Für bessere Software: Volkswagen investiert Mrd. in E-Autobauer Rivian
Es ist alles andere als ein Geheimnis, dass Volkswagen an sich gute Autos baut, aber große Probleme mit der Software hat. Nun soll eine Investition helfen, denn die Wolfsburger stecken bis zu fünf Milliarden Dollar in den kalifornischen Elektroautobauer Rivian.
Ziel dieses Joint-Ventures ist aus Sicht der Wolfsburger und offiziell auch Rivian bessere Software: "Mit der Partnerschaft soll die Softwareentwicklung der Volkswagen Group und von Rivian beschleunigt werden", heißt es dazu in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Autobauer. "Es wird erwartet, dass beide Unternehmen ihre sich ergänzenden Stärken kombinieren und die Kosten pro Fahrzeug senken können, indem sie die Größenordnung erhöhen und Innovationen weltweit beschleunigen."
Für Volkswagen ist das ein weiterer Schritt, um das Debakel von Cariad auszumerzen. Denn die Software-Tochter von VW kämpft seit vielen Jahren mit Problemen und macht das zur Schwachstelle von Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe. Die Ergebnisse der Rivian-Zusammenarbeit sollen sich allerdings direkt in die bisherige Arbeit einfügen, verspricht Volkswagen-Chef Oliver Blume.
Siehe auch:
Joint-Venture zwischen Rivian und Volkswagen
Eine Milliarde Dollar machen den Anfang, im Verlauf der Zeit soll die Investition dann insgesamt auf bis zu fünf Milliarden Dollar ansteigen. Das sind die Eckdaten eines Deals, den man in der Branche durchaus mit Knalleffekt umschreiben kann. Eine klassische Übernahme ist das allerdings nicht, denn Volkswagen und Rivian werden hierfür ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das beiden Partnern jeweils zur Hälfte gehört.Ziel dieses Joint-Ventures ist aus Sicht der Wolfsburger und offiziell auch Rivian bessere Software: "Mit der Partnerschaft soll die Softwareentwicklung der Volkswagen Group und von Rivian beschleunigt werden", heißt es dazu in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Autobauer. "Es wird erwartet, dass beide Unternehmen ihre sich ergänzenden Stärken kombinieren und die Kosten pro Fahrzeug senken können, indem sie die Größenordnung erhöhen und Innovationen weltweit beschleunigen."
Für Volkswagen ist das ein weiterer Schritt, um das Debakel von Cariad auszumerzen. Denn die Software-Tochter von VW kämpft seit vielen Jahren mit Problemen und macht das zur Schwachstelle von Fahrzeugen der Volkswagen-Gruppe. Die Ergebnisse der Rivian-Zusammenarbeit sollen sich allerdings direkt in die bisherige Arbeit einfügen, verspricht Volkswagen-Chef Oliver Blume.
Zonenarchitektur
"Die Partnerschaft fügt sich nahtlos in unsere bestehende Software-Strategie ein. Damit stärken wir unser Technologieprofil und unsere Wettbewerbsfähigkeit", sagte Blume dazu. Rivians Software orientiert sich an jener von Tesla, das bedeutet, dass man eine Zonenarchitektur verwendet, diese kommt mit weniger elektrischen Steuergeräten als üblich aus.
Zusammenfassung
- Volkswagen investiert bis zu fünf Milliarden Dollar in Rivian
- Eine Milliarde Dollar fließen zu Beginn in das kalifornische Unternehmen
- Volkswagen und Rivian gründen ein gemeinsames Joint-Venture
- Ziel ist die Beschleunigung der Softwareentwicklung beider Firmen
- Beide Unternehmen wollen durch die Partnerschaft Kosten senken
- Die Zusammenarbeit soll das Cariad-Debakel bei Volkswagen beheben
- Rivians Software nutzt eine Zonenarchitektur mit weniger Steuergeräten
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