Niedrige Nachfrage? Neue ARM-PCs mit Windows werden bereits billiger
Die neuen ARM-basierten PCs mit den bis zu 12-kernigen Prozessoren der Snapdragon X-Serie sind erst seit Kurzem verfügbar. Bei Dell und Microsoft gibt es aber schon jetzt erste Rabatte, mit denen die Verkäufe angekurbelt werden sollen. Enttäuscht also die Nachfrage?
Entsprechend stellt sich natürlich die Frage, wer aktuell bereit ist, die relativ hohen Preise in Kauf zu nehmen, um sich in die neue Welt der ARM-PCs mit starken Snapdragon X-Plattformen vorzuwagen, schließlich bekommt man es aufgrund der alternativen CPU-Architektur mit diversen Kompatibilitätsproblemen zu tun, auch wenn das Versprechen einer längeren Laufzeit natürlich lockt.
Dell Inspiron 14 Plus 7441: Preis sinkt bereits leicht
Weil die Hersteller nun seit einigen Wochen auf den ersten, mit einigem Aufwand entwickelten Geräten sitzen, versuchen sie und ihre Einzelhandelspartner natürlich, die Verkäufe nach dem Wegfall des "Killer-Features" anzukurbeln. Der erste Schritt sind leichte Preisnachlässe, die es jetzt schon bei zwei ersten Modellen von Dell und Microsoft gibt.
So hat Dell die Hürde für den Einstieg in die Welt der ARM-PCs mit Windows 11 mit dem Dell Inspiron 14 Plus 7441 vor einigen Tagen herabgesetzt. Das 14-Zoll-Notebook mit Touchscreen, dem bis zu 3,4 Gigahertz schnellen Snapdragon X Plus X1P-64-100, mit seinen zehn Rechenkernen und 16 GB RAM sowie einer 1-Terabyte-SSD, kostet nun nur noch 1099 Euro. Das Touchscreen-Notebook war Mitte Juni zusammen mit den anderen Snapdragon-PCs gestartet und kostete damals noch 1199 Euro. Laut Dell ist das Angebot bis zum 25. Juli 2024 gültig.
Das Gerät steckt in einem "eisblauen" Metallgehäuse und bietet unter anderem eine Auflösung von 2560x1600 Pixeln. Als Betriebssystem läuft hier Windows 11 Home in der ARM-Variante. Mit einem 54-Wattstunden-Akku soll das Dell Inspiron 14 Plus 7441 bis zu 21 Stunden Laufzeit bei der lokalen Videowiedergabe erzielen. Natürlich dürfte die Laufzeit in der Realität bei Weitem nicht so enorm ausfallen, sodass wohl eher von gut 10 Stunden auszugehen ist.
Konkret kostet das Surface-Tablet in dieser Version mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB großer SSD jetzt nicht mehr 1199 Euro, sondern wird für 1119 Euro verkauft. Bei dem Microsoft-Gerät ist zu bedenken, dass das Tastatur-Cover hier ebenso wenig zum Lieferumfang gehört wie der Surface Pen. Für dieses Zubehör muss man also noch einmal extra in die Tasche greifen.
Bei den anderen Snapdragon-PCs, die in den letzten Wochen auf den Markt kamen, sind die Preise zumindest bisher noch stabil. In den kommenden Wochen und Monaten dürfte sich dies im Zuge der Einführung der "zweiten Welle" von Modelle nach und nach ändern. Ein weiterer Faktor dürften dann auch die von Intel und AMD geplanten x86-basierten PCs sein, welche mit ihren neuen KI-Features und gestiegener NPU-Performance dann das Angebot an "Copilot+"-PCs stark erweitern werden.
Siehe auch:
Dell und Microsoft drehen an der Preisschraube
Microsoft hat den Start der neuen ARM-PCs mit Snapdragon X Plus oder Snapdragon X Elite bekanntermaßen (mal wieder) kräftig vor die Wand gefahren, schließlich hat man mit Windows Recall das große "Killer-Feature" der neuen Geräte, die als "Copilot+"-PCs vermarktet werden, nach dem Bekanntwerden massiver Datenschutzschwachpunkte kurzfristig auf Eis gelegt.Entsprechend stellt sich natürlich die Frage, wer aktuell bereit ist, die relativ hohen Preise in Kauf zu nehmen, um sich in die neue Welt der ARM-PCs mit starken Snapdragon X-Plattformen vorzuwagen, schließlich bekommt man es aufgrund der alternativen CPU-Architektur mit diversen Kompatibilitätsproblemen zu tun, auch wenn das Versprechen einer längeren Laufzeit natürlich lockt.
