalls 266 PP100 und Polestar mit sogar 316 PP100 finden sich am Ende des Rankings.
Deutsche Hersteller abgeschlagen
Am besten schneiden die Hersteller RAM (149 PP100), Chevrolet (160 PP100) und Hyundai (162 PP100) ab. Deutsche Autobauer wie BMW (206 PP100), Mercedes (206 PP100), VW (241 PP100) und Audi (242 PP100) finden sich ausschließlich im hinteren Mittelfeld und am Ende des Rankings. Einzig Porsche (172 PP100) kann überzeugen und belegt den insgesamt siebten Platz in der Rangliste.Die Studie basiert auf einer Reihe von 227 Fragen sowie relevanten Reparaturdaten, die in 10 Fahrzeugkategorien unterteilt sind: Infotainment, Ausstattung, Bedienelemente und Anzeigen, Exterieur, Fahrassistenz, Innenraum, Antrieb, Sitze, Fahrerlebnis, Klima und nicht spezifizierte Angaben.
Zusammenfassung
- J.D. Power erhebt die Qualität von Automobilherstellern in der U.S. Initial Quality Studie
- Durchschnittlich 195 Probleme pro 100 Fahrzeugen über alle Marken hinweg
- Tesla verzeichnete 266 Probleme pro 100 Fahrzeugen, neun mehr als im Vorjahr
- Entfernung traditioneller Bedienelemente trägt zu Teslas schlechtem Abschneiden bei
- Rivian und Polestar schneiden mit 266 und 316 Problemen pro 100 Fahrzeugen ebenfalls schlecht ab
- RAM (149 PP100), Chevrolet (160 PP100) und Hyundai (162 PP100) schneiden am besten ab
- Deutsche Hersteller wie BMW, Mercedes, VW und Audi im hinteren Mittelfeld
- Einzig Porsche überzeugt mit 172 Problemen pro 100 Fahrzeugen und belegt Platz sieben
- Studie umfasst 227 Fragen und Reparaturdaten in 10 Fahrzeugkategorien
Siehe auch:
- Für bessere Software: Volkswagen investiert Mrd. in E-Autobauer Rivian
- E-Autos: Verkaufsflaute ist vor allem ein deutsches Problem
- E-Autos laufen schwer: Tesla-Nacheiferer Fisker muss in die Insolvenz
- 100.000 E-Autos stehen herum, Tesla senkt Preise um tausende Euro
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