Qualcomm verspricht für 2025 günstigere ARM-PCs mit Windows
Bei den neuen ARM-basierten PCs mit Windows 11 und den Chips der Qualcomm Snapdragon X-Serie geht aktuell nichts unter 1100 Euro. Nach dem Willen von Qualcomm sollen die Einstiegspreise mit der nächsten Generation aber stark fallen.
Damit die Stückzahlen steigen und damit auch die Anreize für Software-Entwickler wachsen, ihre Produkte für die Verwendung auf den ARM-PCs in nativer Form bereitzustellen, müssen die Preise fallen. Bis es so weit ist, wird es abseits der üblichen Rabatte im Markt wohl noch etwas dauern. Im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen deutete Qualcomm jetzt an, dass man 2025 mit der nächsten Gerätegeneration bis 30-40 Prozent geringere Einstiegspreise bieten will.
Die Kunden müssten dann keine Abstriche bezüglich NPU-Leistung hinnehmen, so Amon weiter. Gemeint ist die Performance der Neural-Processing-Unit, also jenes Teils des Snapdragon-SoCs, das Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz übernimmt. Schon bald könnten sich die Einstiegspreise für ARM-PCs mit Snapdragon-CPUs etwas nach unten bewegen.
Nach den ersten Preisnachlässen vor einigen Wochen sind die Preise derzeit noch stabil. Anlässlich der IFA 2024, die wie so oft Anfang September stattfindet, sollen aber laut Amon bereits weitere Snapdragon-PCs mit Windows 11 zu erwarten sein. Diese Geräte müssen dann nicht unbedingt Laptops oder Tablets sein, denn Qualcomm hatte schon vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass man auch kleine Desktop-PCs von einigen großen Hardware-Partnern erwartet.
Noch gibt es bei den neuen ARM-PCs mit Windows 11 vor allem einige Einschränkungen im Hinblick auf Softwarekompatibilität, die unter anderem verhindern, dass einige beliebte Spiele auf den Geräten nutzbar sind. Nach und nach bessert sich die Lage aber auch in dieser Hinsicht.
Siehe auch:
Noch liegen die Preise bei weit über 1000 Euro
Wer derzeit einen der neuen Windows-PCs mit Qualcomms neuem Snapdragon X Elite oder Snapdragon X Plus erwerben will, muss dafür hierzulande laut dem WinFuture Preisvergleich mindestens 1099 Euro auf den Tisch legen. In den meisten Fällen sind die Geräte sogar noch deutlich teurer. Der Attraktivität helfen die hohen Preise sicherlich nicht, was man auch bei Qualcomm weiß.Damit die Stückzahlen steigen und damit auch die Anreize für Software-Entwickler wachsen, ihre Produkte für die Verwendung auf den ARM-PCs in nativer Form bereitzustellen, müssen die Preise fallen. Bis es so weit ist, wird es abseits der üblichen Rabatte im Markt wohl noch etwas dauern. Im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen deutete Qualcomm jetzt an, dass man 2025 mit der nächsten Gerätegeneration bis 30-40 Prozent geringere Einstiegspreise bieten will.
Qualcomm-CEO verspricht Geräte ab 700 Dollar
Schon ab rund 700 Dollar sollen die ARM-PCs mit den "Oryon" genannten CPU-Kernen aus der Entwicklung eines ehemaligen Teams von Chipspezialisten von Apple dann zu haben sein. Dies machte Qualcomm-CEO Christiano Amon während des Gesprächs mit Vertretern der Finanzwelt deutlich, das bereits vor zwei Wochen stattfand.Windows 11 Recall ausprobiert: das neue 'Killer-Feature' im Hands-On
Die Kunden müssten dann keine Abstriche bezüglich NPU-Leistung hinnehmen, so Amon weiter. Gemeint ist die Performance der Neural-Processing-Unit, also jenes Teils des Snapdragon-SoCs, das Aufgaben aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz übernimmt. Schon bald könnten sich die Einstiegspreise für ARM-PCs mit Snapdragon-CPUs etwas nach unten bewegen.
Nach den ersten Preisnachlässen vor einigen Wochen sind die Preise derzeit noch stabil. Anlässlich der IFA 2024, die wie so oft Anfang September stattfindet, sollen aber laut Amon bereits weitere Snapdragon-PCs mit Windows 11 zu erwarten sein. Diese Geräte müssen dann nicht unbedingt Laptops oder Tablets sein, denn Qualcomm hatte schon vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass man auch kleine Desktop-PCs von einigen großen Hardware-Partnern erwartet.
Noch gibt es bei den neuen ARM-PCs mit Windows 11 vor allem einige Einschränkungen im Hinblick auf Softwarekompatibilität, die unter anderem verhindern, dass einige beliebte Spiele auf den Geräten nutzbar sind. Nach und nach bessert sich die Lage aber auch in dieser Hinsicht.
Zusammenfassung
- Aktuelle ARM-PCs mit Snapdragon X kosten mindestens 1100 Euro
- Qualcomm plant Preisreduktion von bis zu 40% für 2025
- Neue Generation soll ab 700 Dollar erhältlich sein
- Keine Einbußen bei der NPU-Leistung erwartet
- Erste Preisnachlässe bereits erfolgt, weitere zur IFA 2024
- Softwarekompatibilität bei ARM-PCs verbessert sich zunehmend
- Mögliche neue Formfaktoren inklusive Desktop-PCs in Planung
Siehe auch:
- Niedrige Nachfrage? Neue ARM-PCs mit Windows werden bereits billiger
- Windows on ARM: Microsofts neuer Anlauf fordert Intel heraus
- Windows 11 on ARM: 24H2-Update bringt viele Gaming-Verbesserungen
- Erster Eindruck zu neuem ARM-Notebook für Windows enttäuschend
- MediaTek entwickelt Chip für neue ARM-Systeme mit Copilot+-Windows
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