Dell Inspiron 14 Plus 7441: Preis sinkt bereits leicht
Weil die Hersteller nun seit einigen Wochen auf den ersten, mit einigem Aufwand entwickelten Geräten sitzen, versuchen sie und ihre Einzelhandelspartner natürlich, die Verkäufe nach dem Wegfall des "Killer-Features" anzukurbeln. Der erste Schritt sind leichte Preisnachlässe, die es jetzt schon bei zwei ersten Modellen von Dell und Microsoft gibt.
So hat Dell die Hürde für den Einstieg in die Welt der ARM-PCs mit Windows 11 mit dem Dell Inspiron 14 Plus 7441 vor einigen Tagen herabgesetzt. Das 14-Zoll-Notebook mit Touchscreen, dem bis zu 3,4 Gigahertz schnellen Snapdragon X Plus X1P-64-100, mit seinen zehn Rechenkernen und 16 GB RAM sowie einer 1-Terabyte-SSD, kostet nun nur noch 1099 Euro. Das Touchscreen-Notebook war Mitte Juni zusammen mit den anderen Snapdragon-PCs gestartet und kostete damals noch 1199 Euro. Laut Dell ist das Angebot bis zum 25. Juli 2024 gültig.
Das Gerät steckt in einem "eisblauen" Metallgehäuse und bietet unter anderem eine Auflösung von 2560x1600 Pixeln. Als Betriebssystem läuft hier Windows 11 Home in der ARM-Variante. Mit einem 54-Wattstunden-Akku soll das Dell Inspiron 14 Plus 7441 bis zu 21 Stunden Laufzeit bei der lokalen Videowiedergabe erzielen. Natürlich dürfte die Laufzeit in der Realität bei Weitem nicht so enorm ausfallen, sodass wohl eher von gut 10 Stunden auszugehen ist.
Microsoft Surface Pro 11 Hands-on
Surface Pro 11 wird als Basisversion günstiger
Der zweite Kandidat unter den neuen ARM-PCs, bei dem es erste Preisnachlässe gibt, ist das Microsoft Surface Pro 11. Das 13-Zoll-Tablet ist in der günstigsten Variante mittlerweile bei einigen Händlern aus dem WinFuture-Preisvergleich jetzt ein Stück billiger zu haben. Es handelt sich um die Variante mit dem Snapdragon X Plus X1P-64-100, der auch in dem oben erwähnten Dell-Notebook steckt.Konkret kostet das Surface-Tablet in dieser Version mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256 GB großer SSD jetzt nicht mehr 1199 Euro, sondern wird für 1119 Euro verkauft. Bei dem Microsoft-Gerät ist zu bedenken, dass das Tastatur-Cover hier ebenso wenig zum Lieferumfang gehört wie der Surface Pen. Für dieses Zubehör muss man also noch einmal extra in die Tasche greifen.
Bei den anderen Snapdragon-PCs, die in den letzten Wochen auf den Markt kamen, sind die Preise zumindest bisher noch stabil. In den kommenden Wochen und Monaten dürfte sich dies im Zuge der Einführung der "zweiten Welle" von Modelle nach und nach ändern. Ein weiterer Faktor dürften dann auch die von Intel und AMD geplanten x86-basierten PCs sein, welche mit ihren neuen KI-Features und gestiegener NPU-Performance dann das Angebot an "Copilot+"-PCs stark erweitern werden.
Zusammenfassung
- ARM-PCs mit Snapdragon X-Serie bieten bis zu 12 Kerne
- Dell und Microsoft gewähren Rabatte auf erste Modelle
- Datenschutzbedenken legen Windows Recall auf Eis
- ARM-PCs kämpfen mit Kompatibilitätsproblemen
- Dell Inspiron 14 Plus 7441 jetzt für 1099 Euro erhältlich
- Microsoft Surface Pro 11 kostet reduziert 1119 Euro
- Zukünftige Konkurrenz durch Intel und AMD erwartet
Siehe auch:
- Spiele auf neuen ARM-PCs: Riesenlücke zwischen Anspruch & Realität
- Warten auf Qualcomm: ARM-Desktop-PC erst später verfügbar
- Slack für ARM-Windows-PC startet endlich in die Beta-Phase - so geht's
- PCs mit High-End ARM-CPUs: Snapdragon X Elite auch in Linux-Laptops
- Snapdragon X ARM-PCs mit Windows 11: Zweite Welle startet im August
Thema:
